KW8: Siri kann nun gärtnern, jeder Zweite hat stets das neueste Smartphone, Samsung bringt erstes faltbares Smartphone heraus

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NACHRICHTEN

Siri kann nun gärtnern: Die Steuerung des Bewässerungssystems des Herstellers Gardena ist dank Integration in die Apple-Systeme nun auch per Home-App und Siri möglich. Die Integration von Apples Heimautomatisierungsprotokoll erfolgt per Software-Aktualisierung und erweitert damit auch bestehende Komponenten des vor rund drei Jahren eingeführten Gardena Smart Systems. Damit können Bewässerungs- und Sprinklersysteme sowie Sensoren zur Erfassung von Bodenfeuchte und Temperatur überwacht und gesteuert werden. Nach der Ersteinrichtung über Gardenas eigene App lassen sich die Geräte auch über iPhone, iPad und Mac mit Apples Home-App steuern. Auch die Steuerung über Siri-Sprachbefehle wird so möglich. Gemäht wird allerdings noch immer nicht smart – Gardenas Mähroboter werden von HomeKit nicht unterstützt.
heise.de

Jeder Zweite hat stets das neueste Smartphone: Aus einer Studie von Bitkom Research unter 1003 Menschen ab 16 Jahren geht hervor, dass sich jeder Zweite ein neues Smartphone kauft, sobald die nächste Modellgeneration auf den Markt kommt. So machen es 52 Prozent der Befragten. In Sachen Smartphone scheint Aktualität besonders angesagt zu sein, denn lediglich 12 Prozent der Befragten besitzen ihr Smartphone schon länger als zwei Jahre. Auch ist die Bereitschaft, mehr Geld für das neue Smartphone auszugeben, gestiegen. Während Käufer im vergangenen Jahr durchschnittlich rund 444 Euro für ein neues Smartphone ausgaben, liegt die Summe in diesem Jahr bei rund 453 Euro. Für den neuen 5G-Mobilfunkstandard sind Smartphonebsitzer bereit, rund 5 Euro mehr im Monat zu bezahlen.
handelsblatt.com

Smarte Verpackungen sollen Verschwendung von Essen mindern: Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen. Dem will Ernährungsministerin Julia Klöckner nun mithilfe intelligenter Produktverpackungen den Kampf ansagen. Diese sollen im Rahmen von Klöckners Nationaler Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung mit mehreren Millionen Euro gefördert werden. Die Verpackungen könnten beispielsweise anhand eines Farbverlaufs darauf aufmerksam machen, wie lange ein Produkt noch haltbar ist. Die Strategie sieht vor, konkrete Maßnahmen auf freiwilliger Basis zu erarbeiten. Dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ist die fehlende Verbindlichkeit jedoch ein Dorn im Auge. Der Bund fordert, ein solches Gesetz für die gesamte Produktions- und Lieferkette verbindlich zu machen.
spiegel.de

Samsung bringt erstes faltbares Smartphone heraus: Samsung-Manager Justin Denison stellte in San Francisco die neueste Innovation des Südkoreanischen Tech-Konzerns Samsung vor. Bei dem Samsung Galaxy Fold handelt es sich um das erste faltbare Smartphone, welches es zur Serienreife geschafft hat. Während der Bildschirm des Handys im zusammengeklappten Zustand sogar kleiner ist als der des iPhone SE, erhöht sich die Fläche beim Aufklappen auf 7,3 Zoll in der Diagonalen und wird damit fast so groß wie das iPad Mini. Auf dem großen Bildschirm wird dann zum Beispiel der Betrieb von mehreren Apps gleichzeitig möglich, die auch dynamisch auf die veränderte Bildschirmgröße reagieren und sich entsprechend anpassen. So zoomt Google Maps zum Beispiel automatisch heraus und zeigt einen größeren Kartenausschnitt an. Das Samsung Galaxy Fold soll Anfang Mai auf den Markt kommen und rund 2000 Euro kosten.
faz.net

