KW 16: Digitalisierungsbarometer zeigt Fortschritte bei Smart Energy, Otonomo und BMW weiten Smart-City Data-Sharing-Plan aus, Planet Smart City baut 1000 smarte Wohnungen

NACHRICHTEN

Südkorea kann Smart-City-Infrastruktur zum Kampf gegen das Coronavirus nutzen: Um das Coronavirus einzudämmen, können die Behörden Südkoreas auf die entwickelten Smart-City-Systeme zurückgreifen. In Kombination mit Polizei und Telekommunikationsanbietern können Menschen in Echtzeit identifiziert und gefunden werden, sollten sie eine Gefahr für die Gesundheit anderer darstellen. Dabei werden sowohl Smartphone-Bewegungsdaten als auch die Kamera-Netzwerke der Smart-City-Infrastruktur genutzt.
rnd.de

Digitalisierungsbarometer zeigt Fortschritte bei Smart Energy: 2016 beschloss die Bundesregierung, die Energiebranche umfänglich zu digitalisieren. Das Beratungsunternehmen EY gibt zu diesem Anlass jährlich das Barometer “Digitalisierung der Energiewende” in Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium raus. Der Analyse zufolge erreichte die Digitalisierung der Energiebranche 2019 36 von 100 möglichen Punkten – 14 mehr als im Vorjahr. Grund dafür ist die Einführung der Smart Meter sowie der Weiterentwicklung der Smart Grids.
topagrar.com

Otonomo und BMW weiten Smart-City Data-Sharing-Plan aus: Otonomo und BMW sind 2019 eine strategische Partnerschaft eingegangen und haben nun angekündigt die Kapazitäten für die Datenvernetzung und -verarbeitung auszubauen, um auf diese Weise Erkenntnisse für besser Verkehrsabläufe in Städten zu gewinnen. Aus insgesamt 44 Ländern werden Daten aufgearbeitet, die Hinweise über Parkverhalten, Staus und Straßenbelastung zulassen. Die Daten sollen für eine bessere und smarte Stadtplanung genutzt werden. Die Daten sollen in Smart-City-Konzepten genutzt werden, um beispielsweise Informationen über die Verkehrslage in Echtzeit zu bieten.
forbes.com

Planet Smart City baut 1000 smarte Wohnungen im indischen Pune: Das Unternehmen Planet Smart City kündigte an mit der Immobiliengruppe Kolte Patil Developers 1000 bezahlbare Wohnungen in der indischen Stadt Pune zu bauen. Diese sollen nicht nur günstig, sondern auch smart sein und mit IoT-Technologie ausgestattet sein. Die Technologien sollen für die Bewohner große Effizienzvorteile bringen und sie mit der Sharing Economy verbinden.
smartcitiesworld.net

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Smart Factory und IT: Die Verschmelzung und ihre Folgen funkschau.de
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Das Coronavirus schränkt unser soziales Leben ein – richtigerweise müssen Menschen vor lebensgefährlichen Infektionen geschützt werden. Wenn Begegnungsräume nicht mehr erreichbar sind, verlieren wir Möglichkeiten zum Austausch und Lernen. Wer nach Verbindung sucht, nutzt digitale Alternativen. Wir unterstützen dabei, Begegnungen online zu schaffen – mit Veranstaltungsstreams können Sie die wichtigen menschlichen Verbindungen dennoch knüpfen.
livestreaming-berlin.tv

HINTERGRUND

Verbraucherschutz und Wirtschaft diskutieren Haftung: Immer mehr Menschen habe smarte Geräte im eigenen Heim. Ob Heizungsthermostate, Lampen oder Kühlschränke – der höhere Komfort durch die Geräte erweist sich als attraktiv. Allerdings zeigen sich mit dem Einzug von IoT eine Reihe von Sicherheitsproblemen: der Gesetzgeber hat eine klare Definition dazu wie hoch die Haftung bei materiellen Schäden an Menschen oder Gegenständen ist, allerdings ist es für immaterielle Verluste wie im Falle eines Datenklaus keine klar definierte gesetzliche Regelung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, dass Hersteller stärker in die Verantwortung gezogen werden und haften sollen, wenn sie Geräte nicht ausreichend sicher programmiert haben. Der Branchenverband Bitkom hingegen positioniert sich klar gegen eine solche erhöhte Haftpflicht. Die bisherigen Regulierungen zu unternehmerischer Haftungspflicht seien umfassend genug.
sueddeutsche.de

Smart Cities schützen gegen das Coronavirus und bedrohen den Datenschutz: Digitale Instrumente sollen dabei helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen und werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. An der Universität Newcastle in Großbritannien werden Smart-City-Daten analysiert, um zu beobachten welche Auswirkung die Ausgangsbeschränkungen auf die Bevölkerung haben. In Indien hingegen werden Städtedaten dazu genutzt, um Personen nachzuverfolgen und das Einhalten der Quarantäne zu beobachten. Die Maßnahmen geben tatsächlich wertvolle Hinweise auf die Verbreitung des Coronavirus und der Akzeptanz der Eindämmungsmaßnahmen, allerdings befürchten Datenschützer, dass im Zuge dessen Grundpfeiler der Bürgerrechte und des Datenschutzes übergangen werden. So würden auch nach dem Ende der Coronakrise Daten voraussichtlich nicht nur gespeichert, sondern auch weiterhin erhoben werden.
forbes.com

“Den drohenden Pflegenotstand können digitale Assistenzsysteme abmildern.”
Dr. Bettina Horster, Direktorin der Kompetenzgruppe IoT im eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. fordert ein Smart-Care-Konzept.
eco.de

NOT SO SMART…

Immer mehr Sicherheitsangriffe auf Smartphones: Hacker legen einen zunehmenden Fokus auf Malware für mobile Endgeräte. Über Apps und Phishing-Mails wollen sie sensible Daten von Nutzern absaugen. Dabei gibt es einen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese nutzen Hacker als Köder, um insbesondere in Phishing-Mails das Interesse der Menschen auszunutzen und sie auf eine falsche Fährte zu locken. Auch zweifelhafte Corona-Apps werden vor allem im PlayStore angeboten – dabei ist besondere Vorsicht geboten.
datensicherheit.de

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