KW4: Der autonome Transportroboter Yape, HDI will mit smarten Lösungen Wasserschäden vermeiden, Tausende Smart-Home-Geräte weisen Sicherheitslücke auf

NACHRICHTEN

Yape, der autonome Transportroboter: Das Mailänder Unternehmen e-Novia stellte einen besonderen Lieferroboter für die Straße vor. Mit dem kompakten Roboter “Yape” können Boten- oder Versandfahrten ganz ohne menschliches Zutun absolviert werden. Dank Computersteuerung kommen die Lieferungen schnell und sicher an ihren Bestimmungsort. Sogar Hindernisse kann Yape dabei überwinden. Yape steht für “Your Autonomous Pony Express”. Das Design des Roboters ermöglicht es, sich auf der Stelle zu drehen und Hindernisse wie Bordsteinkanten oder Straßenbahnschienen problemlos zu überwinden. Kern des Yape-Dienstes ist die App, ohne die der Kurierroboter nicht genutzt werden kann. Sowohl Versender als auch Empfänger müssen die App auf ihrem Smartphone oder Tablet installiert haben. Auf Kurzstrecken ist Yape motorisierten Kurierdiensten sogar überlegen.
homeandsmart.de

HDI will mit smarten Lösungen Wasserschäden vermeiden: Das lohnt sich für beide Seiten: Der Versicherer HDI will in Kooperation mit dem Partner Grohe kostspieligen Wasserschäden durch Prävention schon im Voraus den Garaus machen. Das Grohe Sense System, welches diese Funktion übernehmen soll, besteht aus einem Wassersensor und einem Kontrollgerät, das Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit misst und Alarm schlägt, sollte sich irgendwo Wasser ansammeln. HDI erhofft sich, seine Kunden so für das Thema sensibilisieren zu können. Die Installation des Sense Systems läuft über den HDI Netzwerkpartnerbetrieb Belfor. Am Ende ist für Kunden sogar ein Preisnachlass drin.
cash-online.de

Tausende Smart-Home-Geräte weisen Sicherheitslücke auf: Weltweit werden rund 11.000 smarte Geräte des chinesischen Herstellers Tuya verkauft, auch in Deutschland. Andere Unternehmen können für nur 1500 Dollar die Rechte für den Vertrieb von smarten Produkten unter einem eigenen Label erwerben. Dass diese Geräte jedoch grobe Sicherheitsmängel aufweisen, hat nun Sicherheitsexperte Michael Steigerwald vom IT-Startup VTRUST festgestellt. Damit die Geräte sich mit dem heimischen WLAN verbinden und mit der Cloud sprechen können, nutzt Tuya das Smartconfig-Provisionierungsverfahren. Der Benutzer lädt eine App herunter und versetzt die neugekaufte Steckdose in den Anlern-Modus. Dabei ist es möglich, die WLAN-Zugangsdaten abzugreifen.
heise.de

Ikea und Sonos planen gemeinsame Lautsprecher-Serie: Das schwedische Möbelunternehmen IKEA möchte in Zusammenarbeit mit Sonos eigene Multiroom-Lösungen anbieten. Die Produktreihe mit dem Namen Symfonisk soll einen WLAN-Lautsprecher beinhalten, der mit anderen IKEA-Produkten nahtlos kombinierbar ist. Die Lautsprecher sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Auch die bereits letzte Woche vorgestellte Tradfri-Smart-Home soll mit Symfonisk kompatibel sein. Laut eigenen Angaben soll das Angebot preisgünstig sein – vermutlich zwischen 80 und 150 Euro.
techbook.de

Studie: Viele Deutsche skeptisch über Smart-Home lead-digital.de
Umsatzgenerierung: USA bei Smart Homes führend blog.wiwo.de
Briefkastenanlagen mit IP-Technik: Doorbird kooperiert mit Knobloch elektro.net
Einbruchschutz: Wie smarte Sicherheitssysteme helfen können inside-handy.de
Smart-Home-Lichter von Aldi: Tint-Reihe im Test maclife.de

ZAHL DER WOCHE

21 Prozent der Deutschen sind offen für In-Home-Lieferung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Bei der In-Home-Delivery ist es Zustellern möglich, mithilfe smarter Türschlösser Lieferungen zuzustellen, auch wenn der Empfänger derzeit nicht zuhause ist.
absatzwirtschaft.de

HINTERGRUND

Finnland und Estland testen eRezepte: Ab sofort können die ersten EU-Bürger ihre Medikamente über ein neues System bei ausländischen Apotheken erwerben. Finnland und Estland sind die ersten von 22 EU-Mitgliedsstaaten, die ePrescriptions – also elektronische Rezepte, die etwa ein Hausarzt verschreibt – bis Ende 2021 eingeführt haben. Alle in Finnland ausgegebenen eRezepte sollen ab jetzt in estnischen Apotheken akzeptiert werden, die eine Vereinbarung unterzeichnet haben, und anders herum. Es wird erwartet, dass mindestens acht weitere Länder diese länderübergreifenden Verschreibungen bis Ende 2019 genehmigen werden.
de.euronews.com

Wie Hacker ins Smart Home gelangen: Die unhaltbar fortschreitende Digitalisierung unserer privaten Räume ist ein Einfallstor für Hacker aus aller Welt. Über Smart Home-Produkte können sie im Einzelfall bis in den Computer des Inhabers vordringen und empfindliche Daten stehlen. Sicherheitslücken in manchen Produkten machen dies möglich – Experten schätzen, dass es bei jedem Zweiten Produkt Sicherheitslücken gibt. Gehackte Haushaltsgeräte können angreifen und Schaden anrichten. Zuerst werden die Haushaltsgeräte mit einem Schadcode infiziert, dann werden andere Computer angegriffen. Dem Bayerischen Verfassungsschutz bereitet das Sorge. Die Hersteller der Produkte sind gefragt, um die Schwachstellen von smarten Produkten zu entfernen.
br.de

NOT SO SMART…

Die unnötigsten Smart-Produkte: Der Trend um smarte Produkte führt teilweise zu einer Digitalisierung aller Lebensbereiche, die oft nicht hinterfragt wird. Dass dabei auch absurde Produkte herauskommen, zeigt dieser Artikel der Bild. Dort ist die rede von smarten Toilettenpapierhaltern, die dem Nutzer der App Bescheid geben, wenn die Rolle fast leer ist. Auch digitale Mülleimer gibt es. Der “GeniCan” scannt beim Wegwerfen sogar die Produkte und erstellt Analysen über das eigene Konsumverhalten und besorgt Nachschub. Auch eine per App steuerbare, beheizbare Decke ist in der Liste zu finden. Vielleicht entdeckt der ein oder andere Smarthome-Fan ja das Produkt, von dem er nie glaubte, es zu brauchen.
Bild.de

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