KW 17: Alexa bekommt Funktion zum freihändigen Telefonieren, Sonos startet Radioplattform für Smart Speaker, Japanische Unternehmen sind Smart-Home-Experten

NACHRICHTEN

Alexa bekommt Funktion zum freihändigen Telefonieren: Amazons Smart Speaker Alexa wird mit einer neuen Funktion ausgestattet. Bald soll es dank Vodafone OneNumber Calling möglich werden, per Alexa zu telefonieren. Über einen Sprachbefehl können Anrufe getätigt, nicht jedoch angenommen werden. Besitzer des Smart Speakers, die die neue Funktion nutzen wollen, benötigen einen Vodafone-Mobilfunk-Tarif.
futurezone.de

Wirtschaftsministerium will Frequenz für Smart-Meter an Netzbetreiber vergeben: Um den Ausbau intelligenter Stromzähler, sogenannter Smart Meter, voranzutreiben unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium die Vergabe der C-Netz-Frequenz an Energienetzbetreiber und die Versorgerallianz. Die Frequenzzuteilungen im 450-MHz-Funkband läuft Ende 2020 aus. Das Wirtschaftsministerium hält die Frequenz für unabdingbar für Smart-Meter-Gateways. Andernfalls würden “mehrjährige Verzögerungen und erhebliche Mehrkosten” drohen. Das Bundesinnenministerium will die Frequenz hingegen an die Sicherheitsbehörden übergeben, die diese für verschiedene Funktionen nutzen könnte.
heise.de

Sonos startet Radioplattform für Smart Speaker: Der Smart Speaker-Hersteller Sonos bietet künftig einen eigenen Radiodienst, der exklusiv auf den Sonos-Geräten laufen wird. Die meisten Inhalte sind dabei schon jetzt über die Sonos-App verfügbar. Sonos kooperiert mit Anbietern wie iHeartRadio, Radio.com, and TuneIn und will so rund 60.000 Radiostationen anbieten. Der Hersteller will zusätzlich aber auch einige neue Formate produzieren. Der Dienst ist werbefrei und für Besitzer des Speakers kostenlos.
wired.com

Smarte Moskito-Falle gegen Infektionskrankheiten: An der Johns Hopkins University wurde eine intelligente Moskito-Falle entwickelt, die dazu beitragen soll, dass Masseninfektionen reduziert werden. Die Fallen werden in Risikogebieten aufgestellt normalerweise regelmäßig eingesammelt. Das neue Gerät nimmt jedoch Bilder der gefangenen Insekten auf und sendet diese an einen Forscher, der anhand der Tierart abschätzt, wie hoch das Risiko einer Übertragung von Krankheiten durch ist. Die Einschätzung könnte künftig aber auch von einer KI übernommen werden. Adam Goodwin, einer der Mitgründer des Projekts, meint, das System sei “eine klassische Anwendung im Bereich Internet der Dinge.”
pressetext.com

Technik-Messe: IFA 2020 soll mit anderem Konzept doch stattfinden smarthomeassistent.de
Corona-Virus: Wenn Schutzmasken das Smart Home flach legen baublatt.ch
Google-Assistant: Neue Ansicht mit Sprachbefehl-Vorschlägen smarthomeassistent.de
Studie: Smart Factory erfordert smarte Kollaboration ip-insider.de

ZAHL DER WOCHE

900 Millionen eSIM-fähige Geräte könnten im Jahr 2023 verkauft werden. Die Chips dienen hauptsächlich der Kommunikation zwischen Geräten und spielen damit eine wichtige Rolle für das Internet der Dinge.
wiwo.de

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Das Coronavirus schränkt unser soziales Leben ein – richtigerweise müssen Menschen vor lebensgefährlichen Infektionen geschützt werden. Wenn Begegnungsräume nicht mehr erreichbar sind, verlieren wir Möglichkeiten zum Austausch und Lernen. Wer nach Verbindung sucht, nutzt digitale Alternativen. Wir unterstützen dabei, Begegnungen online zu schaffen – mit Veranstaltungsstreams können Sie die wichtigen menschlichen Verbindungen dennoch knüpfen.
livestreaming-berlin.tv

