KW 47: UN verurteilt US-Erlaubnis zum Einsatz smarter Landminen, Samsung stellt neue Smart-Monitor-Modelle vor, Smarte Zweizimmerwohnung in Hongkong bietet Platz für drei Generationen

NACHRICHTEN

UN verurteilt US-Erlaubnis zum Einsatz smarter Landminen: Die Vereinten Nationen haben die Erlaubnis des US-Präsidenten Donald Trump zum Einsatz von smarten Landminen scharf verurteilt.  Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, wies darauf hin, dass diese Waffen keinerlei Unterscheidung zwischen Kämpfern und Zivilisten machen können. Eine EU-Vertreterin appellierte auf einer virtuellen Konferenz über den Umgang mit Antipersonenminen an die USA, diese Entscheidung zu überdenken. Smarte Landmienen können aus der Ferne bedient werden und zerstören sich nach einer gewissen Zeit selbst. Präsident Trump hatte Anfang des Jahres deren weltweiten Einsatz durch das US-Militär erlaubt.
oe24.at

Samsung stellt neue Smart-Monitor-Modelle vor: Der südkoreanische Technologie-Konzern Samsung hat drei neue Modelle seiner Smart-Monitor-Reihe vorgestellt. Diese sollen die Vorzüge von Monitoren und Smart-TVs verbinden. Per integriertem WLAN-Adapter sollen Office- und Entertainment-Inhalte ohne Anbindung an einen PC abrufbar sein, gleichzeitig kämen die Möglichkeiten eines internetfähigen Fernsehers zum Tragen. Die smarten Monitore laufen mit dem Betriebssystem Tiden 5.5. Der Verkauf in China, in den USA und in Kanada ist bereits gestartet, in Deutschland könnte es noch diesen Monat so weit sein.
smarthomeassistent.de

Smarte Zweizimmerwohnung in Hongkong bietet Platz für drei Generationen: Im Hongkonger Stadtteil “Coastal Skyline” steht seit Kurzem eine nur 45 Quadratmeter große Wohnung für zwei Personen, die aber durch verborgene technologische Möglichkeiten Platz für drei Genrationen bieten soll. Entworfen wurde die “schlaue Wohnung” vom Sim-Plex Design Studio. Zusätzlich zu kleinen architektonischen Tricks wie integrierten Falltüren als Stauraum und mechanischen Möbeln funktioniert in dieser Wohnung alles per Sprachsteuerung. Per Voice-Command können Zimmer so in Sekundenschnelle kindersicher oder seniorengerecht umfunktioniert werden. Die smarte Wohnung ist eines von vielen Projekten der Firma Sim-Plex Design Studio, um den geringen Wohnraum in Hongkong smart und effektiv nutzen zu können.
dezeen.com

Shanghai ist Smart City 2020 Shanghai hat auf dem digitalen Smart City Expo World Congress 2020 die Auszeichnung Smart City 2020 erhalten. Das digitale Infrastrukturprojekt “Smart Shanghai – People-Oriented Smart City” hat sich zu einer “Dual-Gigabit”-Stadt entwickelt, die eine vollständige 5G-Abdeckung im Stadtzentrum und eine Glasfaserabdeckung von 99 Prozent in der Stadt realisieren konnte. Besonders die E-Government-Initiative, ein interaktives Instrument für Bürger, wurde von der Jury gelobt.
cities-today.com

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Innovation: Huawei und Partner kündigen Entwicklung hochmoderner Android-Automarke an gizmochina.com
Sensormatrix: Hochschule Kaiserslautern kündigt smarten Rollstuhl an elektroniknet.de
Sport: Start-up Straffr entwickelt intelligentes Fitnessband fr.de
Gesundheit: New Yorker Forscher arbeiten an smartem Toilettensitz tga.at
Lilium: Münchner Flugtaxi-Start-up will ersten Vertippt in Florida errichten t3n.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Erhebung des Statista Digital Market Outlooks benutzen in Deutschland von insgesamt etwa 41,5 Millionen Haushalten ganze 7,2 Millionen eine Smart-Home-Anwendung in den eigenen vier Wänden.
saechsische.de

