KW 39: Smarte Landwirtschaft auf Kreta, Schuhsohle soll bei Parkinson-Starre helfen, Homeoffice gefährdet Unternehmenssicherheit

NACHRICHTEN

Smarte Landwirtschaft auf Kreta: Auf Kreta wird mit smarten Sensoren und künstlicher Intelligenz gearbeitet, um in der Landwirtschaft mehr Wasser zu sparen und Abfall zu verringern. Der Olivenanbau hat eine 500-jährige Tradition auf Kreta und verschlingt 85 Prozent des Süßwassers. Sensoren, die die Bodenfeuchte messen, können für nachhaltige Lösungen sorgen. Die Informationen werden nämlich in eine Cloud hochgeladen und sind über mobile Endgeräte von überall abrufbar. Auf dieser Grundlage kann die Ressourcenplanung optimiert werden.
de.euronews.com

Schuhsohle soll bei Parkinson-Starre helfen: Parkinson-Patienten leiden oft an einem Symptom, bei dem ihr Körper erstarrt. Um Kranken eine größere Autonomie bei ihrer Mobilität zurückzugeben, haben Entwickler eine Schuhsohle mit einem Sensor ausgestattet, der diese Parkinson-Starre erkennt, und einen Impuls sendet. Dieser soll das sogenannte Freezing beenden. Der Sensor erkennt unter anderem eine atypische Druckverteilung auf dem Fuß, die sich von einem normalen Stand unterscheidet.
futurezone.at

32 Städte erhalten Finanzierung vom Bund für Smart-City-Projekte: Der Bund unterstützt 32 Städte mit Fördermitteln für Smart-City-Projekte. Berlin gehört zu den Empfängern. Doch was soll mit dem Geld geschehen? Unter anderem sollen “Kiezboxen” errichtet werden, um WLAN in der Stadt anzubieten. Außerdem werden im Innovationshub CityLab die Kapazitäten aufgestockt. In der Hauptstadt will man zudem mit dem autonomen Fahren experimentiert – die städtische Mobilität soll durch das Geld des Bundes verbessert werden.
tagesspiegel.de

Homeoffice gefährdet Unternehmenssicherheit: Eine Studie von Trend Micro zeigt, dass Arbeiten im Homeoffice für Unternehmen mit Sicherheitsrisiken verbunden ist. Smart-Home-Geräte und ihre Apps sind leichte Einfallstore für Cyber-Kriminelle. Zudem nutzen 39 Prozent der Arbeitnehmer private Geräte für die Arbeit aus den privaten Räumen – auch dies ist ein weiteres Sicherheitsrisiko, da diese Geräte oft schlechtere gesichert sind. “Die Tatsache, dass so viele Mitarbeiter private Geräte für den Zugriff auf Unternehmensdaten und -dienste verwenden, deutet auf ein mangelndes Bewusstsein für die damit verbundenen Sicherheitsrisiken hin. Um Abhilfe zu schaffen und die Risiken zu mindern, empfehle ich Unternehmen, speziell abgestimmte Cybersicherheitsschulungen anzubieten. In diesen sollte die Vielfalt der Benutzer und ihre unterschiedlichen Wissensstände und Einstellungen zur IT-Sicherheit berücksichtigt werden”, erklärt dazu Dr. Linda Kaye, Expertin für Cyberpsychologie.
it-business.de

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Förderung: Bund fördert Kooperationsprojekt „Digitale Zwillinge” hamburg-news.hamburg
Neuerung: Google Assistant kann jetzt Disney+ auf Google Smart-Displays steuern smarthomeassistent.de
Haushalt: Steckdosen mit Köpfchen smarthouse-pro.de

ZAHL DER WOCHE

Laut Bitkom-Studie haben 26 Millionen Deutsche mindestens eine Smart-Home-Lösung installiert.
elektro.at

HINTERGRUND

Telenot entwickelt genormte Digitalplattform: Sicherheit ist eine der größten Anforderungen im Bereich Smart Home. Telenot hat daher die digitale Smart-Home-Plattform hiXserver entwickelt, die Authentifizierung und Verschlüsselung bei Heimanwendungen gewährleisten soll. Mit der passenden App lassen sich Statusinformationen dabei per Smartphone und Tablet abrufen. Die Plattform fungiert dabei als Vermittlungsserver, mit dem Smart-Home-Geräte die sichere Verbindung zueinander aufbauen.
computerbild.de

Wie Eschborn zur Smart City werden soll: Eschborns Bürgermeister Adnan Shaikh möchte die hessische Stadt modernisieren. Dabei will er zum einen Internetzugänge in der Stadt ausbauen, allerdings gibt es auch Pläne für die smarte Steuerung der Straßenbeleuchtung sowie Initiativen für eine verbesserte Mobilität. So sind beispielsweise Parksteuerungsmechanismen angemacht, um Autofahrer zu entlasten. Zudem sollen moderne Beteiligungsformate ausgetestet werden – Bürgen sollen mithilfe von Streams an der Kommunalpolitik direkt beteiligt werden.
fr.de

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ZITAT

“Jetzt gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Universität, der Bürgerschaft und allen Institutionen und Einrichtungen dafür zu sorgen, den Förderbetrag von 15,75 Millionen Euro zielorientiert einzusetzen. Ich freue mich auf die vielen Projekte die wir in den nächsten Monaten auf den Weg bringen werden.”
Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke über die Förderung durch das Innenministerium für Smart-City-Projekte in seiner Stadt.
kommune21.de

NOT SO SMART…

Nicht alle smarten Türschlösser sind sicher: Stiftung Warentest hat eine Reihe von smarten Türschlössern getestet, die per Spracherkennung, Fingerabdruck oder App geöffnet werden können. Zwei der sieben getesteten Schlösser weisen Sicherheitsprobleme auf. Sie erlauben kurze Passwörter. Ein Gerät konnte zudem binnen weniger Minuten aufgebohrt werden.
test.de

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