KW 51: Google, Apple und Amazon kooperieren im Bereich Smart Home, Umfrage: Smart Home ist für viele uninteressant, Smart Lighting kann von Dieben missbraucht werden

Google, Apple und Amazon kooperieren im Bereich Smart Home: Smart Home ist bereits bietet großes Potenzial für Wachstum, doch Verbraucher stehen oft vor einer Herausforderung: Geräte von unterschiedlichen Entwicklern sind nicht miteinander kompatibel, Hersteller möchten, dass man vollkommen in ihr jeweiliges Ökosystem aufgesogen wird. Da dies allerdings in der Praxis nicht immer geschieht, haben sich die Tech-Giganten Apple, Amazon und Google für eine Kooperation entschieden. Sie entwickeln ein gemeinsames System, das auch einem Internet-Protokoll basiert und die vernetzten Geräte miteinander kompatibel macht. Für Verbraucher ein großer Gewinn. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe sollen Ende 2020 erste Ergebnisse vorgestellt werden. Vertreter der Smart-Home-Sparten von Samsung, Ikea und Philipps sind ebenfalls dabei.
faz.net

Vernetzte Kleidung für die Skitour: Atmungsaktive Kleidung hält nicht immer, was sie verspricht. Wer schon einmal schwitzend bei einer Schneetour auf den Berg gestiegen ist, weiß das. Doch die Technik verspricht Hoffnung: smarte Jacken. Hydro-Bot heißt die Technik, die Abhilfe schaffen soll. Diese sieht vor, dass der Sch­weiß auf Knopfdruck aktiv vom Körper wegtransportiert wird. Mehrere Liter pro Stunde und Quadratmeter sollen sich so abpumpen lassen; das liegt über dem, was der Mensch durchschnittlich am Tag schwitzt. Möglich wird all dies dank einer elektronisch leitfähigen Gewebestruktur, die in die Jacke eingearbeitet ist und vom Nutzer gesteuert werden kann, etwa über eine App am Smartphone oder eine Kontrollbox, die direkt an der Jacke befestigt ist.
nzz.ch

Umfrage: Smart Home ist für viele uninteressant: Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat untersucht, wie Verbraucher zu Smart Home und den Möglichkeiten vernetzter Geräte zu Haus nutzen zu können. Laut Umfrage ist vielen Menschen der Mehrwert von Smart Home nicht klar und deswegen ist der Trend für sie uninteressant. Nur knapp die Hälfte der Befragten wusste, was der Begriff Smart Home überhaupt bedeutet und 12 Prozent gaben an sich vorstellen zu können, Smart Home im eignen Heim zu nutzen.
enbausa.de

Neue Überwachungskamera erkennt Personen durch KI: Wer sein Sicherheitsgefühl erhöhen möchte, kann auf Überwachungskameras setzen. Ein neues Produkt ist auf dem Markt erschienen, das unter 100 Euro kostet und Personen dank Künstlicher Intelligenz erkennen kann. Die smarte Überwachungskamera hat eine eigene verschlüsselte Cloud und kann bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Bewegungen eine Benachrichtigung an ein Smartphone senden.
basicthinking.de

Energie: Verpflichtender Smart-Meter-Rollout beginnt im Januar energate-messenger.de
Sicherheit: Smart Home: Einladung für Hacker und Diebe? mdr.de
Verkaufszahlen: Smart Home kein Nischentrend mehr onetoone.de
Bayern: So wird Regensburg zur Smart City mittelbayerische.de

ZAHL DER WOCHE

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Initiative „Agrarsysteme der Zukunft“ mit 43 Millionen Euro. Ziel ist es, Fortschritte im Smart Farming zu erreichen.
biooekonomie.de

HINTERGRUND

Smart Stromsparen zur Weihnachtszeit: Die Weihnachtszeit ist die Zeit der festlichen Beleuchtung. Und damit auch der festlichen Stromkosten. Wer das vermeiden möchte, sollte zu smarten Geräten greifen. Denn die Festbeleuchtung auszuschalten, um Strom zu sparen, vergisst man unter Umständen leicht. Dann wäre es gut, mit dem Smartphone rasch die Lichterkette ausmachen zu können. Ansonsten gilt: Wer sich angesichts der energiesparenden LED-Lampen eine besonders ausführliche und ständig eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung gönnt, hat unterm Strich oftmals weder Strom noch Geld gespart.
deutschlandfunk.de

Smart Lighting kann von Dieben missbraucht werden: Wer zu Haus ein smartes Beleuchtungssystem hat, genießt die Vorteile sich effiziente und stromsparende Beleuchtungszeiten aussuchen zu können und leichter ein angenehmes Ambiente zu schaffen. Beim Datenschutz sind viele Verbraucher allerdings oft unvorsichtig und Diebe können dies ausnutzen: wenn man Smart-Lighting-Systeme hackt, kann man mit der Zeit die Muster erkennen, wann sich jemand in der Wohnung befindet. Anhand dieser Muster wird deutlich, wann die Arbeitszeiten der Bewohner sind und ebenfalls fällt auf, falls keine Aktivität stattfindet – sie also im Urlaub sein könnten. Auch bei smarten Lampen gilt die Maxime: lieber Vorsicht, als Nachsicht beim Datenschutz!
deutschlandfunk.de

ZITAT

“Die neue IAA ist mehr als eine Automesse – sie ist ein Konzept, mit der sich die austragende Stadt gemeinsam mit uns zur einer Smart City entwickeln soll.”
VDA-Geschäftsführer Martin Koers über die Zukunft der Automesse IAA.
faz.net

NOT SO SMART…

123456 noch immer das beliebteste Passwort in Deutschland: Während vielerorts vor Datenschutzlücken und Gefahren durch Hacking gewarnt wird, sind viele Verbraucher offenbar überhaupt nicht besorgt. Anders kann man nicht erklären, weshalb das Passwort “123456” wieder das beliebteste Passwort Deutschlands ist. Auch andere Passworte wie “passwort” oder “111111” sind sehr beliebt. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) untersuchte das IT-Sicherheitsverhalten der Deutschen.
sueddeutsche.de

 

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dies ist die letzte Ausgabe für das Jahr 2019. Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und alles Gute für 2020. Wir freuen uns, im neuen Jahrzehnt neue Briefings für Sie zu liefern.
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