KW 13: Toyota und NTT bündeln Kräfte für Smart-City-Plattform, Entwickelt Tesla bald Smart-Home-Lösungen? Smart Ring gegen Coronavirus

NACHRICHTEN

Sicherheitslage bei IoT verschlechtert sich: Laut IoT Threat Report 2020 von Palo Alto Networks gibt es immer mehr Risiken bei der Anwendung von IoT-Geräten. Ende 2019 soll es 4,8 Milliarden IoT-Endpunkte weltweit gegeben haben, allerdings verläuft 98 Prozent des Informationsverkehrs zwischen den Geräten unverschlüsselt. Dies macht es für Hacker besonders leicht, Sicherheitslücken auszunutzen. Besonders vertrauliche Daten können über das Hacking leicht abgegriffen werden. 57 Prozent der IoT-Geräte seien bei mittleren bis schweren Angriffe verwundbar.
industry-of-things.de

Toyota und NTT bündeln Kräfte für Smart-City-Plattform: In Japan sind Toyota und der größte japanische Telekommunikationskonzern NTT eine strategische Partnerschaft eingegangen, um gemeinsam, eine Smart-City-Plattform zu entwickeln. Diese soll mittels Künstlicher Intelligenz einen digitalen Zwilling von Städten generieren, der für die Stadtplanung eingesetzt wird. Dabei geht es um Gesundheitsdienste, Energieeffizienz, aber auch Mobilität. Als erster Startpunkt soll eine smarte Stadt gebaut auf einem Gelände einer stillgelegten Fabrik dienen.
heise.de

Entwickelt Tesla bald Smart-Home-Lösungen? Tesla-Chef Elon Musk heizt Gerüchte auf Twitter an, dass er ins das Smart-Home-Geschäft mit Tesla einsteigen möchte. Er erklärte, dass es von Vorteil wäre, wenn Autos und Häuser miteinander kommunizieren könnten, sodass man auf dem Weg nach Haus bspw. das Thermostat einstellen kann. Tesla bietet bereits Heimspeicher an, damit Solarenergie auch nachts genutzt werden könne. Zudem deutete er an, dass das Luftfilterungssystem, das für die Tesla-Fahrzeuge genutzt wird, auch für das Klima in Gebäuden genutzt werden könne.
edison.media

Coronakrise beschleunigt digitale Vorhaben: Die baden-württembergische Stadt Kirchheim hat die Folgen der Ausgangsbeschränkungen direkt mit der Schließung des Rathauses gemerkt. Bürgeranliegen können vorerst nicht bearbeitet werden. Der Gemeinderat hat daher den Entschluss gefasst, Förderung über drei Millionen Euro für die Entwicklung eines Smart-City-Projekts zu beantragen. Dabei wird jedoch deutlich, dass es gerade für kleine Gemeinden wichtig ist, bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln, sodass Bürger diese nutzen und akzeptieren.
teckbote.de

Singapur: Ein Selfie pro Tag an die Behörden faz.net
Mobilität: Fast jede zwei Kommune will Verkehr digitalisieren background.tagesspiegel.de
“Technophoria”: Totale Ordnung, totale Schönheit sueddeutsche.de
Unterstützung: Google Assistant gibt Tipps zu Corona smarthomeassistent.de

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AI&I vTalk mit Audrey Tang am 30. März 9.00 Uhr CET
Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation lädt Sie herzlich ein am Montag, 30. März 2020 ab 09.00 Uhr CET den AI&I vTalk auf unserem YouTube Kanal zu verfolgen und dort interaktiv über den Chat Fragen an Taiwans Digitalministerin Audrey Tang zu stellen.

ZAHL DER WOCHE

55 Prozent der Unternehmen im produzierenden Gewerbe nutzen smarte Geräte.
industry-of-things.de

HINTERGRUND

Smart Farming birgt großes Potenzial für europäische Bauern: Sensoren in Schweineställen, Drohnen zum Monitoring und Systeme für effiziente Bewässerung – all das sind Elemente des Smart Farmings. Für die europäische Landwirtschaft, die durch internationalen Druck in hartem Preiskampf steht, bieten die neuen IoT-Geräte die Chance Kosten einzusparen und produktiver zu werden. Auch das Tierwohl kann erhöht werden, denn wenn Sensoren auffällige Verhaltensmuster oder abweichende biometrische Daten wie die Körpertemperatur feststellen, können Landwirte schneller darauf reagieren, wenn Tiere krank sein sollten. All das erhöht das Gewinnpotenzial unter europäischen Bauern.
de.euronews.com

Verbraucher nutzen nicht das volle Smart-Home-Potenzial: Laut „Smart Home Monitor 2019“ nutzt knapp die Hälfte der Bevölkerung smarte Geräte in den eigenen vier Wänden. Allerdings schöpfen lediglich 12 Prozent das volle Potenzial der Systeme aus, denn auch wenn sie mehrere Geräte zu Hause nutzen, vernetzten diese nicht miteinander. Dies liegt auch daran, dass unterschiedliche Hersteller nicht immer miteinander kompatibel sind. Knapp über die Hälfte nutzen dabei Smart-Home-Anwendungen primär für den Unterhaltungs- und Kommunikationsbereich. 37 Prozent nutzen smarte Anwendungen für die Gebäudesicherheit.
ingenieur.de

ZITAT

“Vermieter können sich mit einer digitalisierten Wohnung gegenüber dem Wettbewerb einen Vorteil verschaffen.”
Arne Sextro von EWE prognostiziert für Smart Homes einen Marktvorteil.
energate-messenger.de

NOT SO SMART…

Smart Ring gegen Coronavirus: Beim Ausbruch des Coronavirus ist Fieber das häufigste Symptom. Allerdings nützten einmalige Messungen nichts, wenn es darum geht, den Verlauf der Körpertemperatur zu verfolgen – sie bilden nämlich nur eine Momentaufnahme ab. Ein Smart Ring soll hingegen laufend die Temperatur messen. Dies soll dazu führen, dass das Coronavirus bis zu drei Tage früher diagnostiziert wird und Patienten darauf hingewiesen werden können, zu Haus zu bleiben, um andere nicht anzustecken.
computerwelt.at

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