HINTERGRUND

Effizienter arbeiten dank smartem Home-Office: Laut einer aktuellen Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen stehen Arbeitgeber dem Home-Office deutlich skeptischer als Arbeitnehmer gegenüber. Dabei können Angestellte im eigenen Zuhause durch intelligente Vernetzung viele Abläufe effizienter gestalten als im Büro. So können Sprachsoftwares zur Strukturierung von Tätigkeitsbereichen und Arbeitsabläufen zur Hilfe genommen werden. Auch die Raumbelüftung kann individueller auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden als im Großraumbüro und so effizientes und gesundes arbeiten verbinden. Nicht zuletzt helfen Smart-Home-Anwendungen dabei, den Stromverbrauch zu reduzieren. Immerhin geht dieser im Home-Office zu Lasten der Angestellten. Noch bestehen allerdings rechtliche Unsicherheiten, ob und in welchem Umfang der Arbeitgeber finanziell für den Arbeitsplatz zuhause aufkommen muss.
newsslash.com

Wer hat die beste Corona-Warn-App? Hierzulande hat nicht nur die Entwicklung der Corona-Warn-App viel Zeit in Anspruch genommen, auch das Ergebnis ist immer wieder Ziel von Kritik und Verbesserungsmaßnahmen. Wie ein Vergleich des Onlinemagazins Capital zeigt, treffen auch in anderen Ländern die Apps nicht nur auf Begeisterung. In Frankreich etwa haben bis Oktober nur vier Prozent der Bevölkerung die App “Tous anti Covid” heruntergeladen, weshalb Präsident Emmanuel Macron bilanzieren musste: “Das hat nicht funktioniert.”. Viel schneller als in Europa stand in Singapur eine Corona-Warn-App zur Verfügung. Und auch die Benutzerzahlen lagen mit rund zwei Dritteln der Bevölkerung weit über westeuropäischem Durchschnitt. Mittlerweile nutzen 50 Prozent der Bevölkerung ein weiterentwickeltes Token. Nur geringen Erfolg hat Australiens App “Covid Safe”. Bei insgesamt mehr als 27.000 Corona-Fällen im Land hat die App erst 17 Fälle ermittelt.
capital.de

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IoT – Ticker – Real life trifft auf die digitale Welt. Internet of Things als Schnittstelle, das sowohl die Industrie als auch den Alltag revolutioniert. Erhalten Sie wöchentlich ein Update aus der Welt “Internet der Dinge”. iot-ticker.net

ZITAT

“Der Anschluss hinter der App, die Labore, die Benutzbarkeit – das ist grauenhaft schlecht. Ich kriege jeden Tag Meldungen, dass das nicht funktioniert. Dass Leute ihre Meldung gar nicht in die App reinkriegen, dass die Labore es nicht melden.”
FDP-Digitalpolitiker Manuel Höferlin über die neue und überarbeitete Version der Corona-Warn-App.
mdr.de

NOT SO SMART…

Apple wirft Anti-Corona-Anwendung aus iStores: Dr. Drosten empfiehlt es, das Gesundheitsministerium plant die Integration in die Corona-Warn-App: Das Kontakt-Tagebuch gegen die Ausbreitung des Virus. Ein solches steht als App in diversen Varianten zum Download zur Verfügung. Ziel der Tagebuch-Anwendungen ist es, die Kontaktnachverfolgung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Nun hat der Technische-Gigant Apple allerdings die App “Kontakt-Tagebuch” des deutschen Entwicklers Stefan Trauth aus allen iStores entfernt. Der Grund: Die App enthalte eine manuelle Funktion zur Ermittlung von Kontaktpersonen im Zusammenhang mit Corona. Solche dürfen nach Konzern-Richtlinien aber nur von staatlichen Institutionen im App Store veröffentlicht werden. Und solange diese das nicht leisten können, bleibt die Kontaktnachverfolgung eben auf dem derzeitigen Stand – keine guten Nachrichten für die völlig überlasteten Gesundheitsämter.
itopnews.de

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