KW 23: Studie zeigt welche Smart-Home-Geräte am beliebtesten sind, Amazon integriert 90.000 Alltagsantworten bei Alexa, Kritik an Smart Cities wächst

NACHRICHTEN

Studie zeigt welche Smart-Home-Geräte am beliebtesten sind: ProntoPro untersuchte, welche Smart-Home-Geräte die Deutschen am liebsten mögen. Die Klimaanlage macht 33 Prozent aus und belegt den ersten Platz in der von ProntoPro bewerteten Beliebtheitsliste. Dies bedeutet, dass sie gegenüber dem Vorjahr um acht Prozentpunkte gestiegen sind. Laut Experten von ProntoPro ist die Nachfrage nach intelligenten Bewässerungssystemen im Jahr 2020 von 5 Prozent auf 25 Prozent gestiegen. Elektrojalousien werden von 18 Prozent genutzt, während programmierbare Thermostate lediglich in 4 Prozent der Haushalte vorhanden sind.
recknagel-online.de

Amazon integriert 90.000 Alltagsantworten bei Alexa: Im deutschsprachigen Raum ist gutefrage.net eine der beliebtesten Webseiten für die Beantwortung von Alltagsfragen. Dabei hilft die Community den Fragenden. Das Sprachsystem Alexa von Amazon wird von seinen Nutzern auch oft für Ratschläge im herangezogen. Nun sollen die Antworten auf 90.000 Fragen von gutefrage.net bei Alexa integriert werden. Nutzer von Amazon-Systemen müssen keine Einstellungen aktivieren, um auf den Antwortfundus Zugriff zu haben.
smarthomeassistent.de

Kritik an Smart Cities wächst: Das Konzept einer intelligenten Stadt sollte urbane Gegenden effizienter machen und das Leben der Bürger erleichtern. Immer mehr Menschen werden jedoch skeptisch gegenüber dieser Idee. Vielerorts regen sich Initiativen gegen die Sensoren, Kameras und Datenpunkte. Kritiker warnen vor der vollständigen Überwachung der Bürger. Auch bei Projekten an denen renommierte Akteure beteiligt sind, besteht Skepsis – dies zeigte sich auch bei dem abgebrochenen Smart-City-Projekt der Google-Mutter Alphabet im kanadischen Toronto. Bürgerrechtler wiesen wiederholt auf die Gefahren einer Überwachung und einer unautorisierten Speicherung von Daten hin.
horizont.at

IoT gewinnt an Bedeutung: Einer Umfrage im Auftrug von Microsoft Deutschland zufolge gewinnt IoT für Firmen an Bedeutung. 20 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sehen die Technologie als wesentliche Priorität an – auch um die Coronakrise zu stemmen. Fast die Hälfte bewertet IoT dabei als “wichtiger als je zuvor”. Dies könnte auch mit dem Umstand zu tun haben, dass 47 Prozent der KMUs angeben, wenig bis gar nicht von den Folgen der Coronakrise betroffen zu sein. Der Mittelstand scheint auf Modernisierung und Digitalisierung zu setzen.
industry-of-things.de

Smart Home: Ein Geschäftsmodell nimmt Fahrt auf versicherungsmagazin.de
Digitalisierungsschub: Wie sich Corona auf Smart Cities auswirkt background.tagesspiegel.de
Peripherie: Digitalisierung auf dem Lande eine echte Chance moz.de
Standpunkt: Fünf Thesen zur Smart City in der COVID-Normalität background.tagesspiegel.de
Risiken: IT-Sicherheit in Smart Cities egovernment-computing.de

ZAHL DER WOCHE

48 Prozent der Deutschen planen laut Immoscout24 Smart-Home-Geräte anzuschaffen.
tga.at

HINTERGRUND

Warum Smart-Home-Geräte nur langsam beliebter werden: Die Deutschen verhalten sich vergleichsweise langsam bei der Adaption von Smart-Home-Systemen. Insbesondere in Relation zu den USA hinken die Deutschen hinterher. dies liegt zum einen an Datenschutzbedenken, zum anderen aber auch an der Benutzerfreundlichkeit. Viele Geräte können bisher nicht miteinander integriert werden. Auch bei der Bedienung zeigen sich noch Mängel. Ein weiterer Grund für die langsame Adaption ist das Vorurteil, dass die Anschaffung und Installation von Smart-Home-Systemen teuer sein würde.
schieb.de

Planung ist wesentlich für den Erfolg von Smart-City-Projekten: Smart Cities können große Vorteile in puncto Effizienz und Nachhaltigkeit bringen. Allerdings muss für die erfolgreiche Umsetzung von digitalen Stadtprojekten auf eine gute Planung geachtet werden. Wesentlich dabei sind vier Schritte: Erstens müssen die Interessen aller betroffenen Parteien artikuliert und gebündelt werden. Zweitens sollte eine zentrale Planungsstelle eingerichtet werden, die für alle zugänglich ist. Drittens benötigen Praktiker eine geeignete Plattform. Im vierten Schritt geht es um eine durchdachte Aufgabenteilung. Zwar können diese Schritte keine vollständige Garantie für reibungslose Prozesse geben, allerdings helfen sie dabei eine Vielzahl von Szenarien vorab zu durchdenken.
kommune21.de

ZITAT

“Die Deutschen sind Chefbedenkenträger.”
Josef Brunner, Chef des IoT-Unternehmens Relayr, kritisiert die deutsche Vorsicht in puncto Digitalisierung.
n-tv.de

NOT SO SMART…

Smartphone-Fail bei Xiaomi: Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi erfreut sich zwar wachsender Bekanntheit, überzeugt jedoch noch nicht den CEO Lei Jun. Der Mittbegründer des Konzerns wurde in einem Social-Media-Posting kürzlich gezeigt – auch sein Smartphone war erkennbar. Es handelte sich um ein iPhone.
chip.de

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