KW 23: Nevatis Software CEO plädiert für europäisches Gütesiegel, Neue EU-Regeln betreffen auch Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple, WLAN-Steckdosen steuern Geräte und messen den Stromverbrauch

NACHRICHTEN

Nevatis Software CEO plädiert für europäisches Gütesiegel: Franz Wallner, CEO von Nevatis Software, kritisiert mehrere Problemfelder in Bezug auf smarte Sicherheitslösungen. Besonders in Bezug auf Anbieter im Consumerbereich, die auf Cloudplattformen setzen sieht er Probleme. Hierbei werden Bilder von Überwachungskameras angreifbar, sobald sie im Netz landen. Die Einführung eines freiwilligen europäischen Gütesiegels mit hohen Standards sieht Wallner als eine Option, smarte Sicherheitssysteme praktikabler zu machen.
derstandard.de

Neue EU-Regeln betreffen auch Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple: Die EU-Kommission hat im Rahmen einer Marktuntersuchung Bedenken bezüglich Smart Home Gadgets und Sprachassistenten geäußert. Diese sind mittlerweile in zahlreichen Haushalten zu finden und schaffen damit eine gewisse Marktkontrolle für die Hersteller. Deshalb will die EU in den kommenden Monaten an Plänen zur Regulierung arbeiten. So soll beispielsweise das „Gesetz für digitale Märkte“ alle jenen Anbietern ihre Geschäftspraktiken verbieten, die den Zugang zu Einzelmärkten kontrollieren. Hierzu wurde eine „schwarze Liste“ mit knapp 20 Geschäftspraktiken erstellt, die von den abgeschlossenen und laufenden Wettbewerbsverfahren gegen die Internetkonzerne Google und Facebook inspiriert wurden.
smarthomeassistent.de, faz.net

WLAN-Steckdosen steuern Geräte und messen den Stromverbrauch: Bei WLAN-Steckdosen handelt es sich um kleine smarte Stecker. Mit diesen ist es möglich, Geräte wie die Kaffeemaschine, Lichterketten oder auch Klimaanlagen zu steuern. Die Funksteckdosen funktionieren wie ein Adapter, der zwischen einer herkömmlichen Steckdose und dem Endgerät angebracht wird. Dabei kann die Stromzufuhr gesteuert werden. Im Gehäuse des Steckers ist ein Funkempfänger integriert, der direkt oder über eine Basisstation mit dem WLAN verbunden wird. Abhängig vom Modell kann der Zwischenstecker per App, Sprachbefehl oder Fernbedienung bedient werden.
t-online.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Erstes Foldable von Google erwartet: Während Hersteller wie Samsung, Huawei und Motorola bereits ihre zweite und dritte Foldable-Generation auf den Markt gebracht haben wird nun spekuliert, dass Google bis zum Ende des Jahres sein erstes faltbares Smartphone veröffentlichen will. Das koreanische Branchenmagazin The Elec will in Erfahrung gebracht haben, das Samsung noch in diesem Jahr mit der Produktion faltbarer Oled-Displays für Google, Vivo und Xiaomi beginnen will. Google selbst hat seine Foldable-Ambitionen bereits früh offen kommuniziert. Schon 2019 veröffentlichte das Unternehmen Patentanträge für seine eigenen faltbaren Bildschirme und gab auch die Arbeit an einem eigenen Prototypen zu.
t3n.de

Pandemie-Lockdown führt zu mehr Verkäufen bestimmter digitaler, vernetzter Geräte: In Nordamerika verkaufen sich seit Beginn der Corona-Pandemie Smart-Sport- und Fitness-Geräte, Spielekonsolen, E-Book-Reader, Smartwatches, VR-Headsets und Alarmsysteme bedeutend besser. Dies geht aus einer Studie des Netzwerk-Software-Anbieters Cujo AI hervor. Andere vernetzte Geräte können jedoch kaum ein Corona-bedingtes Wachstum verzeichnen. Zu diesen zählen Tablets und Smart-TVs, da diese bereits zuvor weit verbreitet waren. Die Studie zeigte zudem, dass PCs als traditionelle Internet-Geräte von den Smartphones abgelöst wurden.
heise.de

Alternativen zur Luca-App: Um Papierlisten mit den Kontaktdaten von Gästen in Restaurants, Cafés und anderen Geschäften zu umgehen, sollen nun digitale Lösungen die Kontaktverfolgung ermöglichen. Eine davon ist die Luca-App. Während die Macher mit hohen Sicherheitsstandards und doppelter Verschlüsselung der Daten warben zeigen sich Experten besorgt. Datenschutzexperten, der Chaos Computer Club sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kritisieren offen die Schwachstellen der App. Im Beitrag werden Alternativen zu Luca aufgezeigt.
t3n.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt
livestreaming-berlin.tv

