KW 51: Neue Funktionen bei der Corona-Warn-App, Studie zeigt öffentliche Meinung über Smart-Home-Anbieter, Google-App ermöglicht Kommunikation nur über Augen

NACHRICHTEN

Neue Funktionen bei der Corona-Warn-App: Seit Dienstag ist die neue Version 1.9.1 der deutschen Corona-Warn-App verfügbar. Von jetzt an werden den Nutzern der App die Anzahl der Tage angezeigt, an denen sie Risikobegegnungen ausgesetzt waren. Dafür ist die Anzeige der Anzahl an Risikobegegnungen künftig nicht mehr enthalten. Zudem können Nutzer, deren App ein erhöhtes Risiko signalisiert, nun auch das Datum des letzten Risikokontaktes sehen. Weitergehende Daten wie die genaue Uhrzeit des Kontaktes oder die Angabe von Ortsdaten sind weiterhin nicht einsehbar. Zuletzt hatte es verstärkt Kritik an den vermeintlich ungenügenden Möglichkeiten der Warn-App gegeben.
tagesspiegel.de

Studie zeigt öffentliche Meinung über Smart-Home-Anbieter: Welcher Smart Home-Anbieter erfreut sich der größten Beliebtheit und genießt den besten Ruf in Deutschland? Die Studie „Ausgezeichnete Anbieter Smart Home“, durchgeführt vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF Hamburg hat im Auftrag von „Focus Money“ nachgeforscht und die öffentliche Meinung zu 1.700 Unternehmen untersucht. Demnach schreiben die Menschen der Branche „Computer und Zubehör“ besonders viel Kompetenz zu. In dieser Branche genieße Dell den besten Ruf, gefolgt von hp und Asus. Auch die Leistungen von Versicherern im Bereich Smart-Homer wird hoch eingeschätzt. Hier schneide die Basler Versicherung am besten ab, die z.B. eine „Cyber-Klausel“ in der Hausratversicherung anbieten. Zur Analyse wurden ein Jahr lang öffentliche Beiträge im Internet durchforstet und in den Kategorien Innovation, Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewertet und einzelnen Unternehmen zugeordnet.
fenster-tueren-technik.de

Google-App ermöglicht Kommunikation nur über Augen: Die neu entwickelte Google App „Look to Speak“ ist jetzt auch in deutscher Sprache zum Download bereit. Sie richtet sich insbesondere an Menschen mit körperlichen und akustischen Einschränkungen. Ihnen soll es mithilfe des Tools erleichtert werden, rein visuell per Augenbewegungen zu kommunizieren. Nach Herstellerangaben verfüge die App über eine Tabelle mit zwei Spalten. Per Blick in eine bestimmte Richtung könne der Nutzer verschiedene Dialogmöglichkeiten aus den Spalten herausfiltern, bis die präferierte Option auftaucht.
netzwelt.de

Datenschutz: Apps ab sofort verpflichtend mit „Beipackzettel“: Der Softwareentwickler und Technologiegigant Apple verpflichtet Entwickler von nun an, ihre Anwendungen mit einem „Beipackzettel“, einem sogenannten „Privacy Label“, auszustatten, wenn sie diese über den Apple-Store anbieten wollen. Dadurch sollen Nutzer auf einen Blick erfahren können, welche Daten und Informationen die Anwendung von ihnen sammelt. Auch für Aktualisierungen bereits bestehender Apps soll die Datenschutzregelung gelten. Konkret soll der „Beipackzettel“ drei verschiedene Kategorien von Daten, die erhoben werden, aufschlüsseln: Tracking-Daten, Daten, die dem Nutzer zugeordnet werden und solche, die ihm nicht zugeordnet werden.
t3n.de

