KW 50: Wolfsburg möchte Smart City App anbieten, Google Assistent unterstützt Nutzung mehrerer Konten, Post bringt Porto-App heraus

NACHRICHTEN

Stadt Wolfsburg möchte Smart City App anbieten: Die Autostadt plant die Entwicklung einer Smart City App, die allen Bürgerinnen und Bürgern eine Hilfe im Alltag sein soll. Ob bei der Beantragung öffentlicher Dienstleistungen oder der Nutzung des ÖPNV: Alles soll über die App regelbar sein. Im Sommer hatte Wolfsburg eine Millionenförderung des Innenministeriums erhalten, um ein Smart City Modellprojekt zu realisieren. Die nun geplante App soll den Kontakt zwischen den Bürgern und der Smart City vereinfachen. Sie ist also ebenfalls Teil des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ des Bundes. „Ich bin überzeugt, dass wir durch diese Kooperation viele Synergien bündeln können und so ein Mehrwert für jeden Einzelnen entsteht,“ so der Dennis Weilmann, erster Stadtrat der Stadt Wolfsburg.
kommune21.de

Google Assistent unterstützt künftig Nutzung mehrerer Konten: Google kündigt eine Funktionserweiterung seines Assistenten an. Nun können bei einigen Diensten verschiedene Konten genutzt werden – auch parallel. Das dürfte sich insbesondere bei Kalendern oder Meeting-Apps als nützlich erweisen. Bislang steht dieses Feature aber noch nicht in Deutschland zur Verfügung, aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
smarthomeassistent.de

Homee-System jetzt mit Anwesenheitserkennung: Das Smart Home System „Homee“ hat nun eine automatische An- und Abwesenheitserkennungsfunktion. So kann das System beispielsweise erkennen, wenn die letzte Person das Haus verlassen hat und dann die Heizung runter drehen oder die Alarmanlage aktivieren. Die Funktion soll auch in die umgekehrte Richtung funktionieren: Sobald wieder jemand zuhause ist, deaktiviert sich der Alarm und die Heizung wird hochgedreht. Um die Funktion zu nutzen, muss sie je Nutzer einmal in der dazugehörigen App aktiviert werden.
housecontrollers.de

Bosch möchte Ethik-Kodex für KI schaffen: Künstliche Intelligenz ist in immer mehr Anwendungsbereichen allgegenwärtig. Der Stuttgarter Bosch-Konzern plant, dass bereits in fünf Jahren alle Produkte des Hauses KI in sich tragen und vernetzt sind. Im Rahmen dessen plädiert Bosch aber auch für die Schaffung ethischer Standards. Da Künstliche Intelligenz das Potenzial birgt, die Gesellschaft nachhaltig und dauerhaft zu verändern, müsse sie nach ethischen Standards programmiert werden, so die Verantwortlichen. Um einen solchen KI-Kodex branchenweit durchzusetzen, hat sich Bosch 2018 Unterstützung von SAP, dem TÜV Süd und dem Max-Planck-Institut geholt: Mit dem Digital Trust Forum, soll der Kodex branchenweit und international „auf eine breite Basis“ gestellt werden.
handelsblatt.com

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ETL – Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe mit Tipps zum Jahreswechsel: Ein turbulentes Jahr voller Herausforderungen geht zu Ende. Und egal ob Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer oder Familien – im neuen Jahr erwarten Sie zahlreiche steuerrechtliche Änderungen. Ob Soli-Wegfall, Wiedereinführung der degressiven AfA, Regelungen zum Investitionsabzugsbetrag oder Steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Corona-Hilfen und Home-Office: Mit den Ratschlägen der ETL umgehen Sie potenzielle Fallstricke und lernen Möglichkeiten kennen, zu einem zumindest in steuerlicher Hinsicht versöhnlichen Jahresausklang zu finden.
youtube.com