Kehrtwende: Samsung plant erste OLED-Fernseher giga.de
Android: Google will Entfernen der Werbe-ID ermöglichen heise.de
WLAN-Sicherheitslücke: Fritzbox 3490 erhält Fritz-OS-Updatet3n.de
Streaming: Sonos startet kostenpflichtigen HD-Radiosender in Deutschland wuv.de
Apple: Agenda für 2021 setzt auf Vernetzung, Zusammenarbeit und mehr Datenschutz faz.net

ZAHL DER WOCHE

Vodafone will die Bandbreite von vier Millionen deutschen Anschlüssen erhöhen. Für viele Kunden führt dieser Schritt zu einer Verdoppelung ihrer Bandbreite.
spiegel.de

HINTERGRUND

Bund fördert IT-Sicherheitsforschung mit 350 Millionen Euro: Unter dem Titel „Digital. Sicher. Souverän.“ wurde vom Bundeskabinett ein neues Forschungsprogramm beschlossen. Dieses soll zum Schutz der Privatsphäre kurzfristige Technologien fördern. Dabei soll auch die Erhebung personenbezogener Daten minimiert werden. Mittelfristig sollen zudem Forschungsvorhaben gefördert werden, durch die das Internet der Dinge in privaten Haushalten, in der Produktion sowie bei sensiblen Infrastrukturen sicherer gemacht werden kann. Das Programm fördert zudem langfristig die Forschung zur Quantenkommunikation.
sueddeutsche.de

Insulinproduktion kann über Apple Watch gesteuert werden: Glow Control, was für „Green Light Operated Watch“ steht, stellt das Kontrollcenter einer genetisch manipulierten Stoffproduktion dar. Wissenschaftlern gelang es darüber, Designerzellen auf Knopfdruck Insulin produzieren zu lassen. Dafür verwendeten sie das grüne Licht von Apples Smartwatches. Schalteten sie dieses in der Health-App wieder aus, stoppte auch die Produktion sofort. Das grüne LED von Smartwatches wird eigentlich verwendet, um die Herzfrequenz des Trägers via Photoplethysmographie zu erfassen. Dem Team um Martin Fussenenger kam dabei die Idee, über dieses Licht das Gen- und Zellverhalten zu steuern. Da jedoch kein natürliche vorkommendes molekulares System der menschlichen Zellen auf grünes Licht reagiert, erstellten sie die insulinproduzierende Zelle über Stammzellen-Manipulation. Die Forscher konnten so nachweisen, dass Diabetes durch künstliche menschliche Zellen und eine Smartwatch therapiert werden kann.
t3n.de

ZITAT

Die Ursache sind nicht Berge, Komplexität oder zu hohe Ausbaukosten, sondern ungeeignete Strategien, falsche Prioritäten, eine Vernachlässigung der Gemeinwohlorientierung und des ländlichen Raums ganz allgemein.“
Die netzpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Anke Domscheit-Berg, über die Wichtigkeit von schnellem Internet auf dem Land.
spiegel.de

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Safety and Security: Apple M1-Prozessoren von Sicherheitslücke betroffen, Falsche DHL-App – Banking-Trojaner „Flubot“ breitet sich aus, Nutzer von Sozialen Netzwerken anfällig für Phishing safety-security-ticker.net
Smartlife: Smart Buildings halten Einzug in die Privat- und die Geschäftswelt, Apple erwähnt bislang unbekanntes HomeOS, Microsoft kauft ReFirm Labs smartlife-ticker.net
AI: KI soll die Überwachung von SAP-Systemlandschaften verbessern, Unternehmen erwarten gravierende Veränderungen durch KI, KI-Supercomputer soll eine dreidimensionale Karte des Universums erstellen ai-ticker.net
Blockchain: Bitcoin und Ethereum – SpaceX bringt Blockchain-Nodes ins All, Ethereum bricht etliche Rekorde, Cyberkriminelle benutzen API-Keys, um Millionen an Kryptowährung zu klauen blockchain-ticker.net

NOT SO SMART…

Menschen sind zu KI und Robotern oft gemeiner zu anderen Menschen: Die Menschen verlassen sich zunehmend auf Roboter und Künstliche Intelligenz. Die Hilfsbereitschaft der Maschinen wird jedoch nicht zwingend mit Zuneigung erwidert. Einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Universität London zufolge nutzen Menschen die intelligenten Maschinen häufig ohne Reue aus und behandeln sie meist schlechter, als sie beispielsweise ihre Mitmenschen behandeln würden. Zwar bringen sie den KI-Systemen ein ähnliches Maß an Vertrauen entgegen wie anderen Personen, nutzen aber die Gutmütigkeit der Künstlichen Intelligenz schneller zu ihrem eigenen Vorteil aus.
trendingtopics.at

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