KW 49: Digitaler Rückstand in den Gemeinden wird immer deutlicher, Apple verbessert Facetime-Video-Qualität, Western Digital Studie: Verbraucher verstehen smarte Infrastruktur oft nicht

NACHRICHTEN

Digitaler Rückstand in den Gemeinden wird immer deutlicher: Die Corona-Pandemie hat den digitalen Rückstand in den Gemeinden hervorgehoben. Nachdem viele Behörden in den vergangenen Monaten ihre Betriebe teilweise komplett dicht gemacht haben, mussten sie sich organisieren und umdenken. Dabei wurde deutlich, dass die Digitale Verwaltungen und die Entwicklung von Smart Cities noch bei weitem entfernte Realitäten sind. Das Amt 2.0 und der damit verbundene Digitalisierungsprozess wird zwar derzeit vorangetrieben, dennoch lassen sich die Gemeinden hierfür sehr viel Zeit dafür.
faz.net

Apple verbessert Facetime-Video-Qualität: Mit dem neuen iOS 14.2 Update hat Apple, neben einer Menge neuer Funktionen, älteren iPhones eine höhere Auflösung bei Videoanrufen verpasst. Facetime-Anrufe bei älteren iPhones können nun in Full HD, also mit 1920 x 1080 Pixeln oder auch 1080p, erfolgen. Von dem Update profitieren iPhone 8, X, XR, XS, SE und 11. Man könnte es auch als ein kleines Geschenk für die weihnachtlichen Videocalls sehen.
t3n.de

Infogrid erhält Förderzuschuss in Höhe von 15,5 Millionen Dollar: Das IoT-Startup, Infogrid rüstet bestehende Gebäude nach, um sie „smart“ zu machen. Die Plattform kombiniert IoT-Sensoren mit KI-Analyse und hat bereits einige Erfolge bei der Neugestaltung des Facility Managements (FM) für einige der weltweit größten FM-Anbieter, wie z.B. globale Banken, Supermärkte, Restaurantketten und den NHS, erzielt. Infogrid hat auch eine „Impact-Style“-Mission, die es Unternehmen ermöglicht, die ökologischen und sozialen Kosten ihrer Gebäude zu reduzieren und gleichzeitig ihren Gewinn und ihren Vermögenswert zu steigern. Nun hat das Start-Up eine Finanzspritze in Höhe von 15,5 Millionen Dollar erhalten.
techcrunch.com

Neues US-Gesetz verpflichtet zu mehr IT-Sicherheit: Der US-Kongress verbessert die Sicherheit des Internets der Dinge: Der „IoT Cybersecurity Amendment Act of 2020“ ist die rechtliche Grundlage, die durch strengere Beschaffungskriterien sowohl die Sicherheit beim Internet der Dinge (IoT) stärken als auch zu mehr Transparenz bei IT-Sicherheit führen soll. Sichere Entwicklung, Identitätsmanagement, Patching und Konfigurationsmanagement könnten künftig für Unternehmen und Privatpersonen verbesserte Geräte hinsichtlich ihrer IT-Sicherheit führen.
heise.de

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Smartes Wiederverwendungsprojekt: Prag erweckt unerwünschte Objekte wieder zum Leben themayor.eu
Smart Homes: Wissenschaftler und Feuerwehren prüfen den Einsatz intelligenter Techniken westfalen-blatt.de
Neue IoT-Lösungen an: Siemens bietet neue IoT-Lösungen an industry-of-things.de
Smartspeakers: Für den optimalen Sound t3n.de
Neue Investitionen: Der Bund will mehr in Künstliche Intelligenz investieren it-zoom.de

ZAHL DER WOCHE

„Bis 2025 werden es weltweit 25 Milliarden Geräte sein, die miteinander kommunizieren, voneinander lernen, und uns so mit ganz neuen Erkenntnissen versorgen“, so Marcus Grausam, CEO A1 Österreich.
derbrutkasten.com

HINTERGRUND

Western Digital Studie: Verbraucher verstehen smarte Infrastruktur oft nicht: Western Digital hat zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Loudhouse 6.084 Verbraucher aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland, Italien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu ihrem Verständnis von smarter Infrastruktur befragt. Dabei gaben 37 Prozent der Verbraucher an, Sicherheitskameras im Rahmen einer Smart-City-Infrastruktur für notwendig zu halten. Auch erfreuen sich 39 Prozent der Befragten über Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Die Entwicklung von Sicherheitskameras im Bereich Smart-Homes stehen dabei an erster Stelle. Hierbei wurden Vorteile für die Sicherheit ihres Zuhauses und auch reduzierte Kriminalität angegeben. Zwar interessieren sich Verbraucher für innovative Technologien, dennoch wüssten vor allem in Deutschland viele nicht genau, was unter smarter Infrastruktur zu verstehen ist. Dies könnte auf eine mangelnde Aufklärung zur Datenspeicherung zurückzuführen sein, wie Digital Western erklärt.
smarthouse-pro.de

Smarte Lieferketten klar verfolgen: Das Hamburger Tech-Unternehmen Ourz hat sich auf Supply-Chain-Management spezialisiert und nutzt hierfür Blockchain. Zusammen mit Frosta-Chef Felix Ahlers setzen die Hamburger auf Ourzs Software bei dem von Ahlers gegründeten Solino Kaffee: Kunden erhalten auf der Ourz Web-App Informationen darüber, wer die Bohnen angebaut und den Kaffee geröstet hat, den Weg, den der Kaffee zurücklegt und wann der Kaffee wo unterwegs war. Kunden sollen bei ihrem Einkauf die Geschichte nachvollziehen können. Mit der Blockchain Technologie soll sichergestellt werden, dass keine Fälschung möglich ist. Beide Unternehmen revolutionieren und digitalisieren damit Lieferketten.
manager-magazin.de

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ZITAT

„Die Genehmigungsverfahren sind zu langwierig, die Förderkulisse ist kompliziert, und in den Kommunen gibt es Personalengpässe.“
Prof. Dr. Oliver Rottmann, Geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig erklärt, weshalb der Weg zur „Smart City“ in Deutschland so lange dauert.
faz.net

NOT SO SMART…

Bundesnetzagentur warnt vor „smarten“ Weihnachtsgeschenken: Die Bundesnetzagentur warnt vor smarten Weihnachtseinkäufen übers Internet. Viele der „Smarten“ Puppen, Teddybären oder Uhren seien in Deutschland illegal, erklärte Netzagentur-Chef Jochen Homann in einer Pressemitteilung. Smarte Spielzeuge sähen zwar oft harmlos aus, viele dieser Geräte könnten aber Abhörfunktionen besitzen. Smart Toys sollten vor dem Kauf kritisch überprüft werden, empfiehlt die Behörde.
netzpolitik.org

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