KW 31: Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard für Smarthomes, Ikea Luftreiniger Starkvind kann mit anderen Smart-Home-Lösungen verbunden werden, Amazon entwickelt smarten Seifenspender

NACHRICHTEN

Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard für Smarthomes: Die drei Technikkonzerne Apple, Google und Amazon haben das Smarthome als wichtiges Geschäft identifiziert und arbeiten nun an einem wichtigen Projekt zusammen. Gemeinsam unterstützen sie den offenen Standard „Matter“, der die Vernetzung von Produkten herstellerübergreifend erleichtern soll. Bisher gibt es zwar eine große Auswahl an smarten Geräten, diese sind jedoch meist nur mit bestimmten Standards kompatibel. Für einen Massenmarkt ist die Interoperabilität allerdings notwendig – diese soll durch „Matter“ nun hergestellt werden können.
handelsblatt.com

Ikea Luftreiniger Starkvind kann mit anderen Smart-Home-Lösungen verbunden werden: Ikeas Luftreiniger Starkvind lässt sich auch mit Apples Homekit, Google Home und Amazon Alexa verbinden, wie das schwedische Möbelhaus mitteilte. Starkvind verfügt über einen eingebauten Luftqualitätssensor und kann sowohl als Standgerät als auch als Tisch mit integriertem Luftreiniger erworben werden. Er ist ab Oktober 2021 erhältlich und soll rund 99,5 Prozent des Feinstaubs in der Luft sowie verschiedene gasförmige Schadstoffe filtern.
golem.de

Amazon entwickelt smarten Seifenspender: Amazons Smart Soap Dispenser gibt Seife aus, sobald sich eine Hand dem eingebauten Sensor nähert. Der Alexa-kompatible Seifenspender soll zudem mithilfe von zehn LEDs die empfohlenen 20 Sekunden fürs Händewaschen herunterzählen. Wird der Seifenspender mit der Sprachassistenz Alexa gepaart, können über diese beispielsweise Songs abgespielt oder Witze erzählt werden, die genau 20 Sekunden lang sind. Das nachfüllbare Gerät ist zudem Akkubetrieben. In den USA kann der Smart Soap Dispenser für 55 Dollar oder zusätzlich im Bundle mit Seifen erworben werden. In Deutschland wird er aktuell noch nicht angeboten.
heise.de

Facebook entwickelt virtuelle Welt „Metaverse“: Ein Expertenteam der Online-Plattform Facebook wird künftig an der Erschaffung einer virtuellen Welt namens „Metaverse“ arbeiten. In dieser Online-Welt sollen sich Nutzer künftig treffen können, um Geld ausgeben, Medien konsumieren oder möglicherweise auch arbeiten zu können. „Metaverse“ zeichnet sich dadurch aus, dass Nutzer das Gefühl von echter Präsenz erhalten sollen – beispielsweise über zusätzliche Produkte wie Virtual-Reality-Kopfhörer oder Smart Screens, die ihren Nutzer das Gefühl geben, nah beieinander zu sein, obwohl sie räumlich weit voneinander entfernt sind.
faz.net

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Elektrofahrzeuge: Magnetischer Beton ermöglicht drahtloses Laden von E-Autos und E-Lkws heise.de
Sprachassistent: Amazon Alexa Skills können jetzt Timer erstellen, ändern und löschen smarthomeassistent.de
Ausschluss: Google-Login auf Android-Geräten mit 2.3.7 und älter bald nicht mehr möglich t3n.de
Rekord: Apple verkauft im zweiten Quartal knapp 2,5 Millionen HomePods mactechnews.de
Großauftrag für Lilium: Deutsches Start-up soll 220 Lufttaxis nach Brasilien liefern t3n.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt
livestreaming-berlin.tv

ZAHL DER WOCHE

Die Anzahl von Sprachassistenten in amerikanischen Haushalten ist während der Pandemie um 28 Prozent gestiegen.
industry-of-things.de

