KW 43: Netflix will Kontensharing einschränken, Vintage Glühbirnen von TP-Link, Autonome KI-Drohne

NACHRICHTEN

Netflix will Kontensharing einschränken: Der Streamingdienst Netflix will die Parallelnutzung von mehreren Konten einschränken. Eigentlich ist die Nutzung nur innerhalb eines Haushalts gestattet. Faktisch sitzen die Nutzer aber oft verteilt. In einem Investorengespräch sagtet Greg Peters, Chief Product Officer bei Netflix, auf die Frage nach dem Problem des Konten-Sharings, dass an einer “kundenfreundlichen Lösung” gearbeitet werde, berichtet unter anderen The Independent. Damit soll das Teilen von Kontodaten vermindert oder unterbunden werden. Details dazu wurden nicht genannt.
golem.de

Vintage Glühbirnen von TP-Link: TP-Link hat sein Smarthome-Sortiment Kasa Smart erweitert. In Kürze wird es die WLAN-Glühbirnen KL50 und KL60 auch in Deutschland im Handel geben. Sie laufen über das normale WLAN un können via Google oder Amazon Sprachassisten gesteuert werden. Die Glühbirnen zeichnet ein besonders warmes Licht aus, das den Wohlfühlfaktor vor allem in der kalten Jahreszeit in den heimischen vier Wänden nach oben schraubt. Zur Wahl stehen die Farben Bernstein Gelb und Soft Weiß.
turn-on.de

Autonome KI-Drohne: Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania haben eine autonome Drohne entwickelt, die selbstständig ohne Drehbuch cineastische Filmsequenzen aus der Luft aufnehmen kann. Eine Künstliche Intelligenz (KI) ermittelt die optimale Kameraposition, um die Schauspieler möglichst gut in Szene zu setzen. Die Drohne erkennt in ihrem Flug Hindernisse und kann ihnen ausweichen, ohne dabei die Schauspieler aus dem Blick zu verlieren.
heise.de

Der Weg zum smarten Heim: Wer in seinem Haus alle Geräte miteinander verbunden haben möchte, muss einiges beachten. Denn ein smartes Heim beginnt noch nicht damit, dass man die Glühbirne via Smartphone ein und ausschalten kann. Für die Einrichtungen kommen oftmals Funkverbindungen in Frage. Golem hat die gebräuchlichsten Lösungen vorgestellt.
golem.de

Gebäudevernetzung: Hausverwaltung per Funk lanline.de
Sicherheit: IT-Forscher Dennis Giese: “Defekte Geräte sind das größte Problem” heise.de
Vernetzung: Mit einer umgebauten Wifi-Steckdose zum Smarthome
deutschlandfunknova.de

ZAHL DER WOCHE

Bis zu2.500 Begriffe konnten die Hacker hinterlegen, um die Abhörfunktion bei Alexa und Google Assistant zu aktivieren.
homeandsmart.de

HINTERGRUND

Smart but not safe: Die Geräte werden immer smarter, immer starker vernetzt und leider immer unsicherer. Das ist das Ergebnis einer Studie des japanischen IT-Sicherheitsunternehmens Trend Micro. Bisher ist es zwar noch keinem Hacker gelungen, Geräten, die mir künstlicher Intelligenz arbeiten, wirklichen Schaden zuzufügen, oder in großem Stil Daten zu klauen. Aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Denn Unternehmen verpassen es auch in die Sicherheitsinfrastruktur zu investieren. Gesetzliche Verpflichtungen fehlen bisher. Und die Kunden schauen mehr auf den Preis, als auf Sicherheit. Bis zum ersten großen Hackerskandal.
br.de

Smartliving für Senioren: Smartliving ist in Deutschland noch nicht so richtig angekommen. Denn für wirkliches Smartliving reicht es nicht, dass ein Apprartment vernetzt ist. Das wäre Smarthome. Der Mensch sollte als Ganzes eingebettet sein. Dafür ist ein permanenter Datenaustausch notwendig, den viele Menschen scheuen. Dabei hat Smartliving gerade für ältere Menschen enormes Potential. Mit Hilfe der digitalen Assistenzsysteme können sie deutlich länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Sensoren könnten permanent überwachen, wie es dem Menschen geht und Stürze viel schneller melden. Dafür muss aber noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Und die Senioren mit der Technik vertraut gemacht werden.
spektrum.de

ZITAT

“Eigentlich sind wir kläglich gescheitert.”
Florian Kirchbuchner vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) ist angesichts der hohen Erwartungen an Smartliving noch vor zehn Jahren ernüchtert.
spektrum.de

NOT SO SMART…

Wanzen im Wohnzimmer: Zwei Berliner Hacker haben es geschafft die Lautsprecher von Google und Amazon in Wanzen zu verwandeln. Allerdings ohne böse Absicht, sondern um die Konzerne auf Schwachstellen in ihren Produkten hinzuweisen. Dafür entwickelten die Hacker ein Programm, mit dem sie die Software der Lautsprechen so lange verwirren, bis die Ansage kommt: “Ein neues Update ist für dein Gerät verfügbar, um es herunterzuladen, sage Start und dein Passwort.” Weder Google noch Amazon würden so einen Satz jemals programmieren. Nutzer, die das nicht wissen, werden aber wohl mit den korrekten Angaben antworten. Google und Amazon gaben an, dass sie die Schwachstellen behoben hätten.
sueddeutsche.de

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