KW7: Südafrika-Experiment von 21Torr geht zu Ende, Smart Home-Plattformen im Wettbewerb überlegen, Samsung bietet Spiegel und Smart TV in Einem

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NACHRICHTEN

Südafrika-Experiment von 21Torr geht zu Ende: Das Online-Marketing-Unternehmen 21Torr zieht nach dem Ende seines Südafrika-Experiments Bilanz. Für ein Popup Office verschlug es das Baden-Württembergische Unternehmen in das südafrikanische Kapstadt. 21Torr-Chef Alexander Hafemann freut sich über das positive Ergebnis der Unternehmung, die im Spätsommer 2018 beschlossen wurde. So sollte für acht Mitarbeiter die Möglichkeit entstehen, auch weit weg von zu Hause die Arbeit mit der gewohnten Qualität und Effizienz erledigen zu können. An Bewerbungen für das Projekt mangelte es nicht, die Nachfrage war riesig. Die Erfahrung war für Hafemann und seine Angestellten so positiv, dass schon das nächste Popup Office in der Planung stehen soll.
wuv.de

Smart Home-Plattformen im Wettbewerb überlegen: Der Markt der Smart Home-Systeme wandelt sich rasant, neue Anbieter und Systeme gibt es täglich. Doch mittlerweile hat sich auf dem Smart Home-Markt ein Paradigmenwechsel vollzogen. Während die meisten Hersteller ihre Systeme zu Anfang autark gestalteten und so hofften, der Konkurrenz davonkommen zu können, ist es für Hersteller heute unabdingbar, kompatible Systeme anzubieten. Denn Kompatibilität ist Voraussetzung für mehr Nutzerakzeptanz und um das das Thema Smart Home einem breiteren Verbraucherkreis schmackhaft zu machen. So wurde mit Unterstützung durch das Bundeswirtschaftsministerium 2017 sogar die Initiative „Smart Living“ ins Leben gerufen, die unter anderem Anstöße für interkompatible Systeme geben soll. Einmal für andere Hersteller geöffnet, wachsen Smart-Home-Plattformen rasch.
enbausa.de

Spiegel und Smart TV in Einem: Der südkoreanische Technologieriese hat ein Patent im Smart Home-Bereich angemeldet. Es soll sich dabei um einen Fernseher handeln, der sich im ausgeschalteten Zustand in einen intelligenten Spiegel verwandelt. Das Patent wurde zunächst von Samsung Electronics in den USA beim USPTO (United States Patent and Trademark Office) und anschließend bei der WIPO (World Intellectual Property Office) registriert. Der Fernseher hat ein quadratisches Format mit abgerundeten Ecken und sehr dünnem Rahmen. Der Spiegel soll in der Lage sein, das Wetter sowie alle Benachrichtigungen des gekoppelten Smartphones anzuzeigen. Auch eine Touchscreen-Funktion und ein intelligentes Beleuchtungssystem wären denkbar. Bixby, Samsungs Sprachassistent, wird ebenfalls an Bord des neuen Fernsehers sein.
androidpit.de

Erneut Hunderte Millionen Nutzerkonten im Darknet: Nur wenige Wochen nachdem Sicherheitsexperten im Netz auf riesige Datenbanken mit gestohlenen E-Mails und Passwörtern gestoßen sind, ist der nächste Datensatz entdeckt worden. Erneut werden viele Millionen Namen, E-Mail-Adressen und die zugehörigen Passwörter im Tor-Netzwerk angeboten. Für die rund 617 Millionen Internet-Konten verlangt der Hacker umgerechnet 20.000 Dollar in Bitcoins. Die größte der gehackten Websites ist Dubsmash mit 162 Millionen, die kleinste DataCamp mit 700.000 Nutzern. Einige der Hacks seien bereits bekannt gewesen, anderen Plattformen ist nicht bewusst gewesen, dass die Passwörter ihrer Nutzer im Web zum Kauf standen. Der Hacker selbst gibt an, kein böser Mensch zu sein. Er brauche lediglich das Geld.
n-tv.de