HINTERGRUND

Smarte Plattenbauten in Jena: Die Stadt Jena ist eine der Gewinnerinnen des Bundeswettbewerbs “Stadt-Land-Digital”. Im Stadtteil Lobeda, der von Plattenbauten geprägt ist, wird derzeit ein Smart-City-Quartier geplant. In einem Gebäude des Stadtteils werden schon bald unter anderem intelligente Heizungssysteme installiert, die bis zu 30 Prozent Energie sparen sollen. In einem zentralen Logistik-Raum sollen intelligente Paketboxen für die Zwischenlagerung von Lebensmitteln und anderen Bestellungen sorgen. Weitere Plattenbauten sollen künftig folgen. Ein “soziales Intranet” soll dabei die Gemeinschaft vernetzen und stärken. Gunar Schmidt, Geschäftsführer der Energie-Tochter der Stadtwerke, Jena Netze, erklärt, die Smart-City sei “für uns keine technische Frage, sondern eine Frage des Zusammenlebens”. Besonders ist hier, dass der Smart-City-Ansatz im Gegensatz zu ähnlichen Projekten in Jena in einem vergleichsweise einkommensschwachen Gebiet umgesetzt wird. Etwa die Hälfte der Wohnungen werden hier sozial gefördert.
background.tagesspiegel.de

Japanische Unternehmen sind Smart-Home-Experten: Japanische Unternehmen zählen zu den Experten im seriellen Wohnungsbau. Dabei spielt auch die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Das Unternehmen Sekisui House stellte schon im vergangenen Jahr ein smartes Haus vor, dass sich an die Bedürfnisse seiner Bewohner anpassen soll. Während in Deutschland nur ein Bruchteil der Neubauten in serieller Bauweise gefertigt werden, entstanden in Japan im Jahr 2019 von 905.000 Wohnungen etwa 140.000 Wohneinheiten auf diese Weise. Inzwischen expandieren die japanischen Unternehmen vermehrt ins Ausland. Der Baukonzern Daiwa House verbucht rund sechs Prozent seines Umsatzes außerhalb Japans. Kürzlich erwarb das Unternehmen 60 Prozent an dem kalifornischen Immobilienentwickler und Hausbauer Trumark Companies. Mit der Holdinggesellschaft Prime Life Technologies (PLT) haben außerdem die Technikkonzerne Toyota und Panasonic ein weiteres Fertigbauprojekt gegründet. Die beiden Unternehmen wollen damit in künftige Smart-Cities investieren. Panasonic arbeitete bereits an einem Projekt für eine Einfamilienhaussiedlung, deren Häuser mit Energiemanagement- sowie Kontrollsystemen ausgestattet sind.
handelsblatt.com

ZITAT

“Schon heute sind höherwertige Fertighäuser ‘smart ab Werk’. Es ist dann nicht die Frage ‘smart oder dumm’, sondern welche smarten Dienste man als Bauherr gerne haben möchte.”
Günther Ohland von der Smart Home Initiative Deutschland über das heutige smarte Eigenheim.
crn.de

NOT SO SMART…

Verschwörungstheorie führt zu Angriffen auf Funkmasten: In den letzten Wochen wurden in verschiedenen europäischen Ländern dutzende Anschläge auf 5G-Funkmasten verübt. Grund dafür könnten Verschwörungstheorien sein, die die Technologie in Zusammenhang mit dem Coronavirus bringen. Allein in den Niederlanden kam es zu 16 Angriffen auf Funkmasten. In Großbritannien wurden 20 Masten von Vodafone angezündet. Die niederländische Regierung warnt vor den Attacken. Sie beträfen direkt die Notrufe von Polizei und Feuerwehr.
n-tv.de

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