KW 22: Schäden durch Smart-Home-Geräte können kaum erstattet werden, Tokio installiert smarte Straßenlaternen, Smart-Home-Systeme können positive Effekte auf das Klima haben

NACHRICHTEN

Schäden durch Smart-Home-Geräte können kaum erstattet werden: Smart-Home-Geräte können durch Fehler in der Sensorik oder der Software andere Gegenstände beschädigen. Betroffene sollten sich jedoch keine Hoffnungen auf Erstattungen machen. Eine Richtlinie aus dem Jahr 1985 sorgt für einen schwammigen Fehlerbegriff, das schwer auf Fehler in digitaler Infrastruktur angewandt werden kann. Das sogenannte Produkthaftungsgesetz müsse daher dringend aktualisiert werden, fordern Experten.
hz.de

D-Link bringt Kameras mit Künstlicher Intelligenz auf den Markt: Der Smart-Home-Ausstatter D-Link hat zwei Kameras rausgebracht, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz einerseits die Sicherheit erhöhen, andererseits Fehlermeldungen reduzieren sollen. Insbesondere bei der Bewegungserkennung soll es merklich Fortschritte geben. Die Kamera verschickt Push-Benachrichtigung an Smartphones oder Tablets sollte sie zweifelhafte Muster erkennen.
it-business.de

Tokio installiert smarte Straßenlaternen: Die japanische Hauptstadt Tokio arbeitet in Kooperation mit Sumitomo Corporation und NEC an einem System für smarte Straßenlaternen. Diese sollen über 5G in einem Internet-of-Things-Netzwerk verbunden werden. Ziel ist es bis März 2021 ausreichend Daten über die Vorteile und bestehenden Herausforderungen im Einsatz von smarten Geräten in der Stadt liefern. Auf Grundlage der Erkenntnisse soll die Ausweitung smarter Lichtsysteme auf die ganzen Metropole geplant werden.
invidis.de

Fielmann steigt bei Datenbrillen-Hersteller ein: Die Brillen-Kette Fielmann hat in das Startup Ubimax investiert, welche sich auf die Entwicklung von Datenbrillen fokussiert, die für Augmented-Reality-Anwendungen genutzt werden können. Beide Unternehmen zeigten sich vom Deal zufrieden. Für Fielmann ist die Investition in die Digitalisierung wichtig. Ubimax hingegen sieht einen Vorteil in der Nutzung der industriellen Ressourcen, die die Optikerkette zur Verfügung stellt. Ziel ist es mit Augmented Reality Arbeitsprozesse auch aus der Distanz bearbeiten zu können.
industry-of-things.de

Sensorennetzwerke: Bluetooth-Mesh in der Gebäudeautomatisierung lanline.de
Einbruchschutz: So lebt es sich sicherer wissen.de
Xiaomi: Smarte Sensor-Insel heise.de
Apple Glass: Markstart Ende 2021 und Preise bei 500 Euro vermutet appdated.de

ZAHL DER WOCHE

49,2 Prozent der Hausbesitzer nutzen Smart-Home-Geräte laut Smart-Home-Studie.
finanzen.de

HINTERGRUND

Smart-Home-Systeme können positive Effekte auf das Klima haben: Smart-Home-Systeme können in der Summe zu CO2-Einsparungen führen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Ökoinstituts im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW. Zwar steigt der Stromverbrauch durch die Geräte, gleichzeitig können Ressourcen, beispielsweise beim Heizen gezielter und effizienter eingesetzt und reguliert werden. Dieser Effekt gleicht den erhöhten Stromverbrauch aus. Um die Einsparpotenziale zu erhöhen, sei die Auswahl der Gerät wichtig. Neben regulierenden Systemen für die Heizung haben auch smarte Lampen und Rollläden positive Effekte.
housecontrollers.de

Smart Cities bleiben angreifbar: Smart Cities versprechen die Logistik und die Nachhaltigkeit von Metropolen merklich zu verbessern. Die Potenziale sind durch vernetzte Sensoren groß – allerdings sind auch die Risiken hoch. Immer wieder gibt es Fälle von Angriffen auf die digitale Infrastruktur – auch von Smart-City-Systemen. Die Stadt Atlanta wurde Opfer eines Hackingangriffs als die Verwaltung angegriffen wurden und bestimmte öffentliche Dienstleistungen nicht mehr gesteuert werden konnten. Die Angreifer forderten 52.000 Dollar Lösegeld. Auch smarte Geräte sind ein beliebtes Ziel für Angreifer. Städte müssen daher bei der Konzeption von Smart-City-Projekten auf die Sicherheit ihrer Infrastruktur achten.
security-insider.de

ZITAT

“Gerade der Mittelstand und auch kleinere Firmen können das System nutzen, um sich durch Digitalisierung wettbewerbsfähig zu machen.”
Professor Andreas Schütze, Messtechnik-Experte von der Universität des Saarlandes, ermuntert mittelständische Unternehmen smarte Wartung in ihren Betrieben zu nutzen.
world-news-monitor.de

NOT SO SMART…

IT-Spezialisten sehen IoT als größte Herausforderung: Über die Hälfte der deutschen IT-Spezialisten hat in einer Umfrage des Monitoring-Unternehmens Paessler angegeben, dass IoT für sie die größte Herausforderung darstellt. Es gäbe eine Reihe von Einfallstoren, die bei den smarten Geräten geöffnet werden könnten und somit Schaden in Produktionsabläufen anrichten können. Unerwartete Netzwerkausfälle sind für 57 Prozent der deutschen IT-Administratoren das größte Problem in Verbindung mit IoT.
it-business.de

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