HINTERGRUND

TÜV-Prüfzeichen für Hersteller von Consumer IoT-Produkten eingeführt: Smart Home Anwendungen oder mobile Bezahlsysteme werden von potenziellen Kunden häufig noch kritisch beäugt. Dieses Misstrauen ist meist auf das Sammeln und Verarbeiten extrem vertraulicher Daten bezogen. Weiterhin fürchten Anwender Hackerangriffe auf Consumer IoT-Produkte. Deshalb hat der TÜV IT das CyberSecurity Certified (CSC) geschaffen. Laut TÜV Nord können sich Hersteller von CIoT-Produkten so künftig über anerkannte Sicherheitsstandards zertifizieren lassen, wobei sowohl das Produkt selbst auch der Entwicklungs- und Produktionsprozess überprüft werden. Der Zertifizierungsprozess beginnt mit einer optionalen GAP-Analyse, bei der festgestellt wird, welche Maßnahmen für ein Zertifikat vollzogen werden müssen. Im Anschluss hilft der TÜV IT in der Projektbegleitung bei der Durchführung der zuvor geplanten Maßnahmen, um so das gewünschte Sicherheitsniveau zu erreichen. Erhältlich ist das CSC ist den Stufen Basic, Substancial und High. Mit der Zertifizierung lassen sich Schwachstellen aufdecken, die anschließen behoben werden können, so der TÜV Nord.
industry-of-things.de

Open-Source-Tool in der Brandbekämpfung: Das IoT- und Data-Science Tool Pyrrha kommt bei der Erkennung von Toxinen im Rahmen der Feuerbekämpfung zum Einsatz. Es ist der Kern des Projekts Prometeo und befindet sich noch im Teststatus. Mittels künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge soll es rechtzeitig vor schädlichen Toxinen warnen, die während eines Brands entstehen können. Dabei übermittelt ein IoT-Device Sensorendaten an eine IoT-Plattform. Die Daten werden anschließend von einem IBM-Watson-basiertes Machine-Learning-Modell verarbeitet und lassen sich als Ergebnisse an einem farbcodierten Dashboard ablesen. Das Einsatzzentrum kann anhand der Erkenntnisse entscheiden, ob die Feuerwehrleute durch eine akute Gesundheitsgefährdung vom Einsatz zurückgerufen werden sollen.
heise.de

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IoT: Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard fürs Smarthome, IoT-Lösungen ermöglichen nachhaltige Bergbau- und Metallindustrie, Amazon nimmt ältere Kindle-Reader vom Netz iot-ticker.net
Blockchain: Spezialfonds dürfen mit neuem Fondsstandortgesetz bis zu 20 Prozent in Krypto-Werte investieren, Zahl der weltweiten Kryptonutzer verdoppelt sich in 6 Monaten auf 221 Millionen, Illegales Krypto-Mining in Warschauer Polizeipräsidium aufgedeckt blockchain-ticker.net
AI: VW sucht nach KI-Datenstrategie für autonomes Fahren; Buildots kombiniert 360°-Helmkamera mit KI fürs Baumanagement; KI-Roboter „Cassie“ läuft fünf Kilometer ai-ticker.net
Safety and Security: Französische Behörde bestätigt Einsatz der Spähsoftware Pegasus, Diebstähle von Kryptowährungen steuern Rekordniveau an, REvil-Verschlüsselungs-Trojaner war als Sicherheitsupdate getarnt safety-security-ticker.net

ZITAT

„Die neue Transferstelle soll die Voraussetzungen für den Wissensaustausch nicht nur zwischen den geförderten Kommunen schaffen, sondern weit darüber hinaus. Ziel ist es, dass alle interessierten Städte, Gemeinden und Landkreise davon profitieren können!“
Jens Libbe, Leiter des Forschungsbereichs Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen am Deutschen Institut für Urbanistik will mit einer Koordinierungs- und Transferstelle für Smart Cities die Digitalisierung von Kommunen beflügeln. derneuekaemmerer.de

NOT SO SMART…

Facebook projiziert Augen auf VR-Brille: Um das Tragen eines Headsets in sozialen Situationen verträglicher zu gestalten, hat ein Forscherteam der Facebook Reality Labds einen VR-Prototypen entwickelt, der die Augen der tragenden Person auf die Außenseite des Headsets projiziert. Dabei stecken an dieser zwei kleine 3D-Displays auf der Höhe der Augen. Dafür verwendet Facebook ein auf Mikrolinsen-Arrays basierendes Lichtfeld-Display, auf die die Augen projiziert werden, die an der Innenseite von einem Kamerapaar eingefangen werden.
heise.de

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