Lidl Smart Home: So punkten die Discounter-Lampen im Test futurezone.de
OLED: LG und Assa Abloy entwickeln gemeinsam smarte Glastür smarthomeassistent.de
Wearables boomen: Apple bleibt Marktführer mit Watches und Airpods t3n.de
Smartspeaker: Bose-Produkte bekommen mehr Alexa-Funktionen golem.de
Smart Energy: „Smart Home bleibt ein starker Wachstumsmarkt“ zfk.de

ZAHL DER WOCHE

7.339 Schwachstellen haben Sicherheitsexperten kürzlich bei der Untersuchung beliebter, vernetzte Produkte namhafter Hersteller gefunden.
smarthouse-pro.de

HINTERGRUND

Post bringt Porto-App heraus: Die deutsche Post digitalisiert ihr Frankier-Angebot. Ähnlich wie schon beim seit einigen Jahren bestehenden Service „Handyporto“ soll es über die App „Post&DHL“ künftig möglich sein, eine „mobile Briefmarke“ zu lösen. So kann man seine Sendung in der App frankieren und erhält in der Folge einen Code aus Zahlen und Buchstaben, den man auf seinen Brief oder sein Paket schreibt. Bezahlt wird via Paypal. Im Vergleich zum nun bald auslaufenden Handyporto wird die Frankierung via App nicht teurer sein als in der Postfiliale. Zunächst ist das Angebot aber nur für Sendungen innerhalb Deutschlands nutzbar.
tagesschau.de

Smart Home – aber sicher: Wie jede Technik ist auch Smart Home angreifbar. Umso wichtiger ist es, für Sicherheit zu sorgen. Denn die smarten Geräte im Haushalt können potentiell auch Einbrecher auf den Plan rufen. Häuser mit vernetzter Sicherheitstechnik werden angreifbar, wenn diese nicht ordentlich gesichert ist. Dann können sich Kriminelle aus der Ferne Zugriff auf Kameras, Alarmanlage oder sogar das smarte Türschloss verschaffen. In einem Test der Stiftung Warentest zeigte sich, dass zwei von sieben smarten Schlössern kurze, leicht hackbare Passwörter erlauben. – Ein Sicherheitsrisiko. Wer sein Zuhause smart umrüsten möchte, aber nicht zu den technisch Versiertesten gehört, sollte einige Punkte beachten. Am wichtigsten ist es, immer darauf zu achten, dass auf allen Produkten die aktuellste Firmware installiert ist. Hersteller updaten diese regelmäßig, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen und Hackern den Zugriff so schwer wie möglich zu machen. Zudem sollte man sich vor der Anschaffung eines Geräts über dessen Sicherheitslevel informieren.
oekotest.de

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IoT – Ticker – Real life trifft auf die digitale Welt. Internet of Things als Schnittstelle, das sowohl die Industrie als auch den Alltag revolutioniert. Erhalten Sie wöchentlich ein Update aus der Welt “Internet der Dinge”. iot-ticker.net

ZITAT

„Wir brauchen Smart City, wir brauchen smarte und digitale Lösungen vor Ort. Aber diese brauchen wir nicht um der Digitalisierung selbst willen. Die Digitalisierung soll das unterstützen, was die Kommunen ohnehin für die Bürger*innen machen, indem man es mit digitalen Lösungen effektiver und einfacher voranbringt. Wir sollten keine Black Box schaffen, bei der die Bürger*innen sich gar nicht vorstellen können, wie die Smart City von morgen aussieht.“
Die SPD-Abgeordnete Elvan Korkmaz-Emre über die Sinnhaftigkeit der Transformation zur Smart City.
vorwaerts.de

NOT SO SMART…

Root-Lücken in VPN-Routern von D-Link: Eine Sicherheitslücke führt dazu, dass Hacker möglicherweise die volle Kontrolle über verschiedene D-Link-Router erlangen könnten. Wie heise.de berichtet, sollten Besitzer eines angreifbaren D-Link-Routers die Firmware v3.17B401C installieren. Jedoch ist der Patch nicht für alle Geräte des Herstellers verfügbar, da bei einigen Modellen der Support ausgelaufen ist.
heise.de

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