KW 48: Bundeskartellamt warnt vor datenhungrigen Smart-TVs, Apples HomePod mini launcht mit Störungen, Frankfurt auf dem Weg zur Smart City

NACHRICHTEN

Bundeskartellamt warnt vor datenhungrigen Smart-TVs: In einer Untersuchung warnt das Bundeskartellamt vor Smart-TVs, die zu viele Daten sammeln. So seien moderne Geräte in der Lage, „das generelle Fernsehverhalten einer Person, ihre App-Nutzung, ihr Surf- und Klickverhalten oder auch biometrische Daten wie Stimme oder Cursorbewegungen sowie die im Einzelnen über den Fernseher abgespielten Inhalte“ zu erfassen und auszuwerten. Schon bei der Installation einiger Smart-TVs würden über 60 Server angewählt werden, warnen Experten. Günstigere Geräte würden dabei meist mehr Daten sammeln als teure. Welche Daten dies genau sind, halten die Hersteller oft geheim.
rnd.de

Samsung integriert Google Assistant in Smart-TVs: Smart-TVs von Samsung werden künftig zusätzlich zu den bereits verfügbaren Sprachassistenten den Google Assistant aufnehmen. Bislang waren die Dienste Bixby und Alexa verfügbar. Die Erweiterung soll Nutzern schneller die richtigen Inhalte zur Verfügung stellen. Zusammen mit Assistant kommt für Nutzer der Zugriff auf die üblichen Google-Dienste wie Google Maps oder die Web-Suche. Die Nutzung von Sprachassistenten bei Smart-TVs habe in den letzten Jahren „exponentiell“ zugenommen, erklärt Seline Han, Vice President of Visual Display Business bei Samsung Electronics.
smarthouse-pro.de

Apples HomePod mini launcht mit Störungen: Der Smartspeaker „HomePod mini“ von Apple ist gerade erst an den Start gegangen, schon zeigen sich die ersten Probleme. Offenbar hat der Speaker Probleme, die Internetverbindung herzustellen. Das berichten zumindest zahlreiche Nutzer in den deutsch- und englischsprachigen Nutzerforen. Die fehlende Verbindung führt dazu, dass die Musikwiedergabe und die Nutzung des Sprachassistenten Siri nicht mehr funktionieren. Abhilfe schafft meist ein Neustart der Home-App. Möglicherweise hängt die Fehlfunktion mit Schwierigkeiten mit bestimmten Routern zusammen.
heise.de

Update für Googles Spracherkennung: Googles KI-Assistent soll dank einem Update bald in der Lage sein, einzelne Sprecher in einem Raum zu identifizieren. Im Gegensatz zu der alten Version wird die neue Spracherkennung VoiceFilter-Lite außerdem auf nicht mehr in der Cloud sondern auf dem Endgerät laufen und benötigt deshalb keine Internetanbindung. Die bessere Spracherkennung funktioniert derzeit nur in englischer Sprache, soll jedoch auch für andere Sprachen getestet werden.
mixed.de

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Smart City: Eifelkreis macht weiteren Schritt zur „Smart City“ Kameras volksfreund.de
Bitkom-Studie: Wachsendes Interesse an Smart Metern elektroniknet.de
Absage: Frankfurt (Oder) entscheidet sich gegen das Projekt Smart City moz.de
Kauf: Smart oder dumb: Fernseher richtig auswählen heise.de

ZAHL DER WOCHE

Für 500 Milliarden US-Dollar will Saudi-Arabien die Smart City „NEOM“ aus dem Boden stampfen.
mixed.de

HINTERGRUND

IoT zum Anfassen auf altem Tegel-Gelände: Bei der Schließung von Tegel trauerten viele Menschen um den Flughafen, den sie liebgewonnen hatten. In Zukunft soll auf dem Gelände ein Forschungszentrum sowie ein Quartier im Stil einer Smart City entstehen. In der sogenannten Urban Tech Republic sollen sowohl kleine als auch große Unternehmen angesiedelt werden, mit dem Ziel an den drängenden Fragen der Zukunft zu forschen. Im neuen Quartier sollen bis zu 10.000 Menschen unterkommen, deren Wohnungen mit klimaneutraler Energie versorgt werden. Die Anwohner sollen neben Themen wie Smart Mobility im Alltag auch das Internet der Dinge erproben können.
kurier.at

Frankfurt auf dem Weg zur Smart City: Die Erwartungen an die Smart City sind groß. So auch in Frankfurt, wo Jan Schneider (CDU), Frankfurter Dezernent fürs Digitale, einen neuen Smart City-Plan vorgestellt hat. Für ihn zählt insbesondere eine Verbesserung der Lebensqualität, beispielsweise durch Sensoren, die messen, ob ein Mülleimer voll ist oder Straßenlaternen, die sich selbstständig melden, wenn sie kaputt sind. Erste Schritte wurden bei der Digitalisierung der Stadt schon getan. So können Einwohner seit 2013 online einen Parkausweis beantragen. Über eine Online-Plattform können Bürger an Entscheidungen teilnehmen. Die Stadt arbeitet bei der Digitalisierung eng mit der Mainova AG zusammen. Der Energieversorger gehört zu 75 Prozent der Stadt. Die Mainova AG arbeitet derzeit daran, sogenannte „Gateways“ in der Stadt zu bauen, die für die Vernetzung der tausenden Sensoren sorgen. Bis 2021 soll dieses Projekt abgeschlossen sein.
giessener-allgemeine.de

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#IKPK20 – Und es hat auch „zoom“ gemacht: Eine internationale Konferenz in Corona-Zeiten? Challenge Accepted! Attention Media hat die Internationale Konferenz für politische Kommunikation 2020 begleitet und für den reibungslosen Ablauf von Livestreams, hybriden Diskussionen und Talks mit Gästen aus aller Welt gesorgt. Wie geht das? Das erfahren Sie hier: linkedin.com

ZITAT

„Smart City lässt sich nicht als ein in sich geschlossenes Projekt mit konkretem Inhalt und fixem Enddatum begreifen. Wir stehen ganz am Anfang einer technologischen Entwicklung, von der niemand sagen kann, wohin und wie weit sie geht.“
Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim, über die Umsetzung des Konzepts der Smart City.
ovb-online.de

NOT SO SMART…

Störungen bei Ring: Bei den smarten Videotürklingeln und Überwachungskameras des Anbieters Ring kam es offenbar zu Problemen.  Weltweit war einigen Nutzern der Login für die Ring-App nicht möglich.
smarthomeassistent.de

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