KW 12: Facebook gegen Corona-Fake News, Düsseldorf auf dem Weg zur Smart City, Hacker wollen keine Krankenhäuser mehr angreifen

NACHRICHTEN

Facebook gegen Corona-Fake News: Facebook eröffnet ein Coronavirus Information Center, um der Verbreitung von Fake News über das Coronavirus vorzubeugen. Das Information Center wird zunächst in den USA und einigen anderen Ländern, darunter Deutschland und Italien verfügbar sein. Das Social Media-Unternehmen will Informationen wie aktuelle Nachrichten und generelle Informationen über das Virus an oberster Stelle des Newsfeeds einblenden. Die Informationen stammen von Organisationen wie der WHO. Auch lokale Gruppen, in denen Hilfsangebote inseriert werden, will Facebook stärken.
t3n.de

Disney+ nicht auf allen Smart-TVs verfügbar: Auch in Deutschland startet bald der Streamingdienst Disney+. Viele Besitzer eines Smart-TVs werden dann in der Lage sein, über die App von Disney+ Serien und Filme zu schauen. Doch zumindest beim Anbieter Samsung wird die App nicht auf allen TV-Geräte verfügbar sein. Voraussichtlich werden die H-Serien aus dem Jahr 2014 und die J-Serien von 2015 die Disney-Anwendung nicht unterstützen. Das Problem lässt sich jedoch beheben, indem ein externes Gerät, beispielsweise eine Spielekonsole oder ein Streaming-Stick hinzugeschaltet wird.
chip.de

Conrad plant IoT-Plattform für Unternehmen: Der Elektronikhändler Conrad plant eine Neuausrichtung seiner Plattform Conrad Connect, um sich beim IoT zukünftig auf B2B-Anwender zu konzentrieren. Die IoT-Plattform soll fortan Kunden wie Apotheken, Rettungsdienste oder Hotels branchenspezifische Angebote mit Hard- und Softwarelösungen bereitstellen, mit denen sich IoT-Geräte, -Apps und -Services miteinander vernetzen lassen. Für Apotheken ist laut Conrad beispielsweise die Temperatur-Überwachung von Medikamenten in Kühlschränken denkbar. Bei Hotels und Ferienhäusern schlägt Conrad die Regelung der Heizung vor, je nachdem, ob ein Raum oder ein Haus momentan bewohnt wird. Auch Anwendungen anderer Unternehmen sollen in die Plattform integrierbar sein.
mobilbranche.de

Smart Light-Hersteller Osram leider unter Corona-Krise: Der Konzern Osram, der unter anderem Smart-Lights herstellt, hat bekanntgegeben, dass wegen der Corona-Krise die Jahresziele nicht erreicht werden können. Besonders die Störungen der Lieferketten und deren Auswirkungen machen dem Unternehmen zu schaffen. Im Februar hatte Osram noch einigermaßen positive Zahlen für 2020 prognostiziert. Der Konzern will nun nicht mehr ausschließen, Fabriken zu schließen.
handelsblatt.com

Wettbewerb: Jena will “Smart City” werden und Fördergeld sichern tlz.de
Norddeutschland: “Digitale Nordallianz” bringt Smart City in den ländlichen Raum energate-messenger.de
Wohnen: Smart Home verbessert die Lebensqualität tag24.de
Eve: Installationsservice für Smart-Home-Produkte computerbild.de
Schlagwort: Schlagzeile link.de

ZAHL DER WOCHE

500.000 IoT-Geräte wurden von dem Botnetz Mirai kompromittiert.
it-daily.net

HINTERGRUND

Smarte Überwachungskameras: Die meisten der WLAN-Überwachungskameras kosten zwischen 100 und 300 Euro. Die Modelle können sich je nach Art der Anwendung jedoch stark in ihren Funktionalitäten unterscheiden. Einige Kameras zeichnen nur dann auf, wenn sie tatsächlich eine Bewegung registrieren. Nutzer werden dann benachrichtigt und können live verfolgen, was die Kamera sieht. Eine Smartphone-App bieten die meisten Anbieter von Kameras an. Ein eigenes Programm für Computer gibt es jedoch nur bei wenigen Herstellern. Meistens lässt sich das Bild der Kameras in einem Browserfenster verfolgen. Bei dem Einsatz im freien gelten die Standards IP65 oder IP67 als Zeichen für eine gute Wettertauglichkeit. Andere Modelle wurden, auch was das Design angeht, speziell für den Einsatz in der Wohnung konzipiert. Viele der Kameras lassen sich mit Smarthome-Devices wie Googles Alexa kombinieren. Die Modelle dienen dann nicht nur zur Überwachung, sondern können beispielsweise automatisch das Licht anschalten, wenn ein Raum betreten wird.
t3n.de

Düsseldorf auf dem Weg zur Smart City: Eine zentrale Planungsstelle sorgt in Düsseldorf für die Koordinierung neuer Mobilitätsangebote. So will die Stadt den Übergang zur Smart City meistern. Die Stelle soll “soll als Bindeglied zwischen der Kommune und privaten Anbietern fungieren und die Mobilitätsstrategie der nächsten Jahre koordinieren”, so Alexander Smolianitski, der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt. Eine Aufgabe der Planungsstelle ist der Aufbau der Mobilstationen in der Stadt, die es Bürgern ermöglichen soll, bequem zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln zu wechseln. Die Mobilstationen sollen in der Innenstadt alle 150 Meter gebaut werden. Dabei setzt die Stadt auf die Kooperation mit verschiedenen Anbietern von E-Scootern bis zum Leihfarrad. Auch eine Mobilitäts-App, die nicht nur die städtischen Angebote sondern alle Anbieter in einem bündelt ist für das kommende Jahr geplant.
background.tagesspiegel.de

ZITAT

“5G ist ein Sammelbegriff für verschiedene Standards, von denen einige sehr wahrscheinlich wichtig werden im IoT-Bereich. Gleichwohl ist es nur ein Werkzeug von vielen und sicherlich kein Allheilmittel.”
Felix Wolf, CTO bei Alpha-Omega Technology über 5G und die flächendeckende Digitalisierung.
it-zoom.de

NOT SO SMART…

Hacker wollen keine Krankenhäuser mehr angreifen: Einige Cyberkriminelle haben versprochen, in Zeiten der Corona-Krise auf Angriffe auf Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen zu verzichten. Die “DoppelPaymer-Gang” behauptete zwar, ohnehin keine Krankenhäuser zu hacken, sollten sie jedoch derzeit eine medizinische Einrichtung erwischen, würden sie die Entschlüsselungs-Software gratis anbieten. Das “Maze-Team”, die hinter dem Erpessungs-Trojaner Maze stehen, bieten in der Zeit der Pandemie einen “Discount” für das Freikaufen von gehackten Daten. Auch sie versprechen, alle Angriffe gegen medizinische Organisationen für die Zeit der Krise zu stoppen.
heise.de

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