KW 29: 6G und mobile Hologramme, Amazon stellt smarten Einkaufswagen vor, Warnsystem für Reifenpannen

NACHRICHTEN

6G und mobile Hologramme: Während die 5G-Netze zunehmend ausgerollt werden, geht Samsung einen Schritt weiter und stellt Ideen zur übernächsten Mobilfunkgeneration vor. Der südkoreanische Konzern rechnet mit 6G netzen 2028. Die künftigen Displays sollen mit volumetrischen Hologrammen angezeigt werden, Leute, Objekte und Orte vollständig werden digital repliziert, sodass die Realität in einer virtuellen Welt ohne zeitliche oder räumliche Einschränkungen erkundet werden kann. Interaktionen zwischen physischen Objekten und digitalen Zwillingen soll möglich sein. Was sich anhört wie Star Treck, könnte schon bald real werden.
futurezone.at, derstandard.at

Amazon stellt smarten Einkaufswagen vor: Mit der Vorstellung des neuen Smarten Einkaufswagen von Amazon, wird der Gang zur Kasse künftig Geschichte sein. In den USA gibt es bereits seit 2018 kassenlose Go-Supermärkte von Amazon, bei denen Kameras und Sensoren erkennen, welche Waren Kunden aus den Regalen nehmen und setzen diese automatisch auf die Rechnung. Bei dem Amazon Dash Card Dash identifizieren Sensoren automatisch den Einkaufswagen. Der Einkauf wird dann wird mit der Kreditkarte abgewickelt, die man auf Amazon-Konto hinterlegt hat.
techcrunch.com, computerbild.de

Google Pixel Buds in Deutschland erhältlich: Die sogenannten True-Wireless In-Ear-Kopfhörer von Google sind nun auch in Deutschland erhältlich. Im Oktober 2019 hatte Google die Pixel vorgestellt. Sie lassen sich mit der Fast Pair-Funktion besonders schnell verbinden, der integrierte Akku reiche für bis zu fünf Stunden Musikwiedergabe aus, bis zu 24 Stunden sogar mit dem Qi-fähigen Ladecase.
smarthomeassistent.de

Xiaomi macht Apple Konkurrenz: Xiaomi bringt neuen Bluetooth-Ohrhörer auf den Markt, Mi True Wireless Earphones 2 Basic. Ausgestattet mit einer Touchoberfläche und “Smart Connection”, sehen sie vom Design her der ersten Generation der Apple Airpods zum Verwechseln ähnlich. Die Akkulaufzeit beträgt 5 Stunden. Ob es für sie eine eigene App gibt, ist noch unklar.
futurezone.at

Schreib-Anwendung Ulysses: Statistikfunktionen und Lesegeschwindigkeit maclife.de
Google: Entwicklung eigener Wettervorhersage smarthomeassistent.de
Whatsapp: Nutzer können keine Nachrichten senden techcrunch.com
Android: böswilligen Welcome Chat entdeckt welivesecurity.com
Microsoft und Samsung: Gehen Partnerschaft für smarte Technologielösungen ein geekwire.com

ZAHL DER WOCHE

Datenraten von bis zu 1.000 Gbit/s und holografische Displays – Samsung über die nächste Mobilfunkgeneration.
futurezone.at

HINTERGRUND

Bridgestone entwickelt Warnsystem für Reifenpannen: Der Reifenhersteller Bridgestone hat sich mit Microsoft zusammengetan und ein Überwachungssystem zur Erkennung von Reifenpannen in Echtzeit entwickelt. Reifendruckkontrollsysteme sind zwar für alle seit 2012 neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht. Doch eine Reifenpanne stellt noch immer eine Sicherheitslücke da, da sie nur manuelle Prüfung entdeckt werden können. Laut Verkehrsstatistik sind Reifenpannen die Ursache für rund 30 Prozent aller Autounfälle. Dem wird nun gegengesteuert. In Echtzeit liefert das „Tyre Damage Monitoring System“ von Bridgestone eine Schadenserkennung. Algorithmen werden zur Erkennung von Ereignissen verwendet, die sich auf die Reifenoberfläche und die Karkasse auswirken. Somit kann der Fahrer unmittelbar über die Defekte informiert werden und entsprechend handeln.
industry-of-things.de

Abwehrgerät gegen ungewollte Abhöraktionen entwickelt: Viele Geräte mit integrierter Sprachassistenz können unabsichtlich Gespräche mithören. Daher hat Forschungsteam an der TU Darmstadt hat Partnern aus den USA und Frankreich ein Gerät entwickelt, das erkennen kann, wann Sprachassistenzen ohne Zustimmung der Nutzenden aufgezeichnete Audioaufnahmen ins Internet streamen. Zahlreiche englische Wörter wurden identifiziert, die bspw. Alexa fälschlicherweise als Weckwort interpretiert hatte. Dadurch werde der Sprachassistenz aktiviert, was zu einer unerwarteten Audioübertragung führe. Um diesem entgegenzuwirken, haben die Forscher einen funktionstüchtigen Prototypen gebaut.
com-magazin.de

ZITAT

“Wir waren der erfolgreichste Launch im deutschen App-Store, den es jemals gegeben hat.”
Corona-Warn-App Entwickler Peter Lorenz machen die hohen Download Zahlen trotz noch einiger technischer Probleme Freude.
tagesschau.de

NOT SO SMART…

Gesundheitsämter faxen noch immer: Mit Hilfe der Corona Warn-App, die vor einem Monat zum Download freigeschaltet und inzwischen rund 16 Millionen heruntergeladen wurde, sollen Infektionswege besser erkannt und schneller eingedämmt werden. Doch bis ein positiver Laborbefund der App gemeldet wird, dauert es Tage. Grund dafür ist, dass Testergebnisse zum Teil noch gefaxt werden. Wie war das noch mal mit der schnelleren Eindämmung? Aufgrund mangelnder Digitalisierung im Gesundheitswesen funktioniert die Verbindung bzw. Kommunikation zwischen der Warn-App, den Gesundheitsämtern und Laboren nicht immer. Die Gesundheitsämter und Labore seien schlecht an die App-Infrastruktur angeschlossen.
deutschlandfunk.de

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