Bosch Smart Home: Kompatible Geräte im Test haus.de
Smartes Klingeln: Der Nutzen einer intelligenten Türklingel  techbook.de
Trådfri-Rollos: Ikea verschiebt Verkaufsstart in Deutschland heise.de
Riesenakku: Energizers neues Smartphone kann extra lange techbook.de
Fusion: Spotify übernimmt Gimlet und Anchor tagesspiegel.de

ZAHL DER WOCHE

Rund 1,1 Meilen weit kamen Fahrer in Apples Test zum autonomen Fahren. Laut einer Statistik der kalifornischen Verkehrsbehörde gab Apples selbstfahrendes System auf 1.000 Meilen rund 871,65 Mal die Kontrolle an den Fahrer zurück. Damit steht der Apfelkonzern beim selbstständigen Fahren besonders schlecht dar. Beim Konkurrenten Google kommt man währenddessen 11154,4 Meilen weit, ohne eingreifen zu müssen.
maclife.de

HINTERGRUND

Deutsches Kartellamt beschränkt Facebook beim Datensammeln: Das Bundeskartellamt will die Sammlung von Nutzerdaten durch Facebook einschränken. Das Unternehmen sei auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke marktbeherrschend und missbrauche diese Stellung beim Sammeln und Verwerten von Daten, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt am Donnerstag. Das Amt habe Facebook nun weitreichende Beschränkungen bei der Verarbeitung von Nutzerdaten auferlegt. Innerhalb von zwölf Monaten muss das Unternehmen eine Wahlmöglichkeit für Nutzer schaffen: Sie müssen einwilligen oder ablehnen können, dass Facebook Daten über sie sammelt. Unabhängig von ihrer Entscheidung müssen sie Facebook nutzen können. Das Kartellamt untersagte Facebook auch, die auf fremden Websites gesammelten Daten mit Informationen zusammenzuführen, die bei den Nutzern auf der Plattform des Online-Netzwerks selbst gesammelt wurden. Facebook will sich gegen das Votum des Kartellamtes vor Gericht wehren.
spiegel.de, tagesschau.de

Masterstudiengang zum autonomen Fahren gestartet: Ab September diesen Jahres soll ein innovativer Studiengang das nötige Know-How für das autonome Fahren vermitteln. Dazu haben sich sieben Hochschulen in Baden-Württemberg zusammengeschlossen. In dem berufsbegleitenden, viersemestrigen Studiengang sollen neben Sicherheitsaspekten und rechtlichen Fragen des autonomen Fahrens auch dessen Anwendung in der Praxis auf dem Programm stehen. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes technisches Hochschulstudium mit einer Abschlussnote von besser als 2,5 und einer einjährigen Berufserfahrung. Der Studiengang kostet 18.000 Euro. Mit dabei sind die Hochschulen Heilbronn, Mannheim, Ravensburg-Weingarten, Reutlingen und die Hochschule der Medien in Stuttgart.
stuttgarter-zeitung.de

ZITAT

„Die Einigung birgt die Gefahr, das Internet, wie wir es kennen, ausschließlich in die Hände der Technologie- und Medienriesen zu legen.“
Die Piraten-Europapolitikerin Julia Reda sieht die vom Europaparlament am Mittwochabend beschlossene Urheberrechtsreform mit Sorge.
rp-online.de

NOT SO SMART…

Falsche Amazon-Pakete stiften Verwirrung: Es kommt immer wieder vor, dass Pakete Empfängern zugestellt werden, ohne dass diese je etwas bestellt haben. Die zugestellten Produkte, die über den Onlineversandhändler Amazon verschickt werden, reichen von Smartphones, Ferngläsern, Kameras und Mäusefallen bis hin zu Sexspielzeugen, wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilt. Laut Verbraucherschützern kommen die Produkte nicht von Amazon selbst, sondern werden vermutlich durch Dritte mit dem Ziel bestellt, die Anzeige der Produkte in den Suchergebnissen nach Oben zu manipulieren. Amazon bestätigt die Problematik nicht, will aber dagegen vorgehen. Empfänger dürfen die Pakete übrigens behalten, beiliegende Rechnungen müssen nicht bezahlt werden. Einen Empfänger scheint das besonders geärgert zu haben: Gegen die abgewiesene Klage gegen Amazon will er in Berufung gehen.
heise.de

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