KW 25: Apple löscht Daten in der iCloud nach 180 Tagen, Google arbeitet an Ortungsnetzwerk für Android, Amazon öffnet AWS Public Registry

NACHRICHTEN

Apple löscht Daten in der iCloud nach 180 Tagen: Backups von iPhone- und iPad-Daten werden nach sechs Monaten automatisch gelöscht, sofern das Anfertigen eines Backups deaktiviert wurde oder das Backup nicht mehr genutzt wird. Dies stellte Apple auf seiner Support-Seite klar, warnt Nutzer jedoch nicht ausdrücklich davor. Auch bei nahendem Löschtermin erhalten diese keinen Hinweis darauf, dass die sicher geglaubten Daten unter Umständen verloren gehen können. Das Problem ist bereits bekannt, ist nun jedoch wieder neu aufgekommen, nachdem der Kunst- und Technologieexperte Erin Sparling auf Twitter von einem Vorfall berichtete, durch den er alle Zeichnungen verlor, die er jemals auf seinem iPad angefertigt hatte.
t3n.de, golem.de

Google arbeitet an Ortungsnetzwerk für Android: Scheinbar arbeitet Google an einer eigenen Version von Apples „Wo ist?“-Netzwerk namens „Spot“. Damit könnte der Android-Entwickler ein riesiges Netzwerk mit drei Milliarden Smartphones für das Lokalisieren verloren gegangener Geräte erschaffen. Für die Nutzung von Smartphones zum Aufspüren anderer Geräte finden sich Hinweise in den Google-Play-Diensten für Android. So konnte 9to5 bei einer Analyse der neuen Beta 21.24.13 der Google-Play-Dienste-App einen Schalter aufspüren, durch den künftig das neue Netzwerk aktiviert werden soll. Noch ist unklar, ob Google mit der neuen Funktion nur die Ortung von Smartphones, Tablets, Uhren und Kopfhörern vorsieht oder ob zudem Tracking-Gadgets à la Apples Airtags oder Samsungs Smartthings-Tracker geplant sind.
chip.de, t3n.de

Amazon öffnet AWS Public Registry: Ab sofort stellt Amazon ein Public Registry für AWS CloudFormation bereit. Damit wird sowohl die Suche nach Erweiterungen von AWS-Cloud-Diensten ermöglicht, sondern auch von denjenigen, die von Mitgliedern des AWS Partner Networks (APN) und der Developer-Community entwickelt wurden. Durch das neue Register wird die Suche nach Extensions und deren Integration in bestehende CloudFormation Templates und AWS Cloud Development Kit-Anwendungen vereinfacht. Ziel des neuen Public Registrys ist, für Einheitlichkeit bei der Bereitstellung der Ressourcentypen und Module zu sorgen.
heise.de

Tamagotchi-Hersteller Bandai kündigt Smartwatch mit dem Digitalhaustier an: Das Tamagotchi wird dieses Jahr ein Vierteljahrhundert alt. Nun plant das Herstellerunternehmen Bandai eine neue Version des Tamagotchi-Eis, die als Smartwatch um das Handgelenk getragen und per Touchscreen bedient werden kann. Dem Games-Blog Kotaku zufolge sollen zudem Funktionen wie eine Spracherkennung für simple Chats mit dem virtuellen Haustier sowie ein Schrittzähler integriert sein. Zudem soll es die Möglichkeit geben, über die Smartwatch gemeinsam mit Freunden Spiele zu spielen und sich zu synchronisieren. Die Akkulaufzeit soll 30 Stunden betragen. Ab November 2021 ist die Smartwatch voraussichtlich in Japan erhältlich. Der internationale Verkaufsstart ist noch unbekannt. Umgerechnet soll Tamagotchi Smart 57 Euro kosten und es können zusätzliche Inhalte durch physische Schlüssel gekauft werden.
zeit.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Cyber-Einheit: Eine digitale Plattform soll nationale Behörden und Experten der EU verbinden t3n.de
Bildung: Digitales Schulzeugnis in der Blockchain wird in drei Bundesländern getestet spiegel.de
KI-Gesetz: EU-Datenschutzbehörde fordert Verbote von Gesichtserkennung und Social Scoring t3n.de
Soziale Netzwerke: Facebooks Plattformen bekommen mehr Shopping-Funktionen heise.de
Stromknappheit: Google steuert Thermostate von Smarthome-Besitzern in Texas sueddeutsche.de

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ZAHL DER WOCHE

Nur etwa ein Viertel der Deutschen besitzt ein Smart-Home-Gerät, 44 Prozent der Bevölkerung halten sie jedoch für sinnvoll.
yougov.de

