KW 46: Vaha Fitness-Spiegel hilft über Lockdown-Zeit, Finalteilnehmer des Smart Mobility-Wettbewerbs stehen fest, Apple-App will Albträume bekämpfen

NACHRICHTEN

Vaha Fitness-Spiegel hilft über Lockdown-Zeit: Noch mindestens bis Ende November werden in Deutschland die Fitnessstudios und Schwimmhallen geschlossen haben. Schon im Frühjahr hat sich gezeigt, dass soziale Isolation gemeinsam mit Bewegungsmangel depressive Symptome befördern kann. Auch deshalb boomen smarte Sportapps für zuhause. Ein besonders faszinierendes Gerät ist der Fitness-Spiegel von Vaha. Das Gerät ist per Smartphone bedienbar und bietet Trainingsprogramme wie Kraftsport oder Cardio, Yoga-Flows, Meditationen oder Mobility-Training an. Über die App lässt sich Kontakt zu einem persönlichen Coach aufnehmen. Auch Prominente Sportler greifen auf den Spiegel zurück. Nationaltorhüter Manuel Neuer nutzt die Fitnesstechnologie seit dem ersten Lockdown und ist mittlerweile bei der Firma Vaha eingestiegen.
focus.de, focus.de

Finalteilnehmer des Smart Mobility-Wettbewerbs stehen fest: Am Donnerstag haben die Unternehmens- und Strategieberatungsfirma McKinsey und das “Handelsblatt” den Deutschen Digitalpreis The Spark verliehen. Der Preis zeichnet Start-ups aus, die dazu beitragen, dass sich Menschen in Zukunft schneller und klüger fortbewegen können. In diesem Jahr stehen Unternehmen zur Wahl, die Innovationen u.a. in den Bereichen Autonomes Fahren, smarte Ladeinfrastruktur, öffentlicher Personennahverkehr, Emissionseinsparungen, innovative Parkplatzsuche etc. Der Gewinner wird am Donnerstagabend bekannt gegeben.
handelsblatt.com

Apple-App will Albträume bekämpfen: Die U.S. Food and Drug Administration (FDA), eine US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Arzneimitteln, hat am vergangenen Freitag die verschreibungspflichtige Apple-App “NightWare” für den amerikanischen Markt zugelassen. Mit ihr verspricht der Technik-Gigant, Albträume verhindern zu können. “NightWare” läuft über die AppleWatch und übermittelt ihre Daten zudem an ein verknüpftes iPhone. Über Nacht messen Sensoren der Apple Watch die Bewegungen des Nutzers und messen seine Herzfrequenz. “NightWare” wertet dann die Messwerte mithilfe von Algorithmen aus und könne so erkennen, wann der Apple-Watch-Träger gerade einen Albtraum hat. Per sanfter Vibration soll der Träger so aus dem Albtraum geholt werden, ohne aufzuwachen. Die App soll insbesondere bei posttraumatischen Belastungsstörungen zum Einsatz kommen und Therapien ergänzen, nicht aber ersetzen.
turn-on.de

Experten sagen 26 Smart Cities bis 2025 voraus: Einer Einschätzung des Analyseinstituts Frost & Sullivan zufolge werde es im Jahr 2025 weltweit 26 Smart Cities geben. Als Smart City definieren die Analysten Städte, auf die mindestens fünf von acht spezifischen Bedingungen zutreffen: unter anderem Smarte Verwaltung und Bildung, Gesundheit, Mobilität, Infrastruktur und Energie. Der Definition zufolge sei heute noch keine einzige Stadt wirklich smart. Die Vorreiter der technologischen Entwicklung seien aber bislang Amsterdam, Seoul, Singapur und Kopenhagen.
cities-today.com

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Partnerschaft: Weru und Somfy kooperieren im Bereich Smart-Home fenster-tueren-technik.de
Im Test: Apples neuer HomePod mini in der Analyse theguardian.com
E-Bike: Belgische Forscher entwickeln smarte Ladestation mit Diebstahl-Schutz t3n.de
Präsentation: Wyze bringt neuen Saugroboter mit Lasernavigation auf den Markt smarthomeassistent.de
Supermarkt: Erste Tegut-Filiale ohne Kassierer in Betrieb genommen it-zoom.de