Enzyklopädie: Die 13 Smart Home-Begriffe, die man kennen sollte handelsblatt.com
Energieverbrauch reduzieren: Die besten Profitipps homeandsmart.de
Siri und HomeKit sollen besser werden: Apple kauft Voice-App-Firma heise.de
Sprachassistent: Samsungs Bixby kann jetzt auch Deutsch t3n.de
IKEA Trådfri-Lampen: Mac-Tool als Steuerung ifun.de

ZAHL DER WOCHE

Rund 22,9 Millionen Smartphones sollen laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom in diesem Jahr in Deutschland verkauft werden. Mit einem Zuwachs von 2,4 Prozent hat sich die hiesige Smartphone-Branche damit vor dem allgemeinen Rückgang schützen können.
heise.de

HINTERGRUND

Immer mehr Menschen nutzen Carsharing: Carsharing wird in Deutschland immer beliebter. Die großen Anbieter konnten sich im vergangenen Jahr über einen Kundenzuwachs in Höhe von rund 17 Prozent freuen. Demnach nutzten 2018 rund 2,46 Millionen Kunden Carsharing-Dienste, wie der Carshahring-Verband BCS mitteilte. Die Zahl der Mietwagen stieg um 12,5 Prozent auf mehr als 20.000 Autos, von denen knapp 10 Prozent elektrisch sind. Dabei sind die sogenannten Freefloater am beliebtesten. Das sind Autos ohne festen Standort. Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre schwächte sich bei DriveNow oder Car2Go allerdings etwas ab. Verbandsgeschäftsführer Gunnar Nehrke forderte die Städte auf, die flächendeckende Einrichtung von Stationen zu fördern. Das stationsbasierte Carsharing gilt als besonders entlastend für den Verkehr in Großstädten.
zeit.de

Grundgesetz wird für Digitalpakt geändert: Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag hat sich auf eine Grundgesetzänderung für den Digitalpakt geeinigt. Die Änderung soll Milliardenhilfen des Bundes ermöglichen, mit denen die Digitalisierung von Schulen umgesetzt und der soziale Wohnungsbau angekurbelt werden soll. Pendler sollen außerdem von mehr Bundesmitteln in den Ausbau des regionalen Schienenverkehrs profitieren. Bei dem Kompromiss geht es unter anderem darum, wie der Bund die Verwendung seiner Milliardenhilfen durch die Länder künftig kontrollieren darf. Der Bund rückt von seiner früheren Forderung ab, bei Bundeszuschüssen den Ländern ergänzende Zahlungen in gleicher Höhe vorzuschreiben. Stattdessen soll die Finanzierungsquote zwischen Bund und Ländern für jedes Projekt individuell festgelegt werden. Für Investitionen in die Bildungsinfrastruktur gelten schwächere Kontrollrechte des Bundes als in anderen Bereichen. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher lobte die Einigung. Das Lernen und Unterrichten in den Schulen könne jetzt besser auf die Anforderungen der digitalen Zukunft eingestellt werden.
tagesspiegel.de

ZITAT

„Man sollte dort, wo es ohne eine Schwächung des Datenschutzes möglich ist, für eine Entlastung der Bürger und Unternehmen sorgen, insbesondere bei den Dokumentations- und Informationspflichten.“
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber sprach sich am Mittwoch für Änderungen an der Datenschutz-Grundverordnung aus.
handelsblatt.com

NOT SO SMART…

Google stoppt Sprachüberweisung der Sparkassen: Anfang Dezember 2018 schalteten die Sparkassen eine Funktion für den Google Assistant frei, mit dem lediglich auf Zuruf und ohne ein Passwort Geld an Empfänger überwiesen werden konnte. Nur sechs Wochen nach dem Start ist damit jetzt schon wieder Schluss. Nach Einschätzung von Google habe die Funktion gegen interne Richtlinien des Internetkonzerns verstoßen, wie ein Sprecher der Finanz-Informatik (FI), dem IT-Dienstleister der Sparkassen, erklärte. Über die genauen Gründe für den harten Stopp kann jedoch nur gemutmaßt werden. Einer der Gründe dürfte mit dem Datenschutz zu tun haben – Google speichert alle Interaktionen mit seinem Assistant ab, zum Beispiel Namen der Zahlungsempfänger und den Betrag.
handelsblatt.com

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