KW 49: Google I: Der neue Alltagsroboter, Google II: Ei-LAN statt WLAN, KI soll Gesundheitswesen smart machen

NACHRICHTEN

Google I: Der neue Alltagsroboter: Roboter erledigen in der Industrie schon lange mühselige Arbeiten. Zu Hause muss noch der Mensch selbst ran. Das will Google ändern. Der Konzern hat erstmals Einblick in sein “Everyday Robot Project” gewährt. Ziel ist ein universell einsetzbarer Lernroboter, der in verschiedenen Umgebungen funktioniert. Die erste Aufgabe des Roboters ist die Mülltrennung. Er lernt verschiedene Arten von Müll zu identifizieren und sie den richtigen Behältern zu zu ordnen. Bisher tut er das jedoch noch recht langsam.
mixed.de

Google II: Ei-LAN statt WLAN: Google hat ein neues Tool auf den Markt gebracht. Unter dem Dach der auf Smart Home spezialisierten Tochterfirma Nest hat es eine Neuauflage seines speziellen WLAN-Routers entwickelt: Nest WLAN. Und passend zum Namen sieht es aus wie ein Ei. Es funktioniert über ein Mesh-Netzwerk. Damit werden dem System mehrere Zugangspunkte hinzugefügt, wodurch sich die Reichweite vergrößert.
spiegel.de

KI soll Gesundheitswesen smart machen: Das Bundesland Hessen will mit mehreren Maßnahmen sein Gesundheitswesen ausbauen. Ein Bestandteil davon sind ist die Förderung für die Erforschung künstlicher Intelligenz. Die Chancen von Künstlicher Intelligenz in der Medizin sollen zudem mit 20 neuen Professuren genutzt werden. Neue digitale Gesundheitslösungen müssten schneller zur Anwendung kommen, etwa durch einheitliche IT-Standards und abgestimmte Systeme in Krankenhäusern und Arztpraxen, hieß es dazu in einer Mitteilung.
sueddeutsche.de

Wo es bei IoT noch hapert: Unternehmen sehen sich bei der Umsetzung von IoT-Projekten mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. In Deutschland stellen eines der größten Hemmnisse stellen Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit dar – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Data Corporation (IDC). Zwar hält fast ein Drittel der befragten Unternehmensvertreter IoT-Integration für eine geschäftskritische Entwicklung, ein nahezu ebenso großer Teil hat allerdings ernsthafte Vorbehalte und sorgt sich um Datenschutz und Datensicherheit im Internet der Dinge.„Das IoT ist in seinem derzeitigen Zustand geradezu eine Einladung zu Sicherheitsverletzungen“, sagt IT-Security-Experte Dr. Hubert Jäger von der Münchner TÜV-SÜD-Tochter Uniscon. So ist jedes Gerät ein potenzielles Einstiegstor für Kriminelle.
netzpalaver.de

Sicherheit So schützen Sie sich vor unnötiger Datensammlung rnd.de
Intelligente Textilien: Smarter Tapetenwechsel weser-kurier.de
Tesla: Das Auto per App herbeirufen smarthomeassistent.de
Alexa: Ist das der sicherste Smart Speaker der Welt? chip.de
Wärme: Somfy bietet smartes Heizungsthermostat an energate-messenger.de

ZAHL DER WOCHE

Die neue KI-Überwachungskamera von Vacos schlägt zu rund 90 Prozent seltener Alarm, da sie Tiere von Menschen unterscheiden kann.
deinhome.de

HINTERGRUND

Die Rolle von KI bei Facebook: Joaquin Quiñonero Candela, Leiter der KI-Entwicklung bei Facebook, sprach im Interview mit dem “Deutschlandfunk” über die Bedeutung von künstlicher Intelligenz bei Facebook. Seiner Meinung nach gäbe es Facebook ohne KI gar nicht. “KI sorgt einerseits dafür, dass die Nutzer von Facebook oder Instagram in ihrem Nachrichtenstrom keine Informationen verpassen. Unsere ganze Familie von Apps, die heute jeden Tag von 2,5 Milliarden Menschen genutzt werden, könnte ohne künstliche Intelligenz nicht existieren.” Auch die Löschung unangemessener Beiträge wäre ohne KI nicht möglich.
deutschlandfunk.de

IoT-Startups bringen smarte Lösungen für Wirtschaft und Alltag: Die IoT-Branche wird immer raffinierter. Auf dem Web Summit in Lissabon wurden mehrere Projekte vorgestellt, die auf neuen digitalen Technologien basieren. Von Smart Farming über Smart Security ist die Bandbreite der jungen Unternehmen groß. Den Unternehmen geht dabei um praxisorientierte Lösungen – sie möchten Kunden und Partner durch Alltagsanwendungen begeistern. Tracking-Lösungen für Lagerhäuser oder das lernende Smart Home zielen auf merkliche Erleichterungen ab.
industry-of-things.de

ZITAT

“Für Versicherer bietet das Thema Smart Home neue Wege, ihren Kunden Mehrwerte wie gesteigerten Komfort und Sicherheit anzubieten.”
Diana Boduch, Leiterin Kompetenzteam Antrag, Vertrag und Schadenmanagement, bei den Versicherungsforen Leipzig, wittert ein neues Geschäftsfeld für Versicherungen.
pfefferminzia.de

NOT SO SMART…

Polizei warnt vor Fake-Shops: Wenn zu Weihnachten geshoppt wird, passiert das zumeist online. Für professionelle Betrüger goldene Zeiten. Denn die Fake-Shops werden nach Angaben der Polizei immer professioneller und schwerer als solche zu erkennen. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2018 bundesweit fast 272.000 Fälle von Internet-Straftaten bekannt. Mehr als ein Drittel davon (35,3 Prozent) entfiel auf den Bereich Warenbetrug. Dazu gehören Fälle, bei denen die bezahlte Ware nicht geliefert wird oder statt der bestellten Qualität Ramschware ankommt. Um sicher zu gehen, sollten Kunden schauen, ob es ein Impressum und Widerrufsbestimmungen gibt. Auch ein Blick auf Vergleichsplattformen kann sich lohnen.
heise.de

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