ZAHL DER WOCHE

Im Gegensatz zum Frühjahr verzeichnen die Internetanbieter in Deutschland im November-Lockdown bislang keinen außergewöhnlichen Anstieg der Internetnutzung. In der ersten Novemberwoche stieg das Festnetz-Datenvolumen um sieben Prozent an. Im März waren es 40 Prozent.
it-zoom.de

HINTERGRUND

Smartes Viertel in Dubai seit Jahren Vorreiter bei Nachhaltigkeit: Dubai bringen die meisten wohl eher weniger mit Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit in Verbindung. Allerdings gibt es in der Stadt seit Jahren ein Viertel, welches durch clevere digitale Lösungen zu einem weltweiten Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit geworden ist. Dank eines innovativen Konzepts für Klimaneutralität weisen die Bewohner von “The Sustainable City” einen um 60 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck auf als der Durchschnitt der Bevölkerung. Schon mit dem Baubeginn des Viertels 2015 wurde in allen Bereichen, von der Architektur bis hin zur Energieversorgung, auf Umweltfreundlichkeit geachtet. Hinzu kommen Innovationen bei der Landwirtschaft zum Tragen, z.B. elf Biodome-Gewächshäuser mit temperierten Biokuppeln, die es den Bewohnern erlauben, selbst Obst- und Gemüsesorten anzubauen.
n-tv.de

Technologie im Dienste des Menschen: Vorreiter Barcelona: 2008/09 wurde in der katalanischen Metropole Barcelona die Smart-City-Strategie ausgerufen. Doch der Beginn war chaotisch. Mit der Beförderung von Francesca Bria zur Chief Digital Technology and Innovation Officer 2015 änderte sich das. In ihrer Amtszeit bis 2019 sollte der Mensch ins Zentrum der Smart-City gestellt werden. Dafür wurde die digitale Bürgerplattform “Decidim” geschaffen. Dort sollten die Einwohner der Stadt abstimmen, Ideen entwickeln, Pläne skizzieren und Treffen organisieren. Auf der Grundlage dieser Daten gestaltete die Stadtregierung ihre Agenda. Das zusätzlich gegründete “Decode-Projekt”, das größte EU-Projekt zu Datensouveränität in Europa, entzog die Daten der Plattform den privaten Technologie-Unternehmen und erklärte sie zum Gemeingut, welche von der gesamten Bevölkerung kontrolliert und verwendet werden sollen.
nzz.ch

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IoT – Ticker – Real life trifft auf die digitale Welt. Internet of Things als Schnittstelle, das sowohl die Industrie als auch den Alltag revolutioniert. Erhalten Sie wöchentlich ein Update aus der Welt “Internet der Dinge”. iot-ticker.net

ZITAT

“Die europäische und auch die deutsche Politik müssen entscheiden, in welchen Bereichen Europa zukünftig technologisch und damit auch wirtschaftlich und politisch souverän bleiben möchte”
Der ehemalige Burda-Vorstand Stefan Winners sieht angesichts des derzeitigen Vorsprungs amerikanischer und chinesischer Technologie-Firmen die Gefahr für Europa, als “digitale Kolonie” zu enden.
meedia.de

NOT SO SMART…

Amazon muss 350.000 Videotürklingeln zurückrufen – Brandgefahr: In Amerika sind die Produkte der Amazon-Tochter “Ring” ein Kassenschlager. Die Videotürklingeln der Firma sind mit Amazons Alexa kompatibel und lassen sich so problemlos in Smart-Homes integrieren. Normalerweise sollen die praktischen Helfer auch einen Beitrag zur Sicherheit des Smart-Home-Nutzers leisten. Nun musste der US-amerikanische Megakonzern aber 350.000 Exemplare zurückrufen. Grund: Akute Brandgefahr durch falsch eingesetzte Schrauben, welche die Batterien der Geräte überhitzen könnten. Bis Mitte der Woche lagen Amazon 23 Berichte über in Flammen aufgegangene Geräte vor.
futurezone.de

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