KW 20: Österreicher nutzen Smart-Home-Geräte wenig, Wien Energie gründet Tochter-Startup für Smart-City-Investments, Wie Smart Cities zu mehr Sicherheit beitragen können

NACHRICHTEN

Österreicher kennen Smart-Home-Technologien – nutzen sie aber nicht: Das Immobilienportal Immo-Scout 24 hat in Österreich nachgefragt, wie es um die Bekanntheit und Nutzung von Smart-Home-Geräten steht. Acht von zehn Befragten kann mit dem Begriff Smart Home etwas anfangen und 40 Prozent interessieren sich für dich Entwicklungen, allerdings sind die Österreicher dennoch zögerlich bei der Anschaffung: lediglich neun Prozent nutzen im Haushalt smarte Geräte, weitere fünf Prozent haben eine Anschaffung geplant. Das größte Interesse besteht bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 – sie seien am aufgeschlossensten.
baumarktmanager.de

Wien Energie gründet Tochter-Startup für Smart-City-Investments: Der Energieversorger hat mit der Smartworks Innovation GmbH ein Startup gegründet, das künftig als Venture-Capital-Investor im Smart-City-Bereich auftreten wird. Für die ersten zwei Jahre ist ein Kapitalstock von 5 Millionen Euro gesichert. Unternehmen mit Lösungen rund um den Bereich Digitalisierung und Energie können Investitionen bis zu 500.000 Euro erhalten. Dabei sollen nicht die bereits etablierten Startups von den Investments profitieren, sondern junge Unternehmen in der Anfangsphase mit starken Ideen.
futurezone.at

Sidewalk Labs gibt vernetzte Stadt auf: Die Alphabet-Tochter Sidewalk Labs hatte vor drei Jahren ein Großprojekt am Ontario Lake im kanadischen Toronto geplant: ein vernetzter Stadtteil sollte entstehen, der durch IoT-Lösungen sparsamer und sauberer sein sollte. Nun wird das Projekt jedoch eingestellt. Als Grund gibt das Unternehmen die finanzielle Lage an, die sich aufgrund der Corona-Krise verschärft haben soll. Zwar könne man das Projekt umsetzen, allerdings nur wenn wesentliche Kernelemente ausgespart werden.
faz.net

Belkin macht eigene WLAN-Kamera unbrauchbar: Der Hersteller von smarten Sicherheitsgeräten Belkin stellt Ende Mai die Cloudsoftware für seine Wemo NetCams ein. Die Kameras sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr nutzbar – auch nicht mit einer anderen Software. Belkin gab keine Stellungnahme zu den Hintergründen der Geschäftsentscheidung. Zwar solle es Entschädigungen geben, jedoch nur für einen kleinen Teil der Kunden.
techbook.de

Zukunftsroman: Smarte neue Welt tagesspiegel.de
Barrierefreiheit: KI als Motor der Inklusion behoerden-spiegel.de
Tarifwechsel: Google führt neues Nest Aware-Abo ein googlewatchblog.de
Privatsphäre: Sprachassistenten und Datenschutz – versteckte Wanzen? homeandsmart.de
Smart Meter: Zukunftsplattform für die Energiewirtschaft elektronikpraxis.vogel.de

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Das Coronavirus schränkt unser soziales Leben ein – richtigerweise müssen Menschen vor lebensgefährlichen Infektionen geschützt werden. Wenn Begegnungsräume nicht mehr erreichbar sind, verlieren wir Möglichkeiten zum Austausch und Lernen. Wer nach Verbindung sucht, nutzt digitale Alternativen. Wir unterstützen dabei, Begegnungen online zu schaffen – mit Veranstaltungsstreams können Sie die wichtigen menschlichen Verbindungen dennoch knüpfen.
livestreaming-berlin.tv

ZAHL DER WOCHE

Nur 22 Prozent wären bereit für ein vernetztes Heim mehr Miete zu bezahlen.
konii.de

HINTERGRUND

Verbraucherzentralen warnen vor mangelhafter Haftung mit smarten Geräten: Der Bundesverband der Verbraucherzentrale sieht mögliche Mängel des Produkthaftungsgesetzes in Zusammenhang mit Smart-Home-Geräten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind bereits 35 Jahre alt und können im Zweifel nicht alle Aspekte abdecken, die mit den neuen Technologien einhergehen. Der Digitalverband Bitkom rät dazu im Falle von Schäden durch Smart-Home-Anwendungen die Hersteller zu kontaktieren. Problematisch wird es jedoch, wenn Anbieter insolvent gehen. Die Experten der Verbraucherzentralen empfehlen sich bereits vor dem Kauf über die Leistungen der Hersteller zu informieren und zu recherchieren, wie oft und über welchen Zeitraum sie Software-Updates anbieten. Diese können zumindest Schäden in Verbindung mit Datenmissbrauch verringern.
rnd.de

Wie Smart Cities zu mehr Sicherheit beitragen können: Vernetzte Städte haben ein großes Potenzial, um den Verkehr flüssiger zu gestalten, Ressourcen zu sparen und die Lebensqualität durch Messungen der Luftqualität zu verbessern. Ein weiterer Aspekt, der dazukommen könnte, ist die Verringerung der Kriminalität, meint Experte Uwe Heckert. Dabei darf es allerdings nicht um datenschutzrechtlich problematische Unterfangen gehen – die Daten der Bürger müssen stark geschützt bleiben. Allerdings können Bürger stärker in die transparente City-Kommunikation einbezogen werden. Auf diese Weise gestalten sie nicht nur aktiv selbst ihre Stadt, sondern können auch leicht Hinweise zu Unfällen, der Suche nach Kriminellen oder unsicheren Orten geben.
channelpartner.de

ZITAT

“Die Corona-Krise hat den digitalen Vernetzungsanspruch bereits jetzt in zahlreichen Bereichen erhöht. Das selbstbestimmte Leben wird ohnehin in den nächsten Dekaden virtueller, durch exogene globale Schocks wie Corona vielleicht sogar schon früher.”
Oliver Rottmann, Vorstand des Kompetenzzentrums KOWID, Uni Leipzig, erklärt in einem Gastbeitrag die Chancen für Smart Cities durch die Coronakrise.
background.tagesspiegel.de

NOT SO SMART…

Wink verärgert Kunden mit Abo-Modell: Wink stellt smarte Geräte für das Heim her, unter anderem smarte Überwachungskameras. Das Unternehmen kündigte diese Woche ein neues Abo-Modell für die Nutzung der Geräte her. Wer sich nicht anmeldet, wird seine Geräte nicht mehr nutzen können. Kunden reagierten erbost – auch weil weniger als eine Woche Zeit zwischen Ankündigung und Anmeldefrist für eine Abonnement lag.
winfuture.de

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