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youtube.com

Nummer Eins: iOS-App von Reddit plötzlich wieder beliebteste App im Apple-Store chip.de
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Mobilität: Valeo präsentiert smartes E-Bike pedelec-elektro-fahrrad.de
Trend: Samsung Smart-TVs jetzt mit TikTok-App areadvd.de
Corona-konform: Bosch Smart Home Twinguard erinnert an regelmäßiges Lüften smarthomeassistent.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Splendid Research nutzen 18 Prozent der Menschen, die in Deutschland Smart Home-Anwendungen besitzen, deren Potenzial in vollem Umfang aus. Darunter verstehen die Autoren der Studie, dass verschiedene Anwendungen vom Nutzer zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft werden.
fenster-tueren-technik.de

HINTERGRUND

Im Lockdown: Smart-Sport Wettkämpfe boomen: Während der Corona-Pandemie boomen virtuelle, in den eigenen vier Wänden austragbare sportliche Wettkämpfe. Ob Laufen oder Rad fahren: Plattformen, die solche digitalen Wettkämpfe anbieten, erfreuen sich im Jahr 2020 enormer Beliebtheit. Längst greifen auch Profisportler wie die Stars des Straßenradsports oder der Triathlet Jan Frodeno auf die digitalen Angebote zurück. Branchenführer Swift zählt mittlerweile über eine Million registrierte Sportler. Berühmte reale Strecken und Etappen können von Hobby-Sportlern am hauseigenen Laufband oder Home-Trainer absolviert werden. Im Sommer übertrug sogar der TV-Sender Eurosport virtuelle Radsportrennen live. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgereizt.
welt.de

Unterschätzte Gefahren für Smart-Cities: Immer mehr Städte und Kommunen erkennen das Potenzial von Smart-City-Initiativen und erproben Wege für die intelligente Stadt der Zukunft. Doch mit der Vernetzung steigen die Bedrohungen und wächst die Fehleranfälligkeit, über die man sich bewusst sein muss. So bieten viele IoT-Systeme noch keine Default-Sicherheit. Auch die Kommunikation der Geräte und Systeme untereinander muss verschlüsselt erfolgen, um Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen Maßnahmen für die logische Sicherheit von Sensoren und Geräten eingeleitet werden, wenn diese sich im öffentlichen Raum befinden. Die größten Hürden lauern allerdings in der mangelhaften Koordination zwischen Smart-City-Projektbeteiligten. Werden diese Punkte nicht bedacht und immer wieder evaluiert, bieten sie Hackern zahlreiche vermeidbare Angriffsmöglichkeiten.
netzpalaver.de

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ZITAT

„Für das Handwerk sind rund um das Thema Smart Home viele neue Betätigungsfelder entstanden, etwa wenn es um die Installation und die Wartung von Elektrik, Heiz- oder Klimatechnik geht. Aber auch der Bereich Sicherheit bietet dem Handwerk große Potenziale.“
Dr. Sebastian Klöß, der Smart Home-Experte des Digitalverbandes Bitkom, sieht großes Potenzial für das Handwerk im Bereich Smart Homes.
ingenieur.de

NOT SO SMART…

Philosoph fordert verminderten Datenschutz bei Corona-Warn-App bis April: Der Vorschlag des Philosophen Julian Nida-Rümelin in der Fernsehserie-Talkshow „Anne Will“ sorgt für Aufsehen und offenbart eine polarisierte Debatte über Prioritätensetzung beim Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mit Blick auf die erfolgreiche Pandemie-Bekämpfung in einigen ostasiatischen Staaten, besonders Taiwan, schlägt Nida-Rümelin vor, die Corona-Warn-App mit mehr Funktionen auszustatten. So müssten die Bürger ihre persönlichen Daten in viel größerem Umfang den Behörden zur Verfügung stellen, um möglichst schnell zum Normalzustand zurückkehren zu können. Grundrechte müssten gegeneinander abgewogen werden. Dafür sei es denkbar, einen zeitlich begrenzten verminderten Datenschutz bis April 2021 zu beschließen. Die anwesenden Talkshowgäste zeigten sich skeptisch.
berliner-zeitung.de

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