KW 33: Sonos erringt Etappensieg im Patentstreit mit Google, Kompatibler Smart-Home-Standard Matter erst 2022 verfügbar, Smarthome-Geräte von Bosch hören auf den Sprachassistenten von Mercedes

NACHRICHTEN

Sonos erringt Etappensieg im Patentstreit mit Google: Bereits seit 2020 schwelt die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Sonos und Google. Der Lautsprecher-Anbieter wirft dem Suchmaschinenkonzern die Verletzung von Patenten in fünf Fällen vor. Google wies die Vorwürfe zurück und klagte selbst gegen Sonos. Nachdem Sonos im Mai eine einstweilige Verfügung gegen Google erwirkt hatte, droht dem Internetkonzern nun zudem ein Importstopp in die USA. Grund ist, dass ein Richter der US-Handelsbehörde ITC die Vorwürfe der Patentverletzung bestätigte. Jedoch kann es bis zum Eintreten des Einfuhrstopps noch mehrere Monate dauern, da die Entscheidung des einzelnen ITC-Richters noch einer Überprüfung der gesamten Kommission der Behörde standhalten muss.
t3n.de

Kompatibler Smart-Home-Standard Matter erst 2022 verfügbar: Laut einem Blog-Eintrag der Connectivity Standards Alliance, die für das Smart-Home-Protokoll Matter verantwortlich ist, sorgen Verzögerungen bei der Entwicklung des SDK dafür, dass das geplante Release-Fenster 2021 nicht gehalten werden kann. Nach dem neuen Zeitplan werden erste Geräte in der ersten Jahreshälfte 2022 erwartet. Matter soll als Verbindungsprotokoll im smarten Zuhause die Geräte verschiedener Hersteller miteinander kompatibel gestalten. Nutzerinnen und Nutzern soll somit das Einrichten eines Smart Homes erleichtert werden.
heise.de

Smarthome-Geräte von Bosch hören auf den Sprachassistenten von Mercedes: Über das Infotainment-System MBUX können nun Smarthome-Anwendungen von Bosch gesteuert werden. Dies wird inzwischen zunehmend auf alle Mercedes-Modelle mit MBUX-Sprachassistent ausgerollt. Über den Sprachassistenten kann ein Statusbericht des Hauses ins Auto gesendet und beispielsweise von diesem aus Rollläden geschlossen oder das Licht ausgeschalten werden. Die Interaktion wird durch eine offene Schnittstelle möglich, die eine Kommunikation der beiden Cloud-Infrastrukturen von Mercedes und Bosch ermöglicht.
auto-motor-sport.de

Signify will mit Smart Home und Luftreinigern der Corona-Krise trotzen: Der Trend zum Homeoffice wurde durch die Corona-Pandemie deutlich beschleunigt. Dies wirkte sich teils negativ auf die Büro-Ausrüster aus. Die neue Deutschlandchefin des Licht-Weltmarktführers Signify, Rada Rodriguez, geht jedoch davon aus, dass sich die Lichtbranche schneller von Pandemie erholen wird als andere Sektoren. Die Erlöse von Signify waren im Coronajahr 2020 um gut zwölf Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gesunken. 2021 stiegen die Erlöse im ersten Halbjahr um vergleichbar rund acht Prozent auf knapp drei Milliarden Euro.
handelsblatt.com

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Smart Vending: Intelligentere Verkaufsautomaten sorgen für zufriedenere Kunden industry-of-things.de
Neues Betriebssystem: Nest Hub wird auf Googles Fuchsia-OS umgestellt heise.de
Imkerei: Start-up ermöglicht mit Beewise ein Smart-Home für Bienen n-tv.de
Vernetzungsplattform: Apples HomeKit ermöglicht Gerätesteuerung auf einer gemeinsamen Oberfläche heise.de
Plattformübergreifendes Streamen: Screenhits TV vereint Streamingdienste auf einer Seite t3n.de

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ZAHL DER WOCHE

Menschen in Deutschland verbringen in ihrem Leben im Schnitt 24 Jahre, 8 Monate und 14 Tage im Internet – bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80,9 Jahren ist das fast ein Drittel.
it-daily.net

HINTERGRUND

Bausteine einer Smart City: Für das Entstehen einer Smart City werden verschiedene Puzzleteile zusammengesetzt, die so ineinandergreifen, dass darauf das Bild einer perfekt strukturierten und effizienten Stadt entsteht. Als verbindende Elemente werden dabei die Digitalisierung und das Payment verwendet. Auch die Verwaltung soll zentralisierter, digitaler und damit komfortabler werden, damit das Modell der Smart City funktionieren kann. Im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel ist es von großer Bedeutung, deren Nutzung so komfortabel wie möglich zu gestalten. Unter der Verwendung von beispielsweise Tap&Go müssen Fahrgäste ihre Tickets nicht mehr an Automaten lösen, sondern lediglich ihre NFC-fähige Kredit- oder Debitkarte an das Prüfgerät halten, damit der beste Tarif automatisch ermittelt werden kann. Aber auch das Abrufbar machen der vorhandenen Mobilitätsformen – ÖPNV, E-Scooter, Carsharing – in einer App erleichtern die Nutzung. Auch die Verwaltung sollte zentralisierter, digitaler und damit komfortabler werden. Neben Smart Mobility und Smart Government tragen viele weitere Puzzleteile wie Smart Environment, Smart Living, Smart Economy und letztlich auch Smart People zum Ziel einer Smart City bei. Der größte Teil dieser Bereiche findet digital statt – und das smarte Payment hält diese Teile zusammen.
it-zoom.de

So funktioniert die Heizung 2.0:  Viele Experten sind sich sicher, dass vernetzte, intelligente Häuser, ausgestattet mit innovativen Steuerungs- und Kommunikationstechnologien bis spätestens 2040 zum Alltag gehören werden. Bereits jetzt wächst der Markt für Smart-Home-Angebote. Durch die neuen Klimaziele der Regierung wird der Druck für Veränderung noch erhöht. In der Folge bemühen sich auch zahlreiche Anbieter um die Digitalisierung der Steuerung der Hauswärme.  Der Heizungsableser Techem stellte im April dieses Jahres eine Software vor, mit der die Wärmeversorgung in Wohnungen aus der Ferne beobachtet werden kann. 15 Mitarbeiter können dann auf das Dashboard zugreifen und sind für jeweils eine Region mit durchschnittlich 200 Heizungsanlagen zuständig. Über das Programm kann angezeigt werden, wenn ein Heizungskessel ausfällt oder gestört läuft. Die Messwerte werden per Funk in eine Cloud des Unternehmens übertragen und von einer Künstlichen Intelligenz ausgewertet. Die Algorithmen haben dabei für die Auswertung bestimmte Temperatur-Konstellationen erlernt. Auch andere Start-ups wie Vilisto und Tado aus Deutschland wollen mit intelligenten Thermostaten Heizungen und Klimaanlagen automatisieren – und dabei helfen, jede Menge Energie zu sparen.
handelsblatt.com

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IoT:  Raumfahrtunternehmen SpaceX kauft IoT-Satelliten-Startup Swarm, Kompatibler Smart-Home-Standard Matter erst 2022 verfügbar, Google verletzt fünf Patente des Lautsprecher-Anbieters Sonos iot-ticker.net
Blockchain: Poly Network will Hacker als Chefberater für Sicherheit, Crypto.com richtet für australische Nutzer kostenlosen Service zur Krypto-Steuererklärung ein, Foren-Plattform Reddit transformiert sich zum Blockchain-Unternehmen  blockchain-ticker.net
AI: Code aus natürlicher Sprache – OpenAI öffnet Beta für die Programmier-KI Codex; KI automatisiert Analyse von Satellitenbildern; Wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert ai-ticker.net
Safety and Security: T-Mobile US ist Opfer einer Cyberattacke geworden, Hacker erbeutet 600 Millionen Dollar in Kryptowährungen – und gibt sie wieder zurück, US-Außenministerium bietet 10 Millionen US-Dollar Belohnung für Informationen über Hacker
safety-security-ticker.net

ZITAT

„Wuppertal und Guangzhou können gemeinsam Impulse setzen und Projekte in den Bereichen der nachhaltigen Stadtentwicklung, der Kreislaufwirtschaft, im Klimaschutz und auch bei den Themen Zukunftsmobilität und Smart City entwickeln.“
Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind hat einen Kooperationsvereinbarung mit der südostchinesischen Metropole Guangzhou unterschrieben – im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Zusammenarbeit bei den Themen Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung.
wuppertal.de

NOT SO SMART…

Das Smartphone wird 25 Jahre alt: 1996 stellte der damalige Weltmarktführer Nokia auf der cebit das Nokia 9000 Communicator vor. Das Telefon wog 397 Gramm und war damit fast doppelt so schwer wie gängige Smartphones der Gegenwart.  Nokia pries seine Weltneuheit damals mit den Worten: „Er ist das welterste All-in-One Kommunikationsgerät, das digitale Sprach- und Datendienste, Internet, Kurznachrichten, e-Mail, Fax und dazu alle Funktionen eines persönlichen Organizers in einer einzigen Einheit bietet.“ Aufgeklappt bot der Communicator  eine vollständige Tastatur und einen breiten Bildschirm. Der Faxversand, der durch das Gerät ohne den Umweg eines Druckers möglich war, erstaunte die Reporter auf der cebit besonders.
br.de

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