KW 45: Startup will Stahlbranche smart Machen, Sprachassistenten mit Laser geknackt, Samsung stellt Smart-Home-Vision vor, Wien und Barcelona als Smart-City-Vorreiter

NACHRICHTEN

Startup will Stahlbranche smart machen: Die Stahlindustrie ist eine hart umkämpfte Industrie, bei der es zunehmend auch um Einsparungspotenziale geht. Ein Berliner Startup möchte dort ansetzen und hat ein selbstlernendes System entwickelt, das die Produktion optimiert. Es soll die richtigen Temperaturen durch Künstliche Intelligenz kalkulieren und somit für mehr Effizienz sorgen. Die Firma möchte Unternehmen damit Lösungen anbieten, um die Qualität des Stahls zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
gruender.wiwo.de

Sicherheitslücken bei Sprachassistenten in Smart-Home-Geräten: Forscher haben eine Methode entwickelt, um Sprachassistenten zu manipulieren. Mit einem Laser können sie Lichtbefehle aus der Entfernung erteilen und somit ungewünschte Tätigkeiten in den Geräten hervorrufen. Dies funktioniert bei einer Reichweite von bis zu 50 Metern. Für Entwickler von smarten Geräten ist diese Entdeckung ein Weckruf für bessere Sicherheit.
swr3.de

Samsung stellt vollintegriertes Smart-Home-Konzept vor: Auf dem Web Summit in Lissabon Anfang der Woche stellte Samsung seine Ideen und Entwicklungen für die Zukunft des smarten Zuhauses vor: In der Küche werden Ofen, Kühlschrank und Herd miteinander vernetzt sein und könnten stets den Alltagsbedarf an Lebensmitteln errechnen. Auch im Bad messen Bodenfliesen Daten – nämlich die der Personen, die auf ihnen laufen. Die Gesundheitsdaten wären per Spiegel abrufbar. Im Wohnzimmer könnte man per Fernsehen Freunde zum gemeinsamen Event einladen. Für Datenschützer klingt diese Vision bedenklich – sie befürchten massive Gegenbewegungen zu den vernetzten Welten.
heise.de

Wien implementiert smarte Energie- und Verwaltungssysteme: Für die Energiewende und Verwaltung hat sich Wien für den Einsatz von Blockchain entschieden. Im Fokus stehen dabei innovative Maßnahmen für die Verteilung von Energie. Erste Energiegemeinschaften werden gegenwärtig in Pilottests beobachtet. Mit Photovoltaik-Anlagen versorgen sich die Energiegemeinschaften selbst. Daten werden via Blockchain verarbeitet und sollen der Stadt Wien Aufschluss über Nutzungsverhalten und Nachfrage geben.
faz.net

Infrastruktur: China vernetzt Smart Cities mit Blockchain btc-echo.de
Lieferketten: Mit einem digitalen Zwilling zur Smart Supply Chain industry-of-things.de
Smart-City-Ranking: Das sind Deutschlands digitalste Städte welt.de
Smart Packaging: Wenn die Verpackung mitfühlt internetworld.de
Mittelstand: Die Smart Factory bekommt ein KI-Betriebssystem mittelstandswiki.de

HINTERGRUND

Smart City Barcelona als Vorbild: Ob Mobilität, Bewässerungssysteme oder Straßenbeleuchtung – Barcelona zeigt wie eine digitale Strategie für eine Stadt umgesetzt werden kann. Die Daten liegen dabei vollkommen in öffentlicher Hand, Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger werden angeboten, ebenso Internetkurse. Durch den Einsatz von smarten Technologien konnte der Verkehr sowie der Strom- und Wasserverbrauch reduziert werden. Doch eine Schwachstelle hat das Programm noch – die Beteiligung von Beschäftigten und Unternehmern in der Stadt ist noch nicht vollkommen umgesetzt. Um diesen Bereich besser abzudecken, fordern die spanischen Gewerkschaften mehr Weiterbildung, Umschulung und Transformations-Kurzarbeitergeld.
dgb.de

E-Commerce wird smart: Um den Wünschen von Kunden besser entgegen zu kommen, wird der E-Commerce zunehmend wichtiger. Forschung des Konsumverhaltens wird immer ausgeklügelter und präziser. Neue Forschungstools unterstützen die Erkenntnisse aus Verbraucherdaten und bieten Potenzial für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die bisherige Bilanz der smarten Forschung im Vertrieb ist positiv – ein Anstieg in der Anwendung ist zu erwarten.
horizont.net

ZITAT

“Wir wollen kein Technologiekonzept über die Stadt stülpen, sondern politische und gesellschaftliche Probleme unter anderem durch Digitalisierung lösen.”
Ulrike Huemer, Wiens Chief Information Officer (CIO), über die Pläne der Stadt zur Smart City zu werden.
tagesspiegel.de

NOT SO SMART…

Alexa soll stärker ins Leben eingreifen: Rohit Prasad, Head Scientist von Alexa, erklärte auf dem Web Summit in Lissabon, dass der Sprachassistent zukünftig stärker ins Leben der Menschen eingreifen solle und dabei ihre Wünsche vorausahnen soll. Die Vision, die er beschreibt, irritiert Datenschützer. Alexa solle demnach im Alltag stärker eingebunden sein und quasi immer mithören. Eine ambivalente Vision.
futurezone.de

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