KW 09: Sicherheitslücken bei WhatsApp, Amazon-Supermarkt expandiert, Bosch bündelt IoT-Aktivitäten

NACHRICHTEN

Sicherheitslücken bei WhatsApp: Bei WhatsApp wurden gravierten Sicherheitslücken entdeckt. Bereits vor einigen Tagen hatte ein Journalist der “Deutschen Welle” herausgefunden, dass sich Gruppen über Google finden und betreten lassen. Wird ein Einladungslink generiert, steht der offen im Netz. WhatsApp sorgte durch eine Umstellung dafür, dass die Links bei Google nicht mehr angezeigt werden. Die Suchmaschine von Microsoft, Bing, hatten die Verantwortlichen dabei offensichtlich nicht auf dem Schirm. Dort sind die Links immer noch auffindbar.
sueddeutsche.de

Amazon-Supermarkt expandieren: Vor zwei Jahren begann Amazon eigene Shops zu eröffnen. Die Revolution bei “Amazon Go” lag in dem Verzicht auf Personal. Mittlerweile gibt es 25 dieser Geschäfte in den USA. Bisher waren die Läden klein und überschaubar. Doch nun eröffnete der Konzern den ersten großen Supermarkt in Seattle: “Go Grocery”. Amazon will damit beweisen, dass das Geschäftsmodell nicht nur auf überschaubarer Fläche funktioniert. Mit 1.000 Quadratmetern ist der neue Supermarkt fünfmal so groß wie die bisherigen Geschäfte und auch das Sortiment wurde erweitert. Doch Amazon ist sicher, dass da noch mehr geht. Wie der Konzern bekannt gab, sei man schon in Planungen, Amazon-Geschäfte auf Flughäfen zu eröffnen.
faz.net

Abbuchungsprobleme bei Paypal: Paypal-Kunden, die ihr Konto mit Google Play verknüpft haben, sollten dringend ihre Umsätze überprüfen. Durch eine Lücke im Sicherheitssystem war es Hackern möglich, Abbuchungen zu tätigen. Der Sicherheitsforscher Markus Fenske meldete sich über Twitter, die Lücke schon vor einem Jahr entdeckt und gemeldet zu haben. Doch das Unternehmen habe nicht reagiert. Nach mehreren Medienberichten gab Paypal nun an, die Lücke geschlossen zu haben. Fenske dementierte das jedoch: “Wir haben gerade einen Euro auf mein Amazon-Konto geladen, mit einer Karte, die wir vor 10 Minuten per NFC ausgelesen haben.”
heise.de

Bosch bündelt IoT-Aktivitäten: Bosch hat eine neue Tochterfirma gegründet: Bosch.IO. Darin will das Unternehmen all seine IoT-Projekte bündeln. Die rund 900 Mitarbeiter sollen Kunden in Zukunft Lösungen für das IoT anbieten – von der Beratung über die Implementierung bis zum Betrieb. Die Geschäftsführung sitzt in Berlin. Daneben gibt es weitere Standorte in Deutschland, Bulgarien, China, Japan, Singapur, Spanien und den USA.
industrie.de

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ZAHL DER WOCHE

Toyota investiert 400 Millionen US-Dollar in das chinesische Startup Pony.ai. Gemeinsam wollen sie an Lösungen für autonomes Fahren arbeiten.
t3n.de

HINTERGRUND

München ruft Smart-City-Wettbewerb 2020 aus: Die Stadt München hat zum dritten Mal den Innovationswettbewerb rund um Smart City ausgerufen. Bis zum 30. April können Gründerinnen und Gründer, Startups sowie Studierende ihre Vorschläge einreichen. Die Themengebiete für 2020 sind Blockchain, präklinische Patientensteuerung, Gamification und ein klimaneutrales München. Den Gewinnern winkt neben einem Preisgeld der Zugang zum realen Testfeld in der Stadt.
heise.de

Google mit Milliarden-Investitionen in den USA: In elf Bundesstaaten will Google in diesem Jahr neue Büros und Rechenzentren eröffnen. Dafür investiert der Konzern zehn Milliarden Dollar. Auf den Investitionen des Vorjahres, die sich auf 13 Milliarden Dollar beliefen, wollen man aufbauen. Google wolle dabei eine Reihe von Großprojekten fördern und unter anderem beim Hudson Square Campus in New York die Mitarbeiterzahl verdoppeln. Gleichzeitig erklärte CEO Sundar Pichai, dass man mit lokalen Unternehmen und Startups in verschiedenen Bundesstaaten zusammenarbeiten wolle. In Europa fallen die Investitionen hingegen spärlich aus: der Tech-Gigant möchte im Zeitraum von zwei Jahren 600 Millionen Dollar in europäische Rechenzentren investieren.
t3n.de

ZITAT

“Jetzt haben wir eine kleine kompakte Lösung, die das Liniensystem der Stadt als Zubringer unterstützt und die Menschen zu den Hauptbuslinien transportiert. Die Busse sind kein Selbstzweck, die Innovation soll den Menschen nutzen.”
Daniel Zimmermann, der Bürgermeister von der kleinen Stadt Monheim in NRW, ist stolz auf die autonomen Busse, die seit dieser Woche durch seine Stadt fahren.
sueddeutsche.de

NOT SO SMART…

Model Hacking verwirrt Künstliche Intelligenz: Künstliche Intelligenz, die mithilfe von Bilderkennung lernt und arbeitet, kann durch leichte Manipulationen zu Fehlern verleitet werden. Experten von McAfee schafften es mit Stickern auf Verkehrsschildern, die für das menschliche Auge kaum erkennbar sind, das “Auge” von einem Tesla-Fahrzeug so auszutricksen, das es deutlich über die Geschwindigkeitsbegrenzung beschleunigte. Das sogenannte “Model Hacking” ist eine nicht zu unterschätzende Risikoquelle in der KI.
zdf.de

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