KW 35: Forscher hacken Smart-Home-Geräte, Apple-Ingenieure entwickeln smarten Nachttisch, IKEA erweitert Portfolio mit smarter Steckdose

NACHRICHTEN

Forscher hacken Smart-Home-Geräte: Informatiker der Hochschule Emden/Leer hacken zu Forschungszwecken Smart-Home-Geräte wie Überwachungskameras. Dabei demonstrieren sie, dass sie innerhalb von Minuten auf die Geräte zugreifen können – diese sind oft das Einfallstor für andere Geräte innerhalb des Internetnetzwerkes. Die Schwachstelle sei gewollt, um die Kompatibilität unterschiedlicher Geräte zu ermöglichen. Die Einstellungen der Firmware seien nicht ausreichend – viele Hersteller wissen das nicht. Für das Hacken sind dabei nicht einmal ausgeprägte IT-Kenntnisse nötig.
ndr.de

Apple-Ingenieure entwickeln smarten Nachttisch: Frühere Apple-Ingenieure haben sich zusammengeschlossen, um im Startup Comet Home einen smarten Tisch zu entwickeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Tisch verfügt über eine ladende Oberfläche, auf der Smartphones, Tablets und andere Geräte aufgeladen werden können. Mit einem Touchscreen können Smart-Home-Anwendungen gesteuert werden, zudem ist ein Kühlschrank integriert und das Licht lässt sich nach eigenen Wünschen bedienen. Vom Design her erinnert das Gerät stark an Apple-Produkte. Es kostet regulär 1000 US-Dollar.
housecontrollers.de

IKEA erweitert Portfolio mit smarter Steckdose: Der Produktstart hat sich um mehr als ein Jahr verzögert, doch nun hat Ikea die Trådfri-Steckdose auf den deutschen Markt gebracht. Die smarte Steckdose ist Teil der Smart-Home-Offensive des Möbelherstellers. Dieser erweitert schrittweise sein Portfolio im Smart-Home-Bereich und senkt dafür auch die Preise. Die Steckdose ist ZigBee-kompatibel.
homeandsmart.de

Smarte Home-Lösungen scheitern noch immer am Standard: IoT im Consumer-Bereich wird hauptsächlich durch den Smart-Home-Sektor abgedeckt. Allerdings gibt es nach wie vor Probleme bei der Integration vieler Geräte. Unterschiedliche Hersteller arbeiten weiterhin mit eigenen Frequenzstandards, sodass die Kopplung untereinander nicht funktioniert. Amazon, Apple und Google haben im vergangenen Jahr angekündigt, dass Smart-Home-Geräte mit einem gemeinsamen Standard herausgebracht werden, der auf einem Internetprotokoll funktioniert. Interessenten sollten sich vor dem Kauf von Smart-Home-Produkten erkunden, ob Geräte mit Produkten anderer Anbieter gekoppelt werden können.
it-business.de

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Smart City: Mehr Sicherheit und Bürgernähe behoerden-spiegel.de
Bürgerwünsche: Smart ist nicht gleich smart! stern.de
Studie: Informationssicherheit als Erfolgsfaktor für Smart Citys ip-insider.de
Österreich: Lebenswerte Urbanität computerwelt.at
Smart Innovation Center: Duisburg führt Smart-City-Ideen zusammen energie-und-management.de

ZAHL DER WOCHE

75 Prozent des bestehenden Gebäudebestands in der Europäischen Union wurden als energetisch ineffizient bewertet – Smart-City- und Smart-Home-Projekte sollen diesen Umstand verbessern.
elektroniknet.de

HINTERGRUND

SmartXScan-Sensoren überprüfen Corona-Hotspots: Nach einem Update sollen SmartXSensoren imstande sein, bei der Eindämmung von Corona-Infektionsherden Alarm zu schlagen. Sie wollen kontaktlose Fiebermessung in Umgebungen schaffen, in der sich viele Menschen in relativer Nähe zueinander aufhalten. Darunter zählt beispielsweise die Lebensmittelindustrie. Die Messgenauigkeit soll lediglich eine Abweichung von 0,3 Grad haben. Fieber gilt als wichtiges Symptom für die Erkennung des Corona-Virus – schnelles Handeln ist wesentlich, um Infektionsketten zu stoppen. Die Sensoren sollen in der Industrie dabei helfen.
bigdata-insider.de

Medizintechnik wird zum Einfallstor für Hacker: Die Fälle mehren sich, bei denen Labore, Kliniken oder Forschungseinrichtungen ins Visier der Hacker geraten. Medizintechnik und vernetzte E-Health-Systeme haben bis heute eine oft mangelhafte IT-Infrastruktur. Dies ist besonders fatal, weil sensible Daten im Gesundheitsumfeld ausgetauscht werden. Auch Wearables, die beispielsweise den Blutdruck messen können zu einem Einfallstor für Cyberkriminelle werden. Experten appellieren an die Hersteller von Gesundheitsanwendungen Sicherheit zu einer Priorität zu machen.
netzpiloten.de

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ZITAT

“Wir freuen uns sehr auf den Erfahrungs- und Wissensaustausch mit dem DFKI und der Stadt Kaiserslautern, um gemeinsam an einer beispielhaften Referenz für moderne Smart Cities zu arbeiten.”
Prof. Dr. Philipp Bouteiller, Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH über ein Smart-City-Projekt, das auf dem Gelände des bald schließenden Flughafens Tegel in Kooperation mit dem DFKI und der Stadt Kaiserslautern umgesetzt werden soll.
idw-online.de

NOT SO SMART…

Smarte Sensoren überwachen Wasserqualität: In der Stadt Hagen werden Sensoren zur Messung der Wasserqualität eingesetzt. Sie sollen Auskunft über den Sauerstoffgehalt in einem Teich geben. Die Stadt verspricht sich darauf Erkenntnisse über Belastung und Umgebung zu gewinnen.
wp.de

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