KW 2: Beta-Version des Apple Car schon im nächsten Jahr möglich, Luftreiniger im Einsatz gegen Corona, Weniger Smart Home-Nutzung in Deutschland

NACHRICHTEN

Beta-Version des Apple Car schon im nächsten Jahr möglich: Zu Beginn dieser Woche überschlugen sich die Meldungen bezüglich einer möglichen Serienproduktion eines Apple-Fahrzeugs. Gerüchteweise soll der südkoreanische Autobauer Hyundai in die Produktion des „Apple Car“ genannten Automobils involviert sein. Das legt ein mittlerweile zurückgezogener Bericht nahe. Bereits im März dieses Jahres könnte mit der Produktion eines selbstfahrenden Elektroautos begonnen werden, so die Zeitung Korea IT News am Sonntag. Später wurden die Informationen hierzu wieder relativiert. Man sei mit verschiedenen Firmen in Verhandlungen bezüglich einer Zusammenarbeit, hieß es später seitens des Tech-Riesen. Spekulationen zu einem „Apple Car“ gibt es seit Jahren. Das „Projekt Titan“ genannte Unterfangen wurde immer wieder angekündigt, doch die Gerüchte bestätigten sich nie. Seit Jahresende mehren sich aber die Berichte, dass der Konzern aus Cupertino die Arbeit an einem autonomen Fahrzeug wieder aufgenommen hat. Dafür sprechen auch einige Personalien. So stellte Apple einige Ex-Tesla-Ingenieure wie Steve MacManus, Dough Field und Jonathan Sive ein, die dem „Titanen“ neues Leben einhauchen könnten.
heise.de, t3n.de

Luftreiniger im Einsatz gegen Corona? Gerade vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie werden Luftreiniger als ultimative Waffe gegen Viren, Sporen, Staub und andere Verschmutzungen gepriesen. Homeandsmart.de hat beliebte Modelle unter die Lupe genommen. Es kann sinnvoll sein, Raumluft zu filtern oder die Anzahl an Partikeln in der Luft zumindest zu verringern. Doch wie gut das tatsächlich möglich ist, hängt stark von den Umweltbedingungen ab. Laut Stiftung Warentest ist eine Minderung der Infektionsrate mit ausgewählten Viren unter Laborbedingungen möglich, doch das sei nicht pauschal auf normale Klimaanlagen übertragbar. Je nach Modell würden unterschiedliche Partikelgrößen vom integrierten Filter erfasst oder mit zusätzlichen Technologien kombiniert. Es kommt also stark auf das genutzte Modell an. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt daher Luftreiniger als Ergänzung zur gründlichen Alltagshygiene. Egal wie gut die Filterung ist, die Gefahr, dass Coronaviren aus der Luft absinken und sich auf Oberflächen festsetzen, ist nicht gebannt. In solch einem Fall können weder Luftfilter oder Klimaanlagen ausreichend helfen.
homeandsmart.de

Weniger Smart Home-Nutzung in Deutschland: 2020 haben weniger Deutsche smarte Lösungen für ihr Zuhause genutzt. Das ergab eine Befragung des Hamburger Marktforschungsinstituts Splendid Research. Es zeigte sich jedoch auch, dass die Intensivnutzer zugenommen: Statt zwölf Prozent im Jahr 2019, nutzten 2020 ganze 18 Prozent intensiv Smart Home Lösungen. Bedenken bezüglich der Privatsphäre im Smart Home-Bereich sanken hingegen auf 45 Prozent (minus sechs Prozent im Vorjahresvergleich). Zu den beliebtesten Anwendungen im Smart Home-Bereich gelten solche aus den Bereichen Entertainment und Kommunikation (63 Prozent), Energiemanagement (55 Prozent) sowie Gebäudesicherheit (31 Prozent). Gerade das Interesse am Energiemanagement-Bereich könnte durch die am 1. Januar in Kraft getretene Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ansteigen. „Die BEG ist ein mutiges und zukunftsgerichtetes Vorhaben, das mit Weitblick die Grundlage für die Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor legt“, so die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Ingeborg Esser.
immobilien-zeitung.de

Software-Updates ermöglicht Weiternutzung von Smartphones: Samsung hat ein neues Firmware-Update auf den Weg gebracht, das es Besitzern alter Galaxy-Smartphones ermöglichen soll, diese als IoT-Geräte im Smart Home weiter zu nutzen. So soll Geld eingespart und Ressourcen geschont werden. Auf der ganzen Welt fristen ausgemusterte Smartphones ein trauriges Dasein: Aus der Zeit gefallen, durch jüngere, attraktivere Modelle ersetzt, aber dennoch: Zu schade, um sie zu verschrotten. Doch Samsung, Marktführer im Smartphone-Segment, wartet nun mit einer – beinahe banalen – Problemlösung auf: Upcycling mittels Software-Update. Das Update soll ermöglichen, dass alte Smartphones zu „Galaxy Upcycling at Home“-Geräten umfunktioniert werden können. Mittels Samsung Knox und der Abschaltung obsolet gewordener Funktionen soll die Sicherheit im Internet der Dinge gewahrt werden. So sollen alte Smartphones zu smarten Babyphonen oder anderen Devices werden. Das hat das südkoreanische Unternehmen auf der Technikmesse CES angekündigt.
smarthouse-pro.de

