KW 02: Sonos verklagt Google, Innovationen auf der CES, Bosch öffnet sein Smart Home für Homekit

NACHRICHTEN

Sonos verklagt Google: Der Lautsprecherhersteller Sonos wirft Google vor bei seinem Smart Speaker Google Home Patentrechte verletzt zu haben. Auch Amazon steht wohl bald eine ebensolche Klage in Haus. Den vorgeworfenen Patentrechtsverletzungen geht eine Zusammenarbeit der Tech-Unternehmen in der Vergangenheit voraus. Medien berichten, dass Sonos seine eigenen Smart Speaker auf die von Amazon und Google betriebenen Musikdienste zugeschnitten habe. Hierfür übersandte das Unternehmen Blaupausen seiner eigenen Technologien, die Google und Amazon dann angeblich für die Entwicklung eigener Hardware nutzten. Auch für die Nutzer könnte der Rechtsstreit spürbar werden. Kappen Google und Amazon die Zusammenarbeit mit Sonos, könnten wichtige Musikstreamingdienste auf Geräten wie der Sonos Beam nicht mehr zur Verfügung stehen.
netzwelt.de

Innovationen auf der CES: In Las Vegas fand die Technik- und Elektronikmesse CES statt. Besonders gut vertreten waren dabei Smarthome-Produkte. Für Nutzer gab es smarte Gadgets aus allen möglichen Bereichen: etwa eine smarte Tür, das Netatmo Smart Door, die einerseits auf physische Schlüssel über NFC setzt, andererseits auch auf digitale. Oder aber ein Duschkopf mit Lautsprechern und Alexa-Anbindung. Ebenfalls im Angebot: eine smarte Badematte des französischen Herstellers Mateo. Diese berechnet das Gewicht und gibt Tipps zur optimalen Körperhaltung. 2020 werden smarte Geräte die noch weiter in den Alltag eindringen. Und spätestens seit Dezember sind sie ohnehin in einer guten Position: Da kündigten nämlich Amazon, Apple und Google an, an einem gemeinsamen Standard zu arbeiten.
derstandard.at

Bosch öffnet sein Smart Home für Homekit: Bosch öffnet sein Smart-Home-System für Apples Heimsteuerungslösung Homekit. Die Updates sollen im Laufe des Jahres 2020 erscheinen und auch vorhandene Hardware kompatibel machen. Bosch bot schon seit langem eigene iOS-Apps für die Steuerung der Geräte an, doch mit Apples System kommunizierten die Kamerasysteme, Heizungsthermostate, Bewegungsmelder, Rauchmelder und Schalter nicht. Interessant dürfte die Rollladensteuerung von Bosch sein, die es bisher von keinem Homekit-Anbieter gibt. Erweitert hat Bosch das Alarmsystem des Bosch Smart Home: Im Brandfall öffnen sich eingebundene Rollläden automatisch, um den Bewohnern Fluchtwege freizumachen. Bei versuchtem Einbruch können nicht nur wie gehabt Push-Nachrichten verschickt und die Rauchmeldersirene benötigt werden: Zusätzlich können die Lichter nun auffällig blinken – im Fall von montierten Philips-Hue-Lampen sogar in rot.
golem.de

Smart-Home-Roboter von Samsung: Im Rahmen seiner CES-Keynote hat Samsung in dieser Woche mit Ballie einen kleinen Roboter vorgestellt . Der kugelförmige Begleiter orientiert sich mit einer integrierten Kamera im Haus oder der Wohnung und folgt seinem Besitzer auf Wunsch überall hin. Laut Samsung soll er im Haushalt als Sicherheitsroboter dienen, die Familienmitglieder bei ihrem Fitness-Training unterstützen oder sich als Freund für Kinder und Haustiere erweisen. Ballie soll außerdem älteren Menschen dabei helfen, ihre Smart-Home-Geräte zu nutzen.
pcwelt.de

Prognose: Die 7 großen Smart Home Trends 2020 homeandsmart.de
Neuheit 1: Somfy stellt eigenes Smartlock vor smarthomeassistent.de
Neuheit 2: Neue Smart-Home-Funktionen für den Google Assistant computerbild.de
Sicherheit: Neue HomeKit-Überwachungskamera von Eve Systems wz.de
Renault: Vernetzung von Smart Home und Auto auto-motor-und-sport.de

ZAHL DER WOCHE

Bis zum 15. März können sich Entwickler und Hersteller für den SmartHome Deutschland Award in verschiedenen Kategorien bewerben. Die Preisverleihung für die AWARDS 2020 findet am 12. Mai im “Großen Saal und Wappensaal im Roten Rathaus” zu Berlin statt.
smarthome-deutschland.de

HINTERGRUND

Verbesserte Alexa-Integration im Auto: Wer sein Smart Home mit Produkten von Amazon oder Alexa-kompatiblen Geräten ausstattet, findet in der Sprachassistentin Alexa bereits eine ständige und praktische Begleitung. Auf der CES legt der Online-Versandhändler einen besonderen Fokus auf die verbesserte Verschmelzung mit der Automobilindustrie. Für einigen Fahrzeugen der Hersteller Audi, BMW, Toyota oder Ford ist eine Alexa-Integration bereits verfügbar. Lamborghini und Rivian sollen nun folgen. Eine weitere Neuigkeit ist, dass Echo Auto ab diesem Jahr international verfügbar sein soll. Folgende neue Funktionen stellte Amazon auf der CES in Sachen Alexa und Mobilität vor: mit Amazon Pay Tankrechnung bezahlen, Alexa in bestehende Navigationssysteme integrieren, AWS mit Blackberry kombinieren und Autokaufkonzept von AWS, ZeroLight und Cadillac.
homeandsmart.de

Neue Angebote für Maschinelles Sehen: Maschinelles Sehen ist ein wichtiger Bestandteil für vernetzte Geräte. Eine Überwachungskamera muss den Hausbesitzer von einem Einbrecher unterscheiden, ein Staubsauger Hindernisse erkennen können. Bisher war die Programmierung von maschinellem Lernen Experten vorbehalten. Inzwischen gibt es aber diverse Dienste, mit denen das auch jemand ohne diese speziellen Kenntnisse umsetzen kann. Solche Out-of-the-Box-Services bieten Schnittstellen (APIs beziehungsweise Web-Services), mit denen man Bilder zum Analysieren übermitteln kann und eine Bildbeschreibung als Ergebnis bekommt. Wie genau der Service intern arbeitet, ist für den Anwender nicht ersichtlich.
golem.de

ZITAT

“Hey Google, starte die Kaffeemaschine um 6:00 Uhr morgens.”
Demnächst können Nutzer ihrem Google Assistant anstehende Aufgaben übertragen.
computerbild.de

NOT SO SMART…

Mehr Datenschutz bei Alexa: 2019 war das Jahr der Smart Speaker. Die Absätze von Smart Speakern legten deutlich zu, nur Google musste mit dem Home einen Rückgang hinnehmen. Unangefochtener Weltmarktführer ist damit weiterhin Amazon Alexa. Doch neben den guten Zahlen kam auch immer mehr heraus, dass die Geräte nicht nur dann zu hören, wenn sie sollen, sondern die Menschen permanent abhören. Darum gibt es neue Funktionen. “Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe” oder “Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe”: Neben diesen neuen Alexa-Befehlen kann sie auch Aufzeichnungen, die älter als drei beziehungsweise 18 Monate alt sind, regelmäßig automatisiert löschen. Doch ob man diesen Vorkehrungen in Sachen Datenschutz vertraut, muss jeder für sich selbst entscheiden.
futurezone.de

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