HINTERGRUND

Gesetz über Update-Pflicht für digitale Geräte geplant: In Deutschland müssen Hersteller bald Updates für digitale Produkte anbieten. Noch diese Woche soll im Bundestag der entsprechende Gesetzesentwurf beschlossen werden. Er gehört zu einem Gesetzespaket zur Stärkung der Verbraucherrechte beim Kauf digitaler Produkte. Durch die Update-Pflicht der Verkäufer sollen Verbraucher sicher sein können, dass ihre Geräte dauerhaft funktionieren, da besonders Smartphones oder Tablets darauf angewiesen sind, eine aktuelle Software zu besitzen. Wie lange die Updateverpflichtung gelten soll ist noch offen, da kein genauer Zeitraum definiert wurde. Das Gesetz wurde Ende 2020 in die Wege geleitet und betrifft etwa 156.000 Unternehmen in Deutschland. In Kraft treten soll es am 1. Januar 2022.
golem.de, heise.de

Sprachassistenten und Datenschutz – passt das zusammen? Gemeinsam mit dem Open Voice Network hat die Linux Foundation eine neue Initiative gegründet, die Nutzern künftig Vertrauen zu ihren Sprachassistenzsystemen ermöglichen soll. Dafür widmen sie sich der Entwicklung und Förderung der technischen Standards im Bereich Sprache. Ziel ist die Unterstützung der Einführung KI-fähiger Sprachassistenzsysteme. Target, Wegmans Food Markets, Microsoft, Veritone, die Schwarz Gruppe und die Deutsche Telekom sind die Gründungsmitglieder der Initiative. Die Erwartung, dass in der Zukunft die Sprache als Interface eine wichtige Rolle zwischen Mensch und Computer spielen wird ist dabei hoch. Zudem will das Open Voice Network den bevorstehenden Wandel die Privatsphäre und Sicherheit der einzelnen Nutzer mit branchenspezifischen Richtlinien schützen. Die Initiative konzentriert sich derzeit auf verschiedene Bereiche wie die Entwicklung von Standards, von Konversations-KI und die Identifizierung von Best Practices. Zudem arbeitet sie mit Branchenverbänden zu Themen wie Datenschutz zusammen. Sprachassistenzsysteme fielen in der Vergangenheit vermehrt durch das Mithören von Gesprächen negativ auf.
heise.de

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IoT:  Amazon strebt Nachbarschaftsnetze an, Quantum-Hub-Thüringen soll Quantentechnologien der zweiten Generation ermöglichen, BSI richtet „rotes Telefon“ für hybride Bedrohungen ein iot-ticker.net
Blockchain: China schließt Bitcoin-Mienen, Blockchain könnte deutschlandweit digitale Schulzeugnisse ermöglichen, Blockchain-Strategie der Bundesregierung liefert bislang wenig Resultate blockchain-ticker.net
AI: Studie beleuchtet aktuellen Stand zur Erklärbaren KI; Google AI: Neues KI-Modell knackt Bildanalyse-Bestwert; KI verbessert Vorhersage von Sonnenstürmen ai-ticker.net
Safety and Security: BSI findet Sicherheitslücken in Gesundheits-Apps, Polen wirft Russland Cyberangriff auf Politiker und Behörden vor, Datenleck in Corona-Testzentren safety-security-ticker.net

ZITAT

„Unsere Produktstrategie und der Anspruch, innovative Technologie für alle durch günstige Preise zugänglich zu machen, sind dabei wichtige Eckpfeiler unseres Ansatzes, der sich auch im neuen Shop in Shop-Konzept widerspiegelt“
Xiaomis Country Manager Alan Chen Li bei der Vorstellung eines Shop-in-Shop-Konzepts, das bald weltweit aufgerollt werden soll. Dort sollen nicht nur Smartphones, sondern auch eine Vielzahl von vernetzten Produkten rund um das Thema Smart Living verkauft werden.
smarthouse-pro.de

NOT SO SMART…

Clubhouse zeigt versehentlich neue Messenger-Funktion: Nutzer der Live-Streaming-App Clubhouse konnten für kurze Zeit in einem neuen Bereich versteckte Textabteilungen sehen. Kurze Zeit später wurden diese wieder offline genommen. Bei dem sogenannten „Blackchannel“ soll es offenbar möglich sein, parallel zum Audio-Vortrag Textnachrichten auszutauschen. In Umlauf geraten ist er vermutlich nur versehentlich, da die Nutzer nur eine leere Fläche und ein Eingabefeld sehen konnten. Der Blackchannel verschwand kurze Zeit später wieder von der Bildfläche.
t3n.de

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