Bosch stellt Lüftungsampel für Smart Homes vor: Im Rahmen der 2021 erstmalig digital abgehaltenen Technikmesse Consumer Electronics Show (CES) hat Bosch eine Lüftungsampel für Smart Homes vorgestellt. Anwenderinnen und Anwender können damit in Echtzeit feststellen, ob ein Raum gegebenenfalls gelüftet werden muss. Christian Thess, Geschäftsführer von Bosch Smart Home, erklärte, dass der Konzern damit Nutzerwünsche aufgegriffen hat, um den Smart Home-Bereich weiter zu optimieren.
handelsblatt.com

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ETL – Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe mit Tipps zum Jahreswechsel: Ein turbulentes Jahr voller Herausforderungen geht zu Ende. Und egal ob Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer oder Familien – im neuen Jahr erwarten Sie zahlreiche steuerrechtliche Änderungen. Ob Soli-Wegfall, Wiedereinführung der degressiven AfA, Regelungen zum Investitionsabzugsbetrag oder Steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Corona-Hilfen und Home-Office: Mit den Ratschlägen der ETL umgehen Sie potenzielle Fallstricke und lernen Möglichkeiten kennen, zu einem zumindest in steuerlicher Hinsicht versöhnlichen Jahresausklang zu finden.
youtube.com

Kerzenschein im Smart-Home: LED-Kerzen modifizieren und per Smartphone steuern heise.de
Philosophie des Wohnens: Das unheimliche Smart Home deutschlandfunkkultur.de
Philips Hue: Diese Neuheit löst das größte Problem der smarten Lichter maclife.de
Neue Alexa-Funktion: Damit verpasst du keinen Termin mehr futurezone.de
TomTom: Berlin ist Deutschlands Stauhauptstadt autozukunft.de

ZAHL DER WOCHE

Bis zu 400 Milliarden Dollar könnten durch Datennutzung und Vernetzung von Fahrzeugen bis zum Jahr 2030 generiert werden. Die Summe ergibt sich durch Einsparungen und Umsätze, die durch smarte Lösungen in der Autoindustrie erzielt werden können.
energate-messenger.de

HINTERGRUND

Rechtssicherheit bei Smart Home: Das Portal „Rechtslupe“ hat die Rechtmäßigkeit einiger Smart Home-Lösungen inspiziert. Denn mitunter kommen sich Persönlichkeitsrechte und Sicherheitslösungen in die Quere. In welcher Form dürfen sich Eigentümer schützen, ehe sie unterverhältnismäßig handeln? Ist die Videoüberwachung des eigenen Grundstückes in Ordnung? – Ja, solange sie sich wirklich auf das eigene Grundstück beschränkt. Selbst wenn der oder die Eigentümer nur Attrappen einsetzen. Denn schon der bloße Eindruck, von einer Kamera überwacht zu werden, ist laut Rechtsprechung ein unzulässiger Eingriff in das Persönlichkeitsrecht. Fachleute empfehlen daher den Verzicht auf schwenkbare Kameras, denn sollten diese Gehsteige, Nachbargrundstücke oder andere nicht im Obliegenheitsbereich des Eigentümers liegende Bereiche einfangen, könnte das Persönlichkeitsrecht Dritter angegriffen sein. Aber: Im Falle einer Straftat, beispielsweise eines Einbruchs, könnten (unrechtmäßig angefertigte) Aufnahmen dennoch der Beweissicherung dienlich sein. Doch solche Aufnahmen dürfen unter keinen Umständen öffentlich (zum Beispiel auf Facebook oder Instagram) publiziert werden.
rechtslupe.de

Software-Update ermöglicht Inkognito-Modus für Smart-Speaker: Mit dem neuesten Software-Update ermöglicht Branchenriese Google die Nutzung seiner beliebten „Echo“-Smart-Speaker im Inkognito-Modus. Ebenfalls soll die Funktionalität der Lautsprecher und des Google Assistant mit regelmäßigen Updates gesteigert werden. Bereits vor einem Jahr verabschiedete sich Google vom „Gastmodus“. Mit dem jetzigen Update schafft der Internetgigant aber ein Äquivalent. So können Userinnen und User seit dem Update von „Google-Home“ nun beispielsweise entscheiden, ob die Sprachaufzeichnungsfunktionen ihres smarten Displays und Lautsprechers wie dem Nest Audio oder Nest Hub Max an- oder ausgeschaltet ist. Doch auch wenn die Smart-Devices im gesicherten Modus nutzt, könnten Interaktion aufgezeichnet werden. Es wäre zum Beispiel denkbar, dass Nutzende im gesicherten Modus auf Applikationen wie „Maps“ zugreifen und dabei Interaktionen gespeichert werden – wenn auch nicht direkt im Nutzerkonto. Wer Wert auf Sicherheit legt, sollte daher dennoch nicht blind darauf vertrauen, dass der Inkognito-Modus absolut anonym ist.
futurezone.de

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ZITAT

„Die Bundesförderung für effiziente Gebäude wird den Smart-Living-Markt in Deutschland weiter dynamisieren und ist daher eine historische Chance für die gesamte Branche.“
Johannes Hauck, Director New Business & Regulatory Environment bei der Hager Group und stellvertretender Leiter des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative Smart Living, zu den Potenzialen der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
energate-messenger.de

NOT SO SMART…

App-gesteuerter Keuschheitsgürtel gehackt: Seit Juni 2019 sei eine Sicherheitslücke beim smarten Keuschheitsgürtel „Qiui Cellmate“ bekannt, doch diese wurde wohl nie geschlossen. So kam es, dass Hacker Kontrolle über das Gerät erlangten und versuchten, von den Nutzern Lösegeld zu erpressen.
derstandard.de

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