KW 06: Schwere Sicherheitsmängel bei Philips Hue, Disney+ startet erfolgreich, Rheinland-Pfalz macht Informatik zum Pflichtfach

NACHRICHTEN

Schwere Sicherheitsmängel bei Philips Hue: Das smarte Lichtsystem Philips Hue weist offenbar gravierende Sicherheitsmängel auf. IT-Experten haben das System einen Test unterzogen. Dabei gelang es ihnen das System zu überlisten und mehrere Überwachungskameras auszuschalten oder deren Videostreams auszutauschen. Ursache des Problems waren standardmäßig unsichere Protokolle zur Datenübertragung – ohne jegliche Verschlüsselung. Philipps hat schnell reagiert und Updates bereit gestellt, die das Problem beheben sollen.
computerbild.de

Disney+ startet erfolgreich: Disneys Onlinevideodienst Disney+ ist erfolgreich gestartet. Der seit November verfügbare Streamingservice hatte zu Wochenbeginn bereits 28,6 Millionen Kunden, wie das Unterhaltungsunternehmen mitteilte. Das Wachstum habe sogar die höchsten Erwartungen übertroffen, sagte Konzernchef Bob Iger nach der Präsentation der jüngsten Geschäftsbilanz. Disney+ ist bislang in fünf Ländern zu empfangen. In Deutschland startet der Dienst am 24. März. Der gute Start von Disney+ hat jedoch auch seinen Preis. Der Ausbau des Dienstes sorgte für einen Gewinneinbruch. In den drei Monaten bis Ende Dezember fiel das Nettoergebnis aus dem fortgeführten Geschäft verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro), wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz stieg indes um gut ein Drittel auf 20,9 Milliarden Dollar.
zeit.de

Rheinland-Pfalz macht Informatik zum Pflichtfach: Schüler und Schülerinnen in Rheinland-Pfalz bekommen ab dem nächsten Schuljahr mit Informatik ein neues Pflichtfach. Auf dem Lehrplan wird auch das Thema vernetzte Geräte stehen. Ab 2021 sollen sie ab der 9. und 10. Klasse lernen, wie im Internet der Dinge Geräte und Maschinen miteinander vernetzt werden. Einsatzzwecke können dabei digitale Sprachassistenten, intelligente Mülltonnen in der Smart-City oder die Messung von Umweltdaten sein.
swr.de

Thun verfolgt Smart-City-Ansatz: Die schweizerische Stadt Thun will sich Richtung Smart City bewegen. Das soll helfen, um die Klimaziele zu erreichen. Dabei werden beispielsweise räumliche Szenarien erstellt, um die zur erwarteten Verbreitung von Elektroautos zu berechnen. Grundlagen dafür sind zum einen planerische Instrumente aus der Stadtentwicklung (Richtplan Energie, Gesamtverkehrskonzept, Entwurf von Zonenplan und Baureglement), andererseits aber auch vorliegende Daten zu Energieverbrauch, Mobilität, Konsum und Affinität der Bevölkerung zu neuen Technologien.
nau.ch

Neuer Mobilfunkstandard: 5G als Treiber für die Smart City industrie.de
Neuerungen: Das alles ändert sich für WhatsApp-User stern.de
Vergleich: Lenovo Smart Display 8 im Test: Besser als Amazons Echo Show 8? computerbild.de
ABC des Smart Home: Analog wohnen war gestern – wie das Smart Home unseren Alltag erobert watson.ch

ZAHL DER WOCHE

Stiftung Warentest hat Bodenstaubsauger untersucht und hat dabei acht für gut befunden. Sehr gut war keiner.
turn-on.de

HINTERGRUND

Energy Harvesting für smarte Geräte: Das Internet of Things soll vor allem eines tun: den Alltag vereinfachen. Doch die Frage, die sich gar nicht so oft gestellt wird, ist, wie soll eigentlich eine Stromversorgung aussehen, die den permanenten Betrieb der Geräte gewährleistet. Eine Antwort darauf könnte Energy-Harvesting-Technologie sein. Energie in Form von Licht, Wind oder Vibration wird in kleinen Mengen permanent aus der direkten Umgebung gezogen. Bisher war das nur schwer möglich. Aber Dank einer neuen Halbleiterprozesstechnologie für die Herstellung von Schaltkreisen mit sehr geringer Leistungsaufnahme ist es nun tatsächlich möglich, intelligente Kommunikationsanwendungen zu entwickeln, die sich vollständig mit Energie aus der Umgebung betreiben lassen.
all-electronics.de

Digitalisierung von Kommunen: Immer mehr Kommunen beschäftigen sich mit Digitalisierung und verfolgen Smart-City-Ansätze. Doch das ist oft nicht einfach. Denn das erfordert zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen. In der neuen Folge des Podcasts “Kommunal” spricht Ilona Benz, die Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung beim Gemeindetag Baden-Württemberg, über diese Themen. Und auch, was es für eine Kommune bedeutet, wenn sie sich der Digitalisierung verweigert.
kommunal.de

ZITAT

“Wir leben in einem Land, in dem eine große Furch vor der Zukunft herrscht. Das Einzige, was uns an der Digitalisierung hindert, ist unser Geist und die Angst, die uns lähmt.”
Die Beauftragte der Bundesregierung für die Digitalisierung, Dorothee Bär, fürchtet, dass Deutschland bei der Digitalisierung den Anschluss verpasst.
b4bschwaben.de

NOT SO SMART…

Mehr Bot-Angriffe durch vernetzte Geräte: Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacken werden 2020 erheblich zunehmen. Ein Grund dafür ist die stetige Verbreitung von IoT-Anwendungen. Denn diese können einfach gehackt werden und dann für Bot-Angriffe missbraucht werden. Jedes einzelne vernetzte Gerät, das nicht ausreichend geschützt ist, wird so ein potenzieller Soldat einer Botnetz-Armee.
security-insider.de

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