KW 04: Mega-Leak bei Smart Home-Geräten, Neue Smart Speaker von Apple, Neuer Shortcut Wandschalter von Ikea

NACHRICHTEN

Mega-Leak bei Routern und Smart Home-Geräten: Hacker haben die Passwörter von 500.000 Routern, Servern und Smart Home-Geräten ins Netz gestellt. Der Mega-Leak tauchte in einem bekannten Hacker-Forum auf und enthielt sogar Daten, mit denen sich die Geräte fernsteuern lassen. Laut einem Sicherheitsexperten las der Hacker die Geräte aus, die den “Telnet-Port” für den Fernzugriff im Internet öffentlich stellten. Anschließend nutzte er sowohl eine Reihe an voreingestellten Kombinationen aus Nutzernamen und Passwörtern sowie beliebte und daher besonders häufig vorkommende Kombinationen aus Nutzernamen und Passwörtern. Sofern der Login anschließend erfolgreich war, landete ein Gerät auf der Liste.
netzwelt.de

Neue Smart Speaker von Apple? Apple könnte im Sommer neue Smart Speaker auf den Markt bringen. Branchenexperten rechnen mit zwei neuen HomePod-Modellen und einem umfangreichen Siri-Update. Beobachter gehen von zwei neuen HomePod-Modellen aus. Beim ersten handelt es sich wohl um eine verbesserte Version des aktuellen Smart Speakers, während das zweite sowohl kleiner als auch günstiger werden soll. Einen HomePod Mini ins Portfolio aufzunehmen würde für Apple Sinn machen, da der aktuelle HomePod mit einer UVP von 300 Euro gegenüber den Konkurrenzmodellen, dem Echo Dot von Amazon oder dem Nest Mini von Google, vergleichsweise teuer ist. Apple dürfte die neuen HomePods im Rahmen der WWDC 2020 vorstellen, die voraussichtlich im Juni stattfindet.
deinhome.de

Neuer Shortcut Wandschalter von Ikea: Ikea bringt am 2. Februar seinen neuen Shortcut Wandschalter auf den Markt. Für viele wird er vor allem aufgrund des Preises interessant sein. Mit sechs Euro ist er konkurrenzlos günstig. Mit dem batteriebetriebenen Shortcut Button könnt ihr die Beleuchtung, Musik und andere kompatible Smart Home-Produkte per Tastendruck schalten. Voraussetzung ist allerdings das Ikea Trådfri-Gateway als Smart Home-Zentrale, das für 30 Euro in dem Möbelhaus verfügbar ist.
housecontrollers.de

Samsung zieht in Smarthomes ein: Bisher hat sich Samsung im Bereich IoT-Anwendungen noch nicht besonders hervorgetan. Doch das wird sich ändern. Mit der Plattform Smartthings drängt der Konzern jetzt mit aller Kraft ins Revier von Automatisierungsplattformen wie Apples Homekit oder Telekom Magenta. Nach einem Versuchsballon im Jahr 2018 mit Vodafone zieht eine Smartthings-Schaltzentrale mit vollem Funktionsumfang nun auch in deutsche Haushalte ein. Damit lässt sich das Zuhause zu einem Smarthome nachrüsten, sodass sich passende Technik mit nur einer App, einem Sprachbefehl oder sogar ganz automatisch steuern lässt.
t3n.de

Prognose: Weltweiter Markt für Smart-Home-Geräte erlebt 2024 ein deutliches Wachstum moeckern24.de
Neuerscheinung: Einbruchmelder fürs Türschloss elektro.net
Ratgeber: 7 Tipps für das Smart Home Zuhause homeandsmart.de
Event: Vom Sensor bis zur Cloud – IoT Konferenz 2019 electronicnet.de

ZAHL DER WOCHE

Knapp jeder Dritte nutzt heute Smart-Home-Technologie. 2018 war es noch jeder vierte.
capital.de

HINTERGRUND

Aldi-Lampen im Test: Aldi bietet smarte Lampensets zum günstigen Einstiegspreis. Unter der Bezeichnung Tint erstehen Käufer die cleveren Leuchten des deutschen Herstellers Müller-Licht. Praktisch: Die schlauen Aldi-Leuchten funken im Standard Zigbee 3.0 und lassen sich per App und Sprache steuern. Dazu genügt es, die Lampen mit einem vorhandenen Smarthome-System zu verbinden, etwa dem Echo Plus, Echo Show (zweite Generation) oder Echo Studio von Amazon. Das klappte im Test zuverlässig.
welt.de

Smarte Wasserpumpen: Das Unternehmen Futurepump hat eine datengetriebene Solarpumpe entwickelt. Eingesetzt werden soll sie vor allem in afrikanischen Ländern. Sie soll Diesel- und Benzinmotoren ersetzen und obendrein günstiger sein. Die Besonderheit ist aber, dass die intelligenten Pumpen die unterirdischen Süßwasserspeicher in ganz Afrika kartografieren und mit den Daten dazu beitragen, dass diese nicht versiegen. Möglich wird das durch Sensoren, die in den Pumpen verbaut sind und Daten wie Energieverbrauch und Drehzahl messen. Diese Daten werden anschließend an das International Water Management Institute (IWMI) in Sri Lanka übermittelt. Dieses berechnet anschließend Grundwasserentnahme und -pegel. Das IWMI plant, die Daten der 4.000 Pumpen zu verwenden, um zu berechnen, wie viel Wasser zu einem bestimmten Zeitpunkt gefördert wird. Die Daten sollen Regierungen helfen, eine nachhaltige Nutzung zu gewährleisten, etwa indem sie die Wasserförderung limitieren oder den Anbau weniger wasserintensiver Pflanzen fördern.
derstandard.at

NOT SO SMART…

Datenleck bei IoT-Geräten: Kriminelle haben die Zugangsdaten und IP-Adressen von über 515.000 Servern, Routern und IoT-Geräten (Internet of Things) in einem einschlägigen Forum veröffentlicht. Laut einem Bericht des Onlinemagazins ZDnet stammen die Daten von einem Betreiber eines DDoS-Dienstes, der seine Dienste von einem Botnetzwerk auf gemietete Cloud-Server portiert hat. Die Geräte sollen über den unverschlüsselten Fernwartungsdienst Telnet erreichbar sein.
golem.de

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