KW 47: Conrad Connect und Samsung verkünden Kooperation, Wirecard bietet plattformbasiertes Girokonto an, Like a Bosch

NACHRICHTEN

Conrad Connect und Samsung verkünden Kooperation: Conrad Connect und Samsung haben eine Partnerschaft verkündet. Conrad Connect unterstützt nun IoT-Anwendungen von Samsung. Von Seiten Samsungs ist es eine der ersten Cloud-zu-Cloud-Integrationen mit einer externen IoT-Plattform. Konkret bedeutet das, dass die Internet of Things Geräte des südkoreanischen Herstellers nun mit den Marken und Geräten der Conrad Connect-Plattform vernetzt werden können.
basic-tutorials.de

Wirecard bietet plattformbasiertes Girokonto an: Wirecard erweitert sein Geschäftsmodell. Die Münchner haben angekündigt, ein Girokonto anbieten zu wollen. Damit vollzieht das Unternehmen einen weiteren Schritt vom Finanzdienstleister hin zur Bank. Kunden locken will Wirecard mit einer Verzinsung von 0,75 Prozent. Angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist das konkurrenzlos hoch. “Es ist offensichtlich, dass wir mit dem Guthabenzins von 0,75 Prozent unser Angebot noch attraktiver machen wollen, um die Kundenbasis zu vergrößern”, sagte eine Sprecherin. Eingebettet wird das Konto in die Plattform “Boon Planet”, die schon vor drei Wochen gelauncht wurde. Bald werde es auch eine Kreditfunktion mit einem Dispozins im einstelligen Bereich geben, kündigte die Sprecherin an. Vorgesehen sind außerdem Sparpläne und andere Anlage-Produkte. Ziel sei es, “den kompletten finanziellen Alltag von Konsumenten einfacher zu gestalten”.
sueddeutsche.de

Like a Bosch: Internet of Things ist für viele Menschen immer noch recht abstrakt und weit weg. Der Zulieferer Bosch hat sich darum eine pfiffige Werbekampagne ausgedacht. Die zielt weniger auf eigene Produkte ab, als auf IoT-Anwendungen im allgemeinen. Bosch will sich als Zulieferer für all diese vernetzten Geräte einen Namen machen. Die Kampagne “Like a Bosch” war in ein Video und den Hashtag #LikeaBosch gebettet. Das Video wurde insgesamt 25 Millionen mal angeklickt. Der Hashtag 13.900 Mal im Social Web geteilt (Januar bis Oktober 2019).
t3n.de

Modular erweiterbar: Smart Home mit Fokus Energiemanagement finanznachrichten.de
MIUI-Strategie: Stärkere Vernetzung von Smartphones und IoT-Geräten notebookcheck.com
Smart TV: Spielst du diese 2 Games, ist dein Fernseher am Ende futurezone.de
Einbruchsicherheit: Anwesenheits-Simulation mit dem Smart-Switch-System von Iotty highlight-web.de

HINTERGRUND

Das smarte Auto als Einfallstor für Kriminelle: Autos werden immer intelligenter. Die Kommunikation zwischen Autos und Fahrern und Autos wird immer besser. Gleichzeit halten die Sicherheitsfunktionen dabei aber nicht unbedingt mit. Für Kriminelle ist das ein Einfallstor. Allein in diesem Jahr zählte Upstream Security – ein israelisches Cybersecurity-Start-up – über 100 gelungene Hackerangriffe im Automobilbereich. Vor acht Jahren waren es gerade einmal vier.
handelsblatt.com

Wie das Gesundheitswesen smart werden könnte: Im Gesundheitswesen werden eine Vielzahl an Daten gespeichert. Das Problem ist die Sicherheit beim Austausch der Daten. Hier kann Blockchain ein großer Gewinn sein. Auch lassen sich medizinische Geräte vernetzen, Abrechnungen erstellen, sowie die Logistik und Lieferkette verbessern. Auch das Management von Gesundheitsdaten spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle.
blockchain-insider.de

ZITAT

“Autos sind nun ebenso verwundbar wie PCs und Smartphones, auch wenn sich die Angriffe im Detail unterscheiden.”
Magnus Gerisch vom IT-Beratungsunternehmen Capgemini über die wachsende Zahl von Hackerangriffen auf Autos.
handelsblatt.com

NOT SO SMART…

Defizite bei Sicherheit von vernetzten Geräten: Das Internet der Dinge steckt noch immer in den Kinderschuhen. Zumindest, was den Aspekt der Sicherheit angeht. Denn in vielen Anwendungen finden sich immer noch gravierende Schwachstellen. Dies liegt weniger an nicht vorhandenen gesetzlichen Vorgaben, als an der konsequenten Durchsetzung. Viele Standards sind außerdem so spezifisch, dass für viele Unternehmen oft Unklarheit herrscht, welcher Standard wann gilt. Helfen würde ein holistischer Ansatz, der IoT-Standards für das gesamte IoT-Ökosystem – anstatt nur für einzelne Geräte oder Services – konzipiert. Dabei muss aber immer noch so viel Flexibilität garantiert sein, dass die Vielfalt einer IoT-Architektur erhalten bliebe.
funkschau.de

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten täglich den kompakten Digest mit dem wichtigsten europäischen Themen:

Smartlife-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings