KW 14: Casio bringt die G-Shock als Smartwatch raus, Google Wifi weicht Google Home, Spotify startet Sprachassistenten

NACHRICHTEN

Google Wifi muss Google Home weichen: Google möchte seine Smart-Home-Produkte ein wenig verschlanken. Aus diesem Grund wird die App Google Wifi nur noch wenige Wochen verfügbar sein. Userinnen und User sollen möglichst zu Google Home wechseln, das alle Funktionen der eingestellten App übernehmen soll. Google hatte die Einstellung der App schon vor fast zwei Jahren angekündigt, ab 25. Mai soll nun wirklich Schluss sein. Dann wird es nicht mehr möglich sein, neue Geräte mit Google Wifi einzurichten oder Netzwerke darüber zu ändern. Im Juni wird die App dann aus dem Play Store verschwinden und ihr Support eingestellt werden.
heise.de

Spotify bringt Sprachassistent raus: Seit Mittwoch können Spotify-Userinnen und User die App per Sprachbefehl bedienen, indem sie den virtuellen Assistenten mittels Sprachbefehl „Hey Spotify“ aktivieren. Die neue Funktion soll sowohl für iOS als auch für Android verfügbar sein. Das Feature funktioniert aber nur, sofern das Smartphone entsperrt ist und die Spotify-App über entsprechende Rechte wie den Mikrofonzugriff verfügt.
smarthomeassistent.de

Casio legt beliebte G-Shock-Uhr als Smartwatch auf: Bei Outdoor-Freaks war der Casio-Klassiker G-Shock stets beliebt, ansonsten verbinden viele die klobige Uhr made in Japan wohl eher mit den Neunzigern. Nun plant Casio eine Neuauflage der beliebten Uhr: Als robuste Smartwatch, die durch einen Polyurethan-Metallrahmen stoßfest und sogar bis zu einer Tiefe von 200 Metern wasserdicht sein soll. Bei der Software setzt Casio auf Googles Wear OS, die für Smartwatches angepasste Version von Android. Wann genau die smarte Version des 90er-Lieblings, der in den USA für 699 US-Dollar (etwa 595 Euro) zu haben ist, in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
computerbild.de

Apple HomePod nicht mehr lieferbar: Es ist erst einen Monat her, dass Apple verlauten ließ, den beliebten Smartspeaker HomePod nicht mehr produzieren zu wollen. Es folgte ein Abverkauf und lange Lieferzeiten. Inzwischen ist der HomePod in Apples Shop nicht mehr bestellbar, ob es noch zu Nachlieferungen kommt, ist nicht bekannt. Künftig will der Techriese aus Cupertino mehr auf den HomePod Mini setzen. Dieser ist mit einem Preis von rund 100 Euro zwar deutlich günstiger, aber qualitativ auch nicht so überzeugend wie das „große“ Geschwisterchen.
golem.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Ikea: Smarte LED-Leiste Myrvarv jetzt erhältlich golem.de
Ratgeber: Smarte Fahrradhelme mit Bluetooth, Blinker, Licht und Musik techstage.de
Neo Smart Kids Watch: Foto-Überwachung und Dauer-Kontakt – das kann die kluge Uhr für Ihre Kinder welt.de
OK Google: Die besten Sprachbefehle für den Google Assistant mixed.de

ZAHL DER WOCHE

37 Prozent aller Verbraucher nutzten laut einer Bitkom-Studie 2019 Smart-Home-Anwendungen.
boerse-online.de

HINTERGRUND

Münchener Startup will Produktionsprozesse mit Smartwatches optimieren: Workerbase möchte Produktionsprozesse in der Industrie 4.0 verbessern, indem zusätzlich zu vernetzten Geraten auch die Menschen dahinter stärker vernetzt werden. Das soll mittels Smartwatches geschehen. Über eine eigens dafür entwickelte Plattform sollen Maschinen und Menschen in Echtzeit integriert werden.
handelsblatt.com

VW will sich ab 2022 mit bidirektionalem Laden Geld verdienen: VW will sich künftig am Vehicle to Grid-Prinzip beteiligen und über bidirektionales Laden Geld dazuverdienen. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Elektro- oder Hybridwagen sollen als Teil eines intelligenten Energiesystems Strom nicht nur aus dem Netz entnehmen, sondern gegebenenfalls auch wieder einspeisen. So soll weniger Strom aufgrund von fehlenden Speichermöglichkeiten verloren gehen. Bis zu 6.500 Gigawattstunden seien dies laut VW pro Jahr. Mit VWs Smart Grid sollen künftig Konzerne die Speicherkapazitäten kaufen können. Autobesitzer, die sich beteiligen, sollen eine Aufwandsentschädigung erhalten. VW möchte nun damit beginnen, Modelle wie den ID 3 oder den ID 4 mit einer Funktion zum bidirektionalen Laden auszustatten. Doch die Wolfsburger sind längst nicht die Ersten mit dieser Idee: Auch Autobauer wie Hyundai, Nissan und Kia arbeiten an ähnlichen Projekten. So ist beispielsweise der Kia EV6 schon serienmäßig in der Lage, Strom wieder abzugeben.
t3n.de

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

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IoT: Mobilfunkwellen als Energiequelle, LG verabschiedet sich aus dem Smartphone-Sektor iot-ticker.net
Blockchain: Signal integriert Bezahlfunktion auf Blockchain-Basis, Marktwert aller Kryptowährungen knackt Zwei-Billionen-Dollar-Marke blockchain-ticker.net
AI: KI soll bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen helfen, Gesundheitsupdates für Smartspeaker ai-ticker.net
Safety and Security: Hunderte Millionen Facebook-Nutzerdaten frei im Netz, Hamburgs Datenschutzbeauftragter kritisiert Luca-App safety-security-ticker.net

ZITAT

„Smart-Meter sind nicht mehr aufzuhalten.“
Peter Heuell, Geschäftsführer von EMH metering, glaubt nicht, dass der Smart-Meter-Rollout noch gebremst werden wird.
elektroniknet.de

NOT SO SMART…

LG verabschiedet sich vom Smartphonemarkt: Einst einer der weltweit führenden Smartphone-Produzenten, ist LG seit einigen Jahren nur noch weit hinter Konkurrenten wie Apple, Samsung, Xiaomi oder Huawei gelistet. Die Verluste in der Smartphone-Sparte stiegen und stiegen, doch nun soll Schluss sein. Künftig wollen sich die Südkoreaner stattdessen mehr auf Bereiche wie KI, Smart Home oder Robotik fokussieren.
heise.de

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