KW 32: Google erkennt Warnung von Rauchmelder, Solingen fördert Smart City-Projekte, Bürger würden für Smart Cities zahlen

NACHRICHTEN

Google erkennt Warnung von Rauchmelder: Google hat offenbar bei einigen Nutzern versehentlich eine bisher unveröffentlichte Funktion von Google Nest aus dem Sicherheitsbereich aktiviert. Ein Reddit-Nutzer meldete, dass sein Rauchmelder aktiviert wurde und Google ihm umgehend eine entsprechende Meldung auf sein Smartphone sendete. Der Vorfall könnte einen Vorgeschmack auf die Pläne des Technologiekonzerns bieten. Kürzlich erwarb Google Anteile bei dem Hersteller von Haussicherheitsdiensten ADT. Ziel sei es, “den Kunden weniger Fehlalarme, mehr Möglichkeiten zum Empfang von Alarmereignissen und eine bessere Erkennung potenzieller Vorfälle innerhalb und um das Haus herum zu bieten”, erklärt Rishi Chandra von Google Nest.
protocol.com

Hacker konzentrieren sich in der Krise auf Heimgeräte: Einer Analyse der Software-Firma Micro zufolge nehmen Hacker in der Corona-Krise zunehmend WLAN-Router und Heimnetzwerke ins Visier. Grund dafür ist, dass immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten und somit leichter angreifbar sind. Neben Anwendungen aus dem Bereich Smart Home können so auch Unternehmen Ziel von Angriffen werden. Verbrauchern wird empfohlen, sich über Sicherheitslücken bei Routern zu informieren und diese regelmäßigen Updates zu unterziehen.
t-online.de

Solingen fördert Smart City-Projekte: Die nordrhein-westfälische Stadt Solingen will mit verschiedenen Projekten die Digitalisierung vorantreiben. So setzt die Stadt unter anderem ein einheitliches Dokumentenmanagementsystem (DMS), dass die Dokumente der verschiedenen Behörden zusammenführen soll. Sensoren, die in der ganzen Stadt verteilt sind, sorgen beispielsweise für eine bessere Verkehrsregelung oder die frühzeitige Reaktion auf drohende Gefahren. Alle 55 Schulstandorte in Solingen wurden bereits an das Breitbandnetz angeschlossen. Für den Bereich eGovernment stehen der Stadt zwei Millionen Euro zur Verfügung, Smart City-Projekte werden mit 400.000 Euro gefördert. Ein Großteil des Gelds stammt aus Fördermitteln.
rp-online.de

Fehler bei Smart-TVs von LG: Der südkoreanische Hersteller LG warnt derzeit vor einem Fehler, der die OLED-Fernseher und Smart-TVs des Herstellers betrifft. Rund 60.000 Geräten droht die Überhitzung. LG hat deshalb ein entsprechendes Reparaturprogramm gestartet. Die Reparatur der Fernseher will LG kostenlos anbieten. Die Modelle aus diesem Jahr sind nach eigenen Angaben nicht von dem Problem betroffen.
futurezone.de

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novalis.studio

Apple Homekit: Bosch Smart Home mit Apple Homekit kompatibel golem.de
Microsoft: Sprachassistent Cortana für iOS verschwindet wieder macwelt.de
Aqara: Smart Home-Komponenten jetzt auch mit Alexa steuern appgefahren.de
Google Home: Neuer Google Smart-Speaker J2 soll Ende August erscheinen smarthomeassistent.de

ZAHL DER WOCHE

Der Markt für Smart Cities wird 2025 ein Volumen von 252.56 Milliarden Dollar haben.
techhq.com

HINTERGRUND

Bürger würden für Smart Cities zahlen: Die weltweite Studie “Street Smart: Putting the Citizen at the Center of Smart City Initiatives” des Beratungsunternehmens Capgemini kommt zu dem Schluss, dass sich rund 40 Prozent der Menschen vorstellen könnten, in eine technologisch besser ausgestattete und digitalisierte Stadt abzuwandern. Rund ein Drittel der Menschen würde für bestimmte Smart City-Maßnahmen Geld zahlen, darunter insbesondere junge und wohlhabendere Menschen. Ein Großteil der Bürger geht laut Studie davon aus, dass Smart Cities nachhaltiger sind und deren Leistungen qualitativ hochwertiger sind. Die größten Baustellen im Bereich der Digitalisierung sind nach Ansicht der Deutschen intelligente Lösungen zur Verbesserung der Mobilität und der Sicherheit. Zwar werde die Verwaltung derzeit überall auf der Welt digitalisiert, die Bürger seien jedoch “schon einen Schritt weiter und fordern die Umgestaltung zur Smart City”, erklärt Marc Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini Deutschland.
kommune21.de

Smarte Transportbehälter: Das Unternehmen Schnellecke will bis 2025 seine gesamte Logistik digitalisieren. Ein erster Schritt auf diesem Weg stellen smarte Transportbehälter dar. Diese sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor in der Logistik. Schnellecke will dank neuer IoT-Boxen die Effizienz steigern und deren digitale Erfassung verbessern. Das System ist dabei modular aufgebaut und fügt sich in die schon vorhandene digitale Infrastruktur. Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll dadurch in Zukunft ermöglicht werden. Bislang zeigt sich das Unternehmen zufrieden: Die Kundenzufriedenheit sei gestiegen, während das Kommunikationsaufkommen um 15 bis 20 Prozent reduziert werden konnte.
computerwoche.de

ZITAT

“Digitalkompetenz ist ganz wesentlich für eine funktionierende und bürgernahe Verwaltung. Dafür braucht es qualifizierte Angebote zur Aus- und Fortbildung der Beschäftigten.”
Patrick Burghardt, Digital-Staatssekretär und CIO des Landes Hessen über die Digitalisierung in der städtischen Verwaltung.
egovernment-computing.de

NOT SO SMART…

Bankkonto durch Smart Home gehackt: Hacker haben über das Smart Home-System eines Göttinger Ehepaars ein Bankkonto ausgeraubt. Dies gelang ihnen über eine ungesicherte IP-Adresse eines Geräts im Haus. Die Polizei wollte zunächst alle Geräte in der Wohnung beschlagnahmen, sah jedoch davon ab, als die Ursache bekannt wurde.
hna.de

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