KW 26: Energie-Blockchain, Einsteiger-Smartphone, Überwachung in Ferienwohnungen

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NACHRICHTEN

Erste öffentliche Energie-Blockchain:

Mit der Energy Web Chain hat die Schweizer Energy Web Foundation das weltweit größte Energy-Blockchain-Ökosystem in Betrieb genommen. Sie soll den direkten Handel rein erneuerbaren Stroms ermöglichen, wie auch das Bezahlen von Ladevorgängen für Elektroautos. Als Partner fungieren PJM-EIS, SP Group, Acciona, Iberdrola, Elia und Stedin. Eine flächendeckende Nutzung sollen 17 dezentrale Apps garantieren, die unter anderem auch den Anschluss eigener Geräte ans Stromnetz ermöglichen.
cointelegraph.com

 

Walmart China startet Lebensmittel-Tracking:

Walmart China und die Blockchainfirma VeChain starten die Nachverfolgung von Lebensmitteln. Zunächst sind 23 Produktlinien für das Verfahren vorgesehen, ein Ausbau ist bereits vorgesehen. Am Projekt mit dem Namen Walmart China Blockchain Traceability Platform WCBTP sind auch die Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers PwC, der chinesische Fleischproduzent Inner Mongolia Kerchin und der chinesische Verband der Einzelhandelsketten und Franchise-Unternehmen beteiligt. VeChain ist eines von 197 Unternehmen, die eine Lizenz vom chinesischen Aufsichtsbehörde für Cybersicherheit erhalten haben. cointelegraph.com

Günstiges Einsteiger Smartphone aus Deutschland:

In Bocholt an der Grenze zu den Niederlanden produziert die Firma Gigaseit derzeit ein günstiges Einsteiger-Smartphone. In der Fabrik stellen Mitarbeiter und Roboter pro Woche 6000 Handys her. Da das Unternehmen durch den Verkauf klassischer Festnetztelefonie immer weniger Geld verdient, setzt es nun aufs Smartphone. sueddeutsche.de

 

Berliner Semantic Building Lab eröffnet

Als Teil des Projekts Semantic, interoperable Smart Home SENSE, haben das Bundeswirtschaftsministerium und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie das Semantic Builing Lad in Berlin eingeweiht. Es soll als Plattform für Projektpartner dienen, um gemeinsame Konzepte zur Interoperabilität im Smart-Home-Bereich zu entwickeln und auszutesten. Der ZVEI-Vorsitzende Dr. Klaus Mittelbach sprach von einer Plattform über Hersteller- und Technologiegrenzen hinweg, die es noch nie gegeben hat. Erklärtes Ziel von SENSE ist Schaffung eines funktionierenden, nutzerfreundlichen und offenen Ökosystems für Herstellerm Anwendungs- und Technologieentwickler. Für den Erfolg des Smart Living müsse es zudem eine gemeinsame Sprache für vernetzte Geräte und Dienstleistungen geben, so Mittlbach. elektrowirtschaft.de

 

 

Automatische Rolladensteuerung: Rollläden intelligent steuern homeandsmart.de

 Mobiles BezahlenDiese Banken kooperieren mit dem Bezahldienst Google Pay homeandsmart.de

WeShare: VW steigt vollelektrisch in den Carsharing-Markt ein heise.de

Französische Suchmaschine: Qwant startet eigenen Kartendienst heise.de

 

 

ZAHL DER WOCHE

 

Studien zufolge fühlen sich Beschäftigte werktags mit rund zweieinhalb Stunden zur freien Zeitverügung am wohlsten. t3n.de

 

HINTERGRUND

Überwachung in Ferienwohnungen:

Heimliche Videoaufzeichnungen in Ferienwohnungen sind zwar verboten, dennoch würden Mieter regelmäßig verstecke Überwachungskameras entdecken. Daher lohne es sich, diese zu suchen. Dies sei zwar aufwendig, aber man könne alle Kameras finden. Eine gefundene Kamera sollte lediglich abgeklebt, jedoch nicht ausgebaut werden, da dies als Diebstahl ausgelegt werden könnte.  golem.de

Apple plant Ausziehbares Motiv für Uhr:

Einem Patentantrag zufolge erwägt der Technologiekonzern Apple offenbar, ein ausziehbares Motiv in seine Uhr zu integrieren. Damit würde auch das Fotografieren leichter fallen.  Ob und wann eine alle Watch ein solches Band erhalte, sei jedoch unklar. heise.de

 

ZITAT

” Wir haben ein riesiges Problem damit, dass Navigations-Apps noch mehr Staus verursachen, indem sie allen Nutzerinnen und Nutzern ähnliche Routen empfehlen.”

Daniel Stolba ist Pressessprecher beim  Hannoveraner Unternehmen Graphmasters, das die App Nunav Navigation betreibt. Durch eine Art Schwarmintelligenz will die App ihre Nutzer um Hindernisse herum direkt zu einem freien Parkplatz lotsen. zeit.de

 

NOT SO SMART…

Gerichte erlaubt Drohnenabschuss aus Notwehr:

Das Amtsgericht Riesa gab im Fall einer abgeschossenen Drohne über einem Grundstück dem Hausbesitzer und Schützen Recht. Dieser hatte das niedrig fliegende Objekt mit seinem Luftgewehr abgeschossen, weil seine Frau und Kinder sich vor der Drohne bedroht gefühlt hatten. Auch mehrere verbale Aufforderungen an den nicht sichtbaren Piloten blieben ohne Reaktion. Laut Urteil wird der Abschuss einer Drohne auf fremdem Grundstück damit nicht generell erlaubt. Ausschlaggebend seien dafür die einzelnen Umstände, wie die Höhe der Drohne oder das Überfliegen eines Grundstücks ohne vorherige Erlaubnis. heise.de

 

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