KW 05: Deutsche erhoffen sich Beitrag zum Klimaschutz durch Smart Cities, Welche Vorteile Smart Meter wirklich bringen, Smarte Leuchten am beliebtesten

NACHRICHTEN

Studie: Deutsche erhoffen sich Beitrag zum Klimaschutz durch Smart Cities: Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Innofact unter 1.505 Personen sehen über zwei Drittel der Befragten großes Potenzial für den Klimaschutz. Ferner sieht die Mehrheit eine Chance für lokale Stromerzeugung. Dabei wünschen sich die Befragten auch Gestaltungsfreiheiten. Bei der vom Hannoveraner Energieversorger Enercity in Auftrag gegebenen Studie kam heraus, dass es auch Chancen für Stadtwerke durch Smart Cities gibt.
bizz-energy.com

NTT startet erste asiatische Machbarkeitsstudie für Smart Cities: Im Rahmen eines Projekts des japanischen Innenministeriums wird die Nippon Telegraph and Telephone Corporation (NTT) eine Machbarkeitsstudie in Malaysia durchführen. Dabei handelt es sich um die erste Untersuchung dieser Art in Asien. Es soll geklärt werden, welche Herausforderungen und Möglichkeiten realistisch für die Implementierung einer Smart-City-Strategie bestehen. Gleichzeitig soll analysiert werden, welche Chancen es für die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen gibt. Ziel ist es zu wissen, inwiefern in den ASEAN-Ländern smarte Technologien angewandt werden können, um gezielt das Leben der Bewohner zu verbessern.
wallstreet-online.de

Welche Vorteile Smart Meter wirklich bringen: Smart Meter – also vernetzte Strommessgeräte – können dazu führen, flexible Stromtarife zu finden. Wer nicht von einem Pflichteinbau betroffen ist, kann selbst aktiv werden und sich ein Smart Meter einbauen lassen. Ziel ist es, durch die Messung des Nutzerverhaltens die attraktivsten Stromzubespeisungen zu garantieren. Laut dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) ist mittlerweile auch der Sicherheitsstandard der Smart Meter sehr hoch – der Start der Geräte hatte sich um zwei Jahre verzögert, da die Gateways gesichert werden mussten.
welt.de

Smarte Leuchten am beliebtesten: Conrad Connect untersuchte, welche smarten Geräte in Deutschland am beliebtesten sind. Unter 190.000 Geräten sind smarte Leuchten am häufigsten in deutschen Haushalten zu finden. Aber auch Wetterstationen, Fernbedienungen und smarte Heizungen sind beliebt. Die Hochburg der smarten Geräte ist Frankfurt mit 25.000 Geräten, gefolgt von München mit 20.000 smarten Gegenständen – in Berlin sind lediglich 12.000 zu finden.
industry-of-things.de

Ersparnis: Was sich fürs Smart Home lohnt faz.net
Sicherheit: Diese Apps und Tipps schützen vor Schwachstellen chip.de
Leuchten: Smarte Lampen verraten ihre Nutzer heise.de
Ikea: Wenn der Lichtschalter plötzlich nichts mehr tut derstandard.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Studie würden 57 Prozent der Deutschen nicht in ein Smart Home mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz ziehen – selbst wenn es ihnen kostenlos angeboten werden würde.
welt.de

HINTERGRUND

Smarte Stadt – hässliche Architektur: Smart Cities erfordern ein hohes Maß an technologischen Komponenten – führt das zu schlechter Architektur? Autorin Sabine Pollack sieht am Beispiel Graz eine steigende Tendenz in Richtung funktionaler, ästhetisch jedoch nachlässiger Architektur. Smart Cities scheinen nicht das visionäre Versprechen der modernen Cyberstadt zu erfüllen, das so manch einer zu Beginn des Trends herbeigesehnt hatte. Stattdessen werden stabile Fassaden mit containerartigem Aussehen gebaut.
derstandard.de

Wie eine soziale Smart City aussehen könnte: Smart Cities zielen oft auf die Verflechtung ökologischer und ökonomischer Optimierungsprozesse. Für Bewohner von Städten sind direkte lokale Bedürfnisse häufig jedoch wichtiger. Das soziale Element könnte durch die Stärkung der Nahversorgung erfolgen – davon profitieren sowohl lokale Geschäfte, als auch Privatpersonen. Bei der Entwicklung von Smart-City-Konzepten müssen die lokalen Bedürfnisse im Fokus sein – auf diese Weise könnten für lokale Unternehmen Wettbewerbsvorteile entstehen.
dgb.de

ZITAT

“Wir wollen unsere Handwerker vertraut machen mit der intelligenten Gebäudetechnik und ihnen die Möglichkeiten geben, neue Entwicklungen frühzeitig zu erproben.”
Handwerkskammer-Präsident (Niederbayern-Oberpfalz) Georg Haber über ein Projekt, bei dem Betriebe mit smarten Anwendungen vertraut gemacht werden sollen.
onetz.de

NOT SO SMART…

Lampen aus China: Smart aber unsicher: Billigen Lampen, die zumeist in China produziert werden und oftmals auch von chinesischen Händlern international angeboten werden, ist Vorsicht geboten. Denn es gibt zahlreiche sicherheitstechnische Schwachstellen. So kann bei vielen Modellen weder das Passwort geändert werden, noch die integrierte Software upgegradet werden, falls Sicherheitsprobleme bekannt geworden sind. Selbst im Recyclingcontainer bergen solche Geräte noch Probleme, weil der Kunde keine Möglichkeit hat, seine persönlichen Daten aus den Geräten zu löschen und diese dann in der Folge auch von Dritten genutzt werden können, um sich in heimische Geräte einzuloggen und deren Daten abzufragen oder gar zu manipulieren. Wer auf die Vorteile eines Smart Home nicht verzichten mag, aber dennoch Dritten kein Einfallstor in seine traute Burg ermöglichen will, sollte nur solche smarten Geräte anschaffen, die ohne Zugriff ins öffentlich erreichbare Netz auskommen, was beispielsweise durch ein eigenes Netzwerk für die eigenen IoT-Geräte realisiert werden könnte